^ 102, 3. Mai 1907. Fertige Bücher. — Künftig erscheinende Bücher, «urs-nbi-m s. d. Drschn. Buchhandel. 4593 2 Von äsm vor kurrsr 2olt orsoüionsnon Roman I4enri I^Aveäan /^ber clie luZencl. Ii rnr Vsrsonänn^, sinä in Vordsrsitnng l xolsnzto soobon äis 2>veite ^ut1a§e drille vierte ^ukla§e Dieser Roman, init äom »nrioüsnäen clrsikarbixsn Dmsobla^, onkvorksn von LsrI ^SNtlei', soüsint nlit «sinsra an Normers „2ixonnsr1obou" srinnsrnäsn Rnmor nnä Ltimmnnxsranbsr sinsn xröesorsn Drkolg Ln üabsn als vir srvsrteton. kreis: droseb. 4.— orä., Asd. ^ 5.— orä. knrsiie 9/8. ^Vir können nooü mLssi^ in Rommission lietsrnl Zctiuster Lr I^oeKler, Berlin. ii In Kürze wird zur Versendung bereit liegen: T vr. Hans Blum, Lebenserinnerungen Band I (1841 — 1870) Preis broschiert etwa M. 7.50, gebunden M. 9.—, in Rechnung mit 25, bar mit 33Vs°/o. Die „Lebenserinnerungen" dürften dadurch besonderes Interesse erregen, ja einzigartig sein, daß der Verfasser den Führern der deutschen Einheitsbewegung von 1848/1849 persönlich ebenso nahe stand wie den Vollendern unserer Einheit (1870/1871), an der er, namentlich als Reichstagsabgeordneter 1867 bis Ende 1870, selbst mitarbeitete! Ist der Verfasser doch der älteste Sohn des Märtyrers der deutschen Freiheit und Einheit Robert Blum, dessen hundertster Geburtstag auf den 10. November 1907 fällt und dessen Leben und Opfertod in den ersten Kapiteln dieser „Lebenserinnerungen" ergreifend geschildert sind — Dem Verfasser ward ferner die seltene Gunst zuteil, den Fürsten Bismarck 31 Jahre lang und den Feldmarschall Moltke 24 Jahre lang persönlich zu kennen und ihre wahr- hast väterliche Luld zu erwerben. Auch anderen Vorkämpfern der deutschen Einheit, wie dem Staatsrechtlehrer Albrecht (einem der „Göttinger Sieben") und dem Historiker Heinrich v. Treitschke, stand der Verfasser sehr nahe, wie zahlreiche in diesen „Lebenserinnerungen" zum ersten Male abgedruckte Briefe dieser und anderer bedeutenden Männer an Dr. Blum beweisen Endlich sind im ersten Bande dieser Lebenserinnerungen auch die eingehenden Schilderungen von besonderem Interesse, die der Verfasser von seiner Schweizer Erziehung und Jugend gibt, da er vom Mai 1849 bis Herbst 1856 in der Erziehungsanstalt des Lesse» Gladbach in Wabern bei Bern weilte und dann das Berner Gymnasium bis Ostern 1860 besuchte, auch die Berner Universität im Sommer 1861. Das wird diesem Werke auch in der Schweiz rege Teilnahme sichern. — Wir bitten um tätige Verwendung für diese hochaktuelle Schrift. Berlin W.62 Vossische Buchhandlung