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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 25.10.1911
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1911-10-25
- Erscheinungsdatum
- 25.10.1911
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Saxonica
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12804 Börsenblatt f. d. Dtschn. Buchhandel. Amtlicher Teil. ^ 249, 25. Oktober 1911. Carl Konegen in Wien ferner: Nr. 16—16. Brentano: Gockel, Hinkel und Gackeleia. Nr. 17 de Amicis: Von den Alpenninen zu den Anden. Nr. 18-19. Hoffmann: Das fremde Kind. Nr 20—21. Carrol: Liese im Wunderland. Nr. 22. Vier Märchen von Andersen. Nr 23. Aus Grimms Märchen. Nr. 24. Schwedische Volksmärchen. Paul List in Leipzig. 12819 v. Eschstruth: Die Roggenmuhme 11.—12. Tausend. 4 ; geb. S Robert Lutz in Stuttgart. 12823 Lutz' Kriminal- und Detektiv-Romane: Bd. 77: Appleton: Die Dame im Pelz. 2. Ausl. 1 ^ 60 geb. 2 ^ 30 ->). Mathilde Ztmmer-HauS G» m. b. H. Berlagsabteilung 12824 in Zehlendorf. E. S Mittler ä- Lohn in Berlin. 12845 *v. Beseler: Vom Soldatenberufe. 75 Gustav Moritz in Halle a. S. 12816 ^Llallisoasr Elender 1912. 1 .k. Georg Müller Verlag in München. 12847 *Rüttenauer: Der Kardinal. 4 geb. 5 Di-. Herd. Mimter, Verlag in Halle a/L- 12852/53 klorauck: 6iI1^. 1 60 — Sobulcl. 1 — Osälobts. 1 — OkLebleobtstriob. 1 Nüuter: lleiä uaä k'rsucl im luioä^. 1 75 §sb. 2^60«H. Neuzeitverlag von L. Lviegand in Hilchenbach. 12818 Brepohl: Literatur und Volk. Ein Beitrag zu der Frage: Wie gewinnen wir unser Volk für gute Literatur? 1 I. I. Reiff in Karlsruhe i. B. 12828 Mayer: Lutherbüchlein für Schule und Haus. 30 H. Gustav Lchloetzmauu S Verlagsbuchhandlung 12835 (Gustav Fick) in Hamburg. *Brüssau: Friedrich der Große oder wie Preußen Großmacht wurde. 30 §Z. Gchworella L Heick in Wien 12822 Leonhard Sirnion Nf. in Berlin. 12836 *v. kstsr: Rou-Homaatik. 2 50 H. Georg Ltilke in Berlin. 12816 Werke von Prof. Hans Delbrück. Erinnerungen, Aufsätze u. Reden. Geh. 5 geb. 6 Historische u. Politische Aufsätze. Geh. 6 geb. 7 Das Leben des Feldmarschalls Grasen Neidhardt von Gnei- senau. Geh. 10 geb. 11 Geschichte der Kriegskunst im Rahmen der politischen Geschichte. Teil 1: Das Altertum. Geh. 12 geb. 14 .6. Teil II: Die Germanen. Geh. 10 geb. 12 Teil III: Das Mittelalter. Geh. 13 geb. 16 Bernhard Tauchnitz in Leipzig. 12844 1aue1uiit2 Rckition. Vol. 4291. Verlag für Literatur, Kunst u. Musik in Leipzig. 12854 A. I. Weber (Geschäftsstelle der Fllustrirten Zeitung) in Leipzig. 12835 vom 16. Nov. 1911). 1 60 Emil Wirz in Aarau. 12848 Lloeb XLnivebeubueb. 6ed. 2 80 -H. Nichtamtlicher Teil. Annötige Härten im Kampfe Wider den Schmutz in Wort und Bild. Bon Rechtsanwalt vr. Rudolf Mothes in Leipzig. Durch Übereinkunft zwischen den Justizverwaltungen der verschiedenen Bundesstaaten ist Vorsorge getroffen, daß die Rechtsprechung über die Sittlichkeit und Unsittlichkeit von Schriften und Abbildungen etwas einheitlicher gestaltet wird. Die getroffenen Maßnahmen lassen aber viel zu wünschen übrig. Büchersendungen, die aus Frankreich eingehen, werden auf Veranlassung der Berliner Staatsanwaltschaft aus dem Zollpostamte des Bestimmungsortes beschlagnahmt, in Sam melsendungen als Frachtgut nach Hamburg geleitet, aus dem Amtsgerichte in Hamburg <Abteilung für Rechtshilfesachen) untersucht und dann wieder als Frachtgut dem Bestimmungs orte zugesührt. Dabei werden die Sendungen in der Regel mit den Versandspesen als Nachnahme belastet. Sendungen mehrerer Empfänger werden an einen adressiert und diesem die Verteilung überlassen. Daß die Justizverwaltung die Zentralstellen geschaffen hat, ist grundsätzlich zu begrüßen. Daß die Strafverfolgungsbehör den ihr Augenmerk besonders aus die Sendungen solcher Firmen richten, die wiederholt bei der Einfuhr unsittlicher Schriften betroffen worden sind, kann ihnen nicht verargt werden. Es ist aber höchst unzweckmäßig und für die inlän dischen Empfänger äußerst mißlich, daß die Sendungen un- erösfnet und unbesehen als Frachtgut der Zentralstelle zu gesührt werden. Aus Frankreich werden in der Hauptsache Zeitschriften und Schulbücher nach Deutschland eingesührt; einen bedeutsamen Platz nimmt auch die gute französische Unterhaltungsliteratur ein. Wozu sollen nun die Pakete mit den Fortsetzungen der Illustration, der Annales, der Femina, mit Bänden von Zola, Ohnet, Dumas usw. erst »ach Hamburg überführt werden? Wieviel Zeit dadurch unnütz verloren geht, lehrt folgendes Beispiel: Die Oktoberhefte einiger illustrierter Zeitschriften wurden am 27. September 19kl in Paris als Postpakete abgesandt. In Leipzig wurden sie bei der Ankunft beschlagnahmt, ohne daß der Empfänger ein Wort davon erfuhr. Die Bezieher der Zeitschriften beschweren sich über das Aus bleiben der Heste und drohen mit Kündigung. Der Leipziger Sortimenter reklamiert in Paris. Dort bedauert man den Vorfall, hat aber ein gutes Gewissen, weil man die Zeitschriften rechtzeitig aus den Weg brachte. Die Gefahr des Transportes trägt der Empfänger. Der Sortimenter bestellt von neuem; doch auch die neue Sendung langt nicht an. Endlich am 16. Ok tober 1811 rollt der Bahnspediteur eine große Kiste zu, die mit 10 -K Spesennachnahmen belastet ist und aus Hamburg kommt. In dieser Kiste sind die erste Zeitschriftensendung, die als Ersatz bestellte Sendung und eine Reihe Pakete für andere Leipziger Firmen. 11m die Sendung in die Hand zu bekommen, zahlt man die Nachnahme und übernimmt auch aus kollegialer Rück sicht die Benachrichtigung der übrigen Empfänger. Ist nun dieses Verfahren nötig? Zunächst steht von vorn herein fest, daß unter allen aus Frankreich eingehenden Druck sachen nur ein geringer Bruchteil zu Beanstandungen Anlaß geben kann. Also braucht man nicht alles der Zentralstelle zuzuführen. Warum am Sitze des Buchhandels, wo alle Fäden
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