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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 05.01.1911
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1911-01-05
- Erscheinungsdatum
- 05.01.1911
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- Deutsch
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Mchtamtlicher Teil. — Sprcchsaal. V 4. 5. Januar 1911. geletzte» Werte von 12 000 ^t. L. Buchdruckereibesitzer Erich Böhi»Hardt in Berlin seine Druckerei in WaidmannSlust mit der gesamten Einrichtung, von welcher sich ein Teil in Berlin be findet, zum festgesetzten Werte von 6300 unter Anrechnung dieser Betrüge auf die betreffenden Stammeinlagen. Berlin, den 23. Dezember 1910. (gez.) Königliches Amtsgericht Berlin-Mitte, Abteilung 122. (Vossische Zeitung Nr. 3 vom 3. Januar 1911.) * Neue Bilcher, Kataloge «sw. für Buchhändler. IUa,a>t>8oda>ppij. Nr. 12, vsLowbsr 1910. 8°. 8. 97—106. Uit In8oratsoluidaox. Der Literaturfreund. Organ der Zentralstelle für Bücher- Ankündigungen (Rudolf Buchmann) in Weimar zur schnellen Orientierung über die jüngsten Erscheinungen des Büchermarktes. Probenummer. Weihnachten 1910. 4°. 16 S. mit Abbildungen. Die Zeitschrift soll zunächst periodisch nach Maßgabe des vorliegenden Materials erscheinen, für später ist ein wöchent liches Erscheinen vorgesehen. Sie soll nur durch den Sorti- mentsbuchhandel an Interessenten abgegeben werden. Ein Geleitwort unterrichtet über die Ziele der neuen Zeitschrift, die »nur das wirklich Gute und Wichtige vom Büchermarkt dem Leserkreis vor Augen führen will, und zwar sofort nach der Publikation«. Die Einteilung ist die folgende: Die letzten Neuigkeiten des Büchermarkts 1910 von allgemeinerem Inter esse. (Nach dem Alphabet der Autoren.) — Literarisches Plauderstündchen. — Literatur, Kunst, Wissenschaft. — Kri- tiken.Rundschau. — Original-Besprechungen, Inhaltsangaben, Erläuterungen, Selbstanzeigen. — Anzeigen. Die Porträts von Paul Hehse, Wilhelm Raabe, Leo Tolstoi und Ludwig Knaus sind in den Text eingedruckt. ^Voilro aus vorsodiscisnon >Vi886N8xobiot.ou. — Lüadsr-Lörgs 8 8. 174 Nru. " (Bücher-Chronik der Hauptpreßverwaltung). St. Petersburg, Kontor der Redaktion des »RegierungSbvten« (IIp»nu- re^l.ei'vi'usiuü INlci-llmri.). (Auch zu beziehen durch A. S. Suworin. die Gesellschaft M. O. Wolfs und die Gesellschaft N. P. Karbasnikow.) 1910, Nr. 48 (vom II. Dezember a. St.) Groß-s°. 52 S. Erscheint wöchentlich einmal. * Srsiheinungüfest. HoheS Neujahr. — Auf das Er- scheinungSfest lEpiphaniasfest, Hohe Neujahr) am Freitag den 6. Januar 1911, daS in Sachsen als kirchlicher Festtag gefeiert wird, sei für den Berkehr mit Leipzig aufmerksam gemacht. Dieselbe Mahnung wolle auch für den Verkehr mit Stuttgart, wo der Festtag gleichfalls besteht, beachtet werden. Personalnachrichten. Gestorben: am 30. Dezember 1910, 64 Jahre alt, der Buchhändler Herr Daniel Lehmann, Teilhaber der angesehenen SortimentS- und Verlagsbuchhandlung Lehmann L Stage in Kopen hagen, Lövsträde 8. Nach dem Abiturientenexamen an der Schule in Odense und nach Gehilfenjahren bei Georg Ehr. Ursin und bei Gyldendal übernahm er am 1. Januar 1877 zusammen mit Carl S. Stage, der das Geschäft nun allein fortsetzt, die damalige Sortiments- abteilung der 1770 gegründeten Firma Gpldendal. Von 1880 an firmierten die beiden Inhaber Lehmann L Stage. Auch eine nicht geringe Verlagstätigkeit haben sie entfaltet, be- sonders in christlicher Literatur und Bibelausgaben, da Herr Lehmann seit 1896 Mitglied der Direktion (Bibliothekar) der Bibelgesellschaft in Dänemark war. Er war ferner (1872) einer der Mitstifter der Bibliothek des dänischen Buchhandlungsgehilfenvereins und die letzten dreizehn Jahre Kassierer der Hilfskasse der dänischen Buchhändler. Im dänischen Buchhändlerverein bekleidete er viele Jahre das Amt des Revisor-. ö. Sprcchsaal. Bildcrl'ncherverl»«; und Spiclwarcnhandlungen. Die Spielwarenhandlung von Carl Gotthold in Kaiserslautern (nicht zu verwechseln mit der Buchhändlerfirma August Gvttholds Verlag) hat der hier erscheinenden »Pfälzischen Volks zeitung« einen sechsseitigen Prospekt der Berlagsfirma Jos. Scholz in Mainz beilegen lassen, der auf Seite 2—6 eine Anpreisung der bei letzterer erschienenen Gesellschafts- spiele enthält. Dagegen wäre nichts zu sagen, wenn nicht auf der ersten Seite die bekannten Scholzschen Bilder bücher angezeigt wären, die, wie der Kopfaufdruck besagt, bei Carl Gotthold, Spielwarenmagazin zu haben sind. Tatsächlich befindet sich daselbst, wie festgestellt wurde, ein großes Lager der Scholzschen Bilderbücher. Auch dagegen wäre nichts zu sagen, wenn diese von den hiesigen Buchhandlungen nicht oder nur so nebenbei geführt würden. Aber daS gerade Gegenteil ist der Fall, wie schon die in den Schaufenstern prangenden, vom Verlage gelieferten Niesenreklameplakate, die jedenfalls nur an größere Abnehmer abgegeben werden, dartun. Die sämtlichen Buchhandlungen haben teils vom Verleger selbst, teils von Barsortimenten bezogenes wvhlassvrtierteS Lager. ES ist sicher anzunehmen, daß die Firma Scholz in anderen Städten ebenso verfährt und dadurch den Buchhandel schwer schädigt. Der letztere soll doch auch die Jugendschriften der Firma Scholz vertreiben. Den fraglichen Prospekt legen wir der Redaktion des Börsen blatts zur Einsichtnahme bei. Kaiserslautern, den 10. Dezember 1910. Eugen Crusius. H. Dörner. A. Gerle i. Fa. I. I. Tascher's Buchhandlung. F. Laible, Buchhandlung. Erwiderung. Auf vorstehende Ausführungen der KaiserSlautener Herren Kollegen habe ich folgendes zu erwidern: 1. Kein in Betracht kommender Bilderbuchverlag, der seine Konkurrenzfähigkeit bewahren will, kann heutzutage den Spiel- warenbandel von der direkten oder indirekten Lieferung aus- schließen. Namentlich das Bilderbuch für die Kleinsten ist min destens ebensosehr Spielartikel wie Buch. 2. Zwei der Herren Beschwerdeführer haben in den beiden letzten Jahren meinen Reisenden überhaupt nicht empfangen. Auf direkte Angebote erhielt ich keine Antwort. 3. Die erwähnte Spielwarenhandlung hat bedeutend mehr bei mir gekauft als die sämtlichen Buchhandlungen in Kaisers lautern zusammen. 4. Eiue große Zahl der Herren Kollegen vom Sortiment führt auch meine künstlerischen Gesellschaftsspiele mit gutem Erfolg, ein weiterer Beweis für die enge Zusammengehörigkeit dieser beiden Kinder-Artikel. 5. Die »Riesenreklameplakate« stellte ich dem gesamten Sorti ment zur Verfügung, um daS Publikum für den Einkauf von Bilderbüchern als Weihnachtsgeschenk zu gewinnen. 6. Durch meine künstlerischen Bilderbücher glaube ich das Bilderbuchgeschäft beim Sortimenter, der sich hierfür interessiert, beträchtlich gehoben zu haben. Leider muß ich feststellen, daß weit über die Hülste des Sortiments dem Bilderbuchgeschäst kein Interesse entgegenbringt. 7. Das Gesagte bezieht sich nur auf meine Bilderbücher, die Jugendschristen behalte ich ganz ausschließlich dem Sorti- Nur noch ein kurzes Schlußwort: Ich darf getrost sagen, daß mein Verlag sehr, sehr viel für das Sortiment getan hat und tut, und ich habe auch von vielen Seiten warmen Dank erhalten. Die Anerkennung tatkräftiger und erfolgreicher Unterstützung wird mir von denjenigen Herren Kollegen vom Sortiment, die wirkliches Interesse für meine VerlagSwerke zeigten, nicht versagt. Mainz, den 30. Dezember 1910. Jos. Scholz.
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