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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 04.01.1911
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1911-01-04
- Erscheinungsdatum
- 04.01.1911
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- Deutsch
- Sammlungen
- Saxonica
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138 Börsenblatt f. d. Dtschn. Buchhandel. Nichtamtlicher Teil. 3, 4. Januar 1911. schüft mit dem Prokuristen Heinrich Siede oder Oscar Eulert oder, wenn der Vorstand aus mehreren Mitgliedern besteht, auch in Gemeinschaft mit einem Vorstandsmitglieds die Gesellschaft zu vertreten. Berlin, den 27. Dezember 1910. Königliches Amtsgericht Berlin-Mitte, Abteilung 89- (Vossische Zeitung Nr. 1 vom 1. Januar 1911.) Verlag der Welt - Aach » Adreßbücher G. m. b. H. in Berlin. — Handelsregister-Eintrag: In das Handelsregister L. des Unterzeichneten Gerichts ist am 27. Dezember 1910 folgendes eingetragen worden: Bei Nr. 8143. Verlag der Welt - Fach - Adreßbücher Gesellschaft mit beschränkter Haftung: Otto Süchtig ist nicht mehr Geschäftsführer Der Buchhändler Julius Bohne in Friedenau ist Geschäftsführer geworden. Berlin, den 27. Dezember 1910. lgez.) Königliches Amtsgericht Berlin-Mitte, Abteilung 122. (Vossische Zeitung Nr. 1 vom 1. Januar 1911.) * Neue Bücher, Kataloge »sw. für Buchhändler. Lin rieb 8' 1906—1909 der im Ooutgeüen Lueübanckel lüeksrunA 12/13 (Uarnaelr—la^snteukel). l-sx. 8". 8. 629—624. I^eiprix- 1911, 3. 6. Hinrioüs'gebs Lueübancklun 1 80 «H, LubglrriptiovsprsiZ 1 ^ 70 H. Verlagskatalog von Paul Parey, Verlagsbuchhandlung für Landwirtschaft, Gartenbau und Forstwesen in Berlin 8^., Hedemannstraße 10/11. Mit systematischem Inhaltsverzeichnis. Neujahr 1911. 8°. VIII, 320 S mit Titelbildnis 0r. Paul Pareys. Geb. in Ganzleinwandband. Der Katalog, der dem Andenken vr. Paul Pareys ge widmet ist und den sein wohlgetroffenes Bildnis schmückt, ist aus dem Anlaß erschienen, daß 10 Jahre verstrichen sind, seit der Nachfolger Dr. Pareys Herr Arthur Georgi den Verlag übernommen und in den Bahnen und im Sinne des Gründers weitergeführt hat. Der Katalog bietet ein vollständiges Verzeichnis aller seit der Begründung des Verlages am 1. Januar 1848 erschienenen Bücher und Zeitschriften. Um den Umfang des Katalogs durch Angabe älterer Auflagen nicht unnötig zu vergrößern, sind alle Werke nur in den zuletzt erschienenen Auflagen an geführt. Dagegen sind diejenigen Erscheinungen älteren Datums, die, früher in anderm Verlage erschienen und durch Kauf an den Verlag von Paul Parey übergegangen sind, vollständig ausgenommen. Dadurch unterscheidet sich der Katalog von früheren Ausgaben, in denen die ältere Literatur nur in einer Auswahl verzeichnet war. Ein systematisches Inhalts-Verzeichnis erhöht den Wert des schönen Katalogs nicht unwesentlich. Da es nach Stichworten geordnet ist, ermöglicht es die Zusammenstellung von Literatur über einen bestimmten Gegenstand. Der Katalog ist praktisch in graugrünes Buchbinderleinen (Segeltuch) gebunden, erfahrungsgemäß He dauerhafteste Hülle für Bücher, die viel benutzt werden. Jeder Sortimenter wird den stattlichen, praktischen Katalog seinem bibliographischen Handapparat gern einverleiben. (Bücher-Chronik der Hauptpreßverwaltung). St. Petersburg, Kontor der Redaktion des »Regierungsboten« (UpLsu- i6LLer»6usuü Ltzerunici.) (Auch zu beziehen durch A. S. Suworin, die Gesellschaft M. O. Wolfs und die Gesellschaft N. P. Karbasnikow.) 1910, Nr. 47 (vom 4. Dezember a. St.) Groß-r>°. 48 S. Erscheint wöchentlich einmal. * Erscheinunflsfest. Hohes Neujahr. — Auf das kr- scheinungsfest (Epiphaniasfest, Hohe Neujahr) am Freitag den 6. Januar 1911, das in Sachsen als kirchlicher Festtag gefeiert wird, sei für den Verkehr mit Leipzig aufmerksam gemacht. Dieselbe Mahnung wolle auch für den Verkehr mit Stuttgart, wo der Festtag gleichfalls besteht, beachtet werden. Personalnachrichten. * Auszeichnung. — Seine Majestät Kaiser Franz Joseph I. hat dem Handelskammerrat, Hofbuchhändler Hermann Kerber in Salzburg das Ritterkreuz des Franz-Joseph-Ordens verliehen. Buchhändler in der Kornrnnnalverwaltung von Ehristiania. — Bei der letzten kommunalen Wahl in Christiania wurden drei Mitglieder des norwegischen Buchhändlervereins, die Herren Ehr. Dybwad, A. Gröndahl und W. Nygaard, in den Kommunalvorstand gewählt. (»klorckisk Lo^dancklerticksncks».) * Joseph Uphues -f. — Der bekannte, sehr geachtete Bild hauer Professor Joseph Uphues ist im einundsechzigsten Lebens jahre nach längerer Krankheit am 2. Januar in Berlin ge storben. Die Vossische Zeitung widmet ihm folgenden Nachruf: Mit Joseph Uphues ist einer der bedeutendsten und ge schmackvollsten Künstler aus dem Kreise dahingegangen, der in den achtziger Jahren in Reinhold Begas' Meisteratelier seine Ausbildung erhielt. Hervorragend hat Uphues an der erfolg reichen Entwicklung der Berliner Bildhauerschule mitgewirkt, die, unterstützt von den großen Aufträgen unseres Kaisers und einer denkmalsfrohen Zeit, um die Jahrhundertwende einen kräftigen Aufschwung nahm. Uphues' besonderer Zug war eine anmutige, stets liebenswürdige Vornehmheit, die die graziöse und elegante Gestalt seines jugendlichen Friedrich des Großen in der Siegesallee (Berlin) auszeichnet und auch bei Werken kräftigerer Haltung, wie dem Moltkedenkmal auf dem Königsplatz in Berlin und dem Kaiser Friedrichdenkmal vor dem Charlottenburger Schloß, sich nicht verleugnet. — Uphues war am 23. Mai 1850 im westfälischen Sassenberg ge boren. Der beinahe Dreißigjährige bezog 1878 die Berliner Akademie, arbeitete im Meisteratelier von Reinhold Begas. 1881 verließ er die Hochschule. Aber noch jahrelang blieb er fortarbeitend in der Werkstatt seines Meisters. Sein Name wurde zuerst durch eine wirkungsvolle Kampfgruppe bekannt, den Sabiner, der seine auf der Flucht zusammengebrochene Schwester verteidigt. Unter Uphues' freien Schöpfungen verdient noch der schöne Bogenschütze, der 1888 geschaffen wurde, besondere Hervorhebung. In späterer Zeit nahm die Arbeit an monumentalen Denkmalswerken immer mehr des Künstlers ganze Kraft in Anspruch. Uphues wurde einer der gesuchtesten Denkmalsbildner unserer Tage. Die Gunst des Kaisers ebnete ihm da den Weg. Der Kaiser gewährte ihm ostmals Sitzungen und ließ Porträtbüsten der Prinzen von ihm schaffen. Eine Wiederholung des jugendlichen »alten Fritz« ver schenkte der Kaiser nach Amerika. Für das Berliner Reichspost museum schuf Uphues 1899 das Standbild des GeneralpostmeisterS Heinrich von Stephan, dessen Grabmal gleichfalls seine Arbeit ist. In der Siegesallee in Berlin entstand gleichfalls noch seine Büste des Markgrafen Otto II., und im Parke von Sanssouci (Potsdam) steht ein von Uphues geschaffener Friedrich der Große. Vielfach in deutschen Landen ist Uphues durch Denkmäler ver treten: in Düren durch Kaiser Wilhelm und Bismarck, in Homburg vor der Höhe durch Kaiser Friedrich und dessen Ge mahlin, in Wiesbaden ebenfalls durch Kaiser Friedrich. Für die Vaterstadt des großen Forschers schuf er das Bonner Denkmal Johannes von Müllers, für Pyrmont den Lortzing, für Düren und Mannheim den Moltke, für Wiesbaden Schiller. Auch in Porträtbüsten hat sich Uphues' vornehme Kunst hervorgetan. So in den Bildnissen des Professors Aegidi, des Geh.-Nats Schöller und seiner Gemahlin. Professor Uphues, als Mensch eine liebens würdige Erscheinung, war Mitglied des Vereins Berliner Künstler und auch der Berliner Sezession.
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