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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 25.01.1894
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- 1894-01-25
- Erscheinungsdatum
- 25.01.1894
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- Deutsch
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Ü32 Nichtamtlicher Teil. H» 20 25. Januar 1894. »Die Errichtung eines deutschen Warenhauses für Aerzte mit seinem Sitze in Beilin, die seit Jabressrist betrieben wird, steht nunmehr nabe bivor. Wie der Ausschuß des Komitees bekannt giebt, haben aus die erste Anregung hin sich 2000 Aerzte bereit erklärt, ihre Einkäufe bei dem zu errichtenden Warenhause zu machen. Durch eine solche Zahl von ständigen Käufern ist nach dem! Urteile Sachkundiger die Lebensfähig keit eines Warenhauses verbürgt. Daraufhin hat der Komitee-Ausschuß sich zur Finanzierung des Unternehmens mir dem hiesigen Bankhause Anhalt L Wagener Nachfolger ins Einvernehmen gesetzt. Die Begründung des Warenhauses soll durch eine Aktiengesellschaft erfolgen. Das Grundkapital der Gesellschaft wird durch auf den Inhaber lautende Aktien zu je 1000 Mark gebildet. Bis jetzt sind von Aerzten, die ihre Mitgliedschaft er klärt haben, 100 000 ^ gezeichnet worden Um weitere Zeichnungen Aerzten möglich zu machen, sind zum mindesten noch 100 Stück Aktien für Aerzte zurückgelegt worden. Der Jahresbeitrag für Kausberechtigte ist aus fünf Mark festgesetzt; die lebenslängliche Berechtigung kostet zehn Mark Der am Schlüsse eines jeden Geschäftsjahres erzielte Rein gewinn soll wie folgt verteilt werden: dreißig Prozent fließen zum Re servefonds. zehn Prozent werden dem Darlehnssond überwiesen, von den verbleibenden sechzig Prozent wird den Aktien Dividende bis zu fünf vom Hundert gewährt. Der Ueberrest wird zur Disposition der General versammlung gestellt.» Neue Bücher, Zeitschriften. Gclegenheitsschriften, Kata loge rc. für die Hand- und HauSbibliothek des Buchhändlers. Loläaten-Lilcker au» XrisS u. Drieckeo. Illustr. Da^er Latalox cksr Xunstiisnälunx Lrlaria L 6o. in Wiso. 8". 64 8. 312 Uro. kreis 40 kr. (70 -)). Xopf, Hals, ^uxe, Obr u. obere Duttvepis, Zäkns, 8praeks u. 8praobstörunxsn. ^utig.-Xstalox Ho. 20 von 8oas L Hesse in öerlin. 8". 68 8. 2397 I^rn. öiblio^rapbidcber lUovatsbericbt über neu ersedisnsve 8eku>- uvck Doirersitätssedrilieu, kerausxexeden von äer Zentralstelle kür Dissertationen voä kroeramino von Oustar koclc in Deiprix. 5. lakrx. Ho. 4. Januar 1894. 8. 45—52. Ho. 1221—1371. 6csebicbts uvck idre ksülksvissevsebaktsn 1 u. II. Xotigu.-Xataloee Ho. 925 n. 926 von Xiroiibokk L Wixanck in Dsipri^. 8". 42 8 1212 Urv; 8».. 106 8. 3131 Nro. Die Bibliographie im Dienste des Buchhandels. Dem »Berliner Sor timenter-Verein» gewidmet von Otto Mühlbrecht. tSonderabdruck aus dem Börsenblatt für den deutschen Buchhandel 1894 Nr. 1 u. 3.) 8°. 32 S. Berlin 1894, Pultkammer L Mühlbrecht. Ouvraxes äs biblioerapbie, äs cartoxrapbis st ä'icouoerapkis. Xntigu.- batalo^ d>o. 246 täanvisr 1894> von lUsrtiuus diijüokk im kiaaß;. 8". 100 8. 1627 Uro. kiislorisck-xeot-i'Lpbiscksr Lücdersebatr. 1. kraebistorilr. >ntkro- poloxis. Ltbooloxis. (Drieckricb von Dellrrslä's, äes Xultur- bistoriksrs, Libliotbsk 1. Peil.) ^otig.-Patalox Ho. 199 von Dsioriob Xsrler io Diw. 8°. 45 8. 1476 Nummern. Paris äer kspierprüfooxs-^ostalt roo Otto Winkler io Dsipri^. Xusxexebso äavuar 1894. 8". 28 8. Anzeiger für den schweizerischen Buchhandel. Hrsg, vom Artist. Institut Orell Fühlt Verlag in Zürich. 1894. Nr. 1. 4". 10 S lErscheint am 10. u. 25. jed. Monats. Gratis u. frco. an die Buchhandlungen der Schweiz.) LiblioxisLa italians. Lolielin» äells pubblicariooi italiaos, rieerute per äiritto äi stampa äalla Liblioteea llLrionals osntrals äi kuevre. Ovnpänto a ovra äella Liblioteea. Xnoo XXVIII. No. 1. <15 Oenvaio 1894.» xr. 8'. 16 8. Xoibknpecl^ ornamovstel. Llajitel a r^äavatel -8polek öesi-^cb kuiblivptä a oaklaäatelü». (Lödmiscks Luckbänäler - Zsitun^, drs^r. vom Verein äer Lökwiscdeo 8ortimsnts- o. Vsrla^sbueb- banälsr in kr»A. No 1, 2. 4". 12 u. 8 8. äuristisedes Ditteraturblatt. 8ä. VI. No. 1. (15. äanuar 1894.) 4". 28 8. Lsrlio, Oarl Ls^wavos VsrlaA. önedxvreerbeblatt. ilrsx. voo Xooraä Lurxsr. 1894 kiekt 8 I-oiprix, Verlag ä. Luoirxerverdedlatts (Oowmissionär: 8re>tliopk L 8ärtel>. Inhalt Der Oentralvoreio k. ä. g;es Luobxeverbs u. seine Ziele. — Dis kbotoxrapbis u. verscbieäeoartiee pbotnmeckaoircke kressenärnckverkabrev »uk äer Worlä's Oolowdmn Laposition in Okieaso. Von 8. 8oamooi in 8t. Petersburg — Luebgsrverbl Ruuäsokau VIll. — XIsius Uitteilunxeo. — Ditterator. Reichsgerichtsentscheidung. — Droht der Verkäufer dem mit der Zahlung des Kaufpreises im Verzüge befindlichen Käufer mit Ein stellung der Lieferung und Schadenersatzsorderung, so ist, nach einem Urteil de» Reichsgerichts, I. Cwiisenals, vom 25. Oktober 1893, unter der angedrohten Einstellung nicht ein Abgehen vom Vertrage, son dern nur eine zeitweilige Sistierung der Lieferung bis zur Zahlung des fälligen Preises zu verstehen; Verkäufer kann demnach Erfüllung des Vertrages verlangen. Kaution von Handlungsgehilfen.— Eine Firma hatte ihrem nach ordnungsmäßiger Kündigung ausgetretenen Reisenden die sofortige Rückqabe der von diesem gestellten Kaution von 1000 ^ verweigert und als Grund angegeben, daß es mindestens dreier Monate bedürfen werde, um sestzustellen. ob der Reisende nicht etwa fingierte Aufträge über schrieben oder Jnkassi nicht verrechnet habe. Die Kaution müsse auch nach dem Austritt des Kautionsstellers ibr so lange als Unterpfand dienen, bis sich ergeben habe, daß keine Ansprüche der Firma gegen den Reisenden mehr bestehen konnten. Die 3. Handelskammer beim kgl. Landgericht Berlin hatte dieses Verlangen für unberechtigt erklärt und der verklagten Firma ein Recht zur Einbehaltung der Kaution aus dem vorgetragenen Grunde nur für höchstens vier Wochen zugebilligt. Diesem Urteil ist nun auch das Kammergericht in Berlin (XI. Civilsenat) mit folgender Berufungs-Entscheidung beigetreten: -Es ist der Beklagten zuzugeben daß, wenn die Kaution dafür be stellt war, daß Kläger die Firma nicht durch Veruntreuungen oder falsche Ausgaben in Schaden bringe, ihr eine angemessene Frist gelassen werden mußte, innerhalb deren sie sestzustellen hatte, ob ihr irgend ein Schaden durch den Kläger entstanden war, und daß also die dafür hastende Kau tion nicht unmittelbar am Tage des Austritts des Klägers aus dem Geschäft fällig war Anderseits ist aber auch dem Kläger zuzugeben, daß er aus Aus zahlung dieser Kaution, deren er doch zur Erlangung einer andern Lebens stellung bald wieder bedürfen konnte, nicht zu warten brauchte, bis es der Beklagten beliebte, ihre Erkundigungen, ob ihr ein Schaden entstanden sei, zu beendigen und den Kläger demnächst erst zu befriedigen Der Vorder- richter meint, daß ein Zeitraum von vier Wochen ausreichend sei, um der Beklagten nach ordnungsmäßigem Geschäftsgänge Gewißheit darüber zu verschaffen, ob ihr Ansprüche gegen den Kläger zustehen oder nicht, und es kann dieser Ansicht nur beigetreten werden; denn mag der Umfang des Geschäftes noch so groß sein, ja mag auch wirklich früher einmal dem Kläger der Vorwurf einer Veruntreuung zu machen gewesen sein, so kann doch daraus keine Rücksicht genommen werden, daß eine Umfrage bei den von dem Kläger aufgegebenen Kunden, ob sie etwa an ihn etwas bezahlt hätten, schwierig oder peinlich für die Parteien oder für die Kund schaft sein würde, und ebensowenig daraus, ob den Kunden ein längerer oder kürzerer Kredit gewährt worden ist.» QuittungS- und Frachtbriefsteuer. — In der badischen Kammer wurde am 17. d. M. ein Antrag des Abgeordneten Venedey, die badischen Bundesratsvertreter dahin zu instruieren, daß sie gegen die Tabak-, Quiktungs- und Frachtbriefsteuer zu stimmen haben würden, teils mit großer Mehrheit, teils einstimmig angenommen Der nationalliberale Abgeordnete Fieser gab dabei namens der Partei folgende Erklärung ab: »Wir stimmen dem Anträge bezüglich der Quittung«- und Frachtbriessteuer in dem Sinne zu, daß wir uns diesen beiden Sleuerobjekten gegenüber überhaupt ablehnend verhalten». Weltausstellung in Antwerpen 1894. — Die Räume aus der Antwerpener Weltausstellung sind jetzt verteilt. Die größte Abtei lung ist die belgische, die 30000 Quadratmeter umfaßt, dann folgen die französische mit 15000, die deutsche mit 10000, die englische und ita lienische mit je 4000, die holländische mit 3000, die österreichische und russilche mit je 2000, die schweizerische mit 1500 Quadratmetern u. s. w. Daß die Belgier den weitaus größien Raum für sich in Anspruch nehmen würden, war ja vorauszusehen; dagegen war man keineswegs auf eine so starke Beteiligung von seiten der deuischen Industrie gefaßt ge wesen, infolge deren die deutsche Abteilung die drittgrößte der ganzen Ausstellung wird. Außerordentlich lebhaft angeregt zeigt sich Frank reichs Industrie, die sich allem Anschein nach mit großer Anstrengung beteiligen wird. Wie hier schon mitgeteilt, sollen diejenigen ausländischen Güter, die für die Ausstellung in Antwerpen bestimmt- sind, vorläufig von den Eingangszöllen befreit sein unter der Bedingung, daß sie wieder ausge führt werden. Leipziger Papierprüsungsanslalt. — Der neue Tarif für die Arbeiten der Papierprüfungsanstalt von Otto Winkler in Leipzig ist soeben ausgegeben worden Wir empfingen hierüber folgende Angaben: -Im ganzen schließt sich der neue Tarif, der auf Verlangen an Interessenten versandt wird, dem bisher gellenden an; nur ist der ge machten Erfahrung gemäß die wichtigere und allgemein verständlichere Prüsungsweise, wie sie sich in der Praxis herausgebildet hat, in den Vordergrund getreten, und einige neuere Prüfungsmelhoden, über die im zweiten Jahresberichte (1893) eingehend zu schreiben ist, sind hinzu- gelreten. -Es hat sich nötig gemacht, die Zweckmäßigkeitsgutachten, deren Vor bereitung umständlichere Orientierungsarbeiten erfordert, durch einen festen Tarifsatz (l'O einzustellen, wogegen es auch möglich wurde, die Verrechnung einer Vollprüsung geringwertigerer Schreibpapiere mit einem
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