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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 03.11.1891
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1891-11-03
- Erscheinungsdatum
- 03.11.1891
- Sprache
- Deutsch
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Verlag von Uuttkammer ^ Wülildrecht in Berlin, j12S0kj In unserm Verlage erschien soeben: Erlebtes nd Erßredtcs, Von K. Settegast, vr. xdil, Professor, Geh, Reg,,Rath in Berlin, 21 Druckbogen gr, 8", Preis geheftet 5 ^; in elegantem Kalikoband 6 mit 25°/« Rabatt, Einer der bedeutendsten Lehrer und Schriftsteller der deutschen Landwirtschaft, der Verfasser der berühmten in die meisten europäischen Sprachen übersetzten Werke „Die Thierzucht", „Die Landwirthschast und ihr Betrieb" u, a,, auch als langjähriger Direktor der Akademieen zu Proskau und Waldau in den weitesten Kreisen bekannt, bietet hier in seinen Lebenserinnerungen eines der interessantesten Bücher, welche die neuere deutsche Memoiren - Litteratur besitzt. Diese ist wohl reich an Selbstbio- graphieen, doch entstammen sie überwiegend de» Kreisen der Staatsmänner, Gelehrten, Forscher, Künstler und Soldaten In dem vorliegenden Werke wird dem Publikum eine inhaltlich hochinteressante, und äußer lich formvollendete Arbeit geboten, welche ein lebendiges Bild nicht allein von dem vielbewcgten Leben des Autors selbst bietet, sonder» auch von den Zuständen und Umwandlungen der Landwirtschaft im Verlaufe des sich jetzt seinem Schluß nähernden ganze» Jahrhunderts. In Fachkreisen ist der Verfasser als Schriftsteller längst bekannt, und darf diese ueue Arbeit auf die beste Ausnahme rechnen. Aber auch dem große», an dem Landbau nicht unmittelbar beteiligten Publikum, werden die Schilderungen Settegast's zeigen, welche innige Beziehungen zwischen der Landwirtschaft und der Kulturgeschichte be stehen; sie werde» manchen darüber auf- kläreu, welche Ansprüche an den Landwirt herantreten, um nicht allein den streng gewerbliche», sondern auch den idealen und sozialen Forderungen der Gegenwart gerecht zu werden. Das hier abgcdrulklc Verzeichnis wird andeuten, welche» reichen Inhalt das Achtn»bsünt>iostcr Johranna, Buch enthält. Es eignet sich in ähnlicher Weise, wie Gustav Freytag's Erinnerungen, zu einem seinsinnigen Geschenk für jeden Gebildeten, insbesondere für den deutschen Landwirt, Anhalt. 1, Meine Vorfahren, Kinderjahre, Der in Erinnerungen an unsere Vorfahren ruhende Familien - und Haus chatz. — Der Mensch ein Abbildseiner Ahnen, — Ursprüngliche Heimath des Geschlechts der Settegast. — Der Ahnherr Heinrich Settegast von Luther auscrsehcu und ausgesandt, im Ordcnslande Preußen das Evan gelium zu predigen. — Der Großohm Pfarrer in Gailingen, sein Wandel und Wirten, — Mein Großvater Präcentor in Pröluls, — Des Vaters Johann Friedrich Liebe iür die Tierwelt, — Meine Geburt, — Der Mutter Art und Sorge in der Erziehung ihrer Kinder und im Hauswesen. — Häusliches Leben in Königsberg. 2. Die Schule, Besuch des Gymnasiums in Königsberg. — Julius Rupp's Einwirkung auf mich; sein Schick sal. -- Domprediger Bursch und mein Glaubens- bekenntniß — Mir befreundete Schulkameraden. — Mein Bruder Otto, seine Thätigkeit als Leiter landwirthschaftlich - technischer Gewerbsanlagen. — Ich werde Landwirth. 3, Lehrjahre, Mein Lehrherr v. Hofen in Beynuhnen. — Geselliges und geschäftliches Leben. — Meines Bruders Otto technischer Gewerbebetrieb in Ragnit und die Lehrknrse daselbst. — Ich werde Wirlh- schastsgehülse in Gr Medunischken. — Das Ehe paar Bujack. — Der Verwalterposten in Angerapp. — Friedrich von Fahrenhcid als Landwirth, Philosoph, Politiker und Mel:sch. — v. Farenheid's Einfluß auf die Landwirthschast keiner Heimath. Der landwirthschaftliche Hauptverein für Littauen und Masuren — v. Farenheid's Einwirkung auf meinen Lebensgang und die Berufsbahn. 4, Studienjahre. Studium an der Universität in Berlin. — Die Professoren Magnus und Michelet. — Meine philosophische Anschauung. — Besuch in Wollup, — Koppe's Einfluß auf die Entwickelung der Landwirthschast. — Fortsetzung meiner Studien in Hohenheim. Wesen und Wirken der Akademie, — Professor Fleischer. — Landwirthschaftliche Ausflüge. — Meine Kommilitonen Wendelstaedt und Prinz Reuß. — Professor Siemens. — Rück kehr nach Berlin. — Meine Ernennung zum Guts-Administrator und Lehrer der Landwirth- schaft. 5. Die Prostauer Zeit. Organisation und Reinertrag der Gutswirth- schast. — Urtheil Koppe's darüber. — Politische und sociale Bewegung 1848 und meine politische Ueberzeuguny. — Unentbehrlichkeit einer Guts wirthschaft für jede höhere Unterrichtsanstalt. — Beginn meiner Lehrthätigkeit und ihre Methode. — Geheimrath Heyder. — Heinrich. — Graf Burghauß, — Thätigkeit als Mitglied landwirth- schaftlicher Pereine. — Landwirthschaftlichcs Jahr buch, — Einwirkung auf die Hebung ober schlesischer Kultur. — Graf Pückler. — Am»s- rath Heller. — Schlesiens „Goldenes Vließ " — Anleitung z. Wirtschaftsführung. — Arbeiter- Verhältnisse in Schlesien. — Landwirth- schastliche Reise durch England, — Plan der Gründung einer höheren landwirthschastlichen Lehranstalt in Waldau. - Licbig und sein Urtheil über die Flage des höheren landwirthschastlichen Unterrichts. — Diesem Urteil gegenüber die Er gebnisse in Proskau. — Das Ministerium ent scheidet sich für die Errichtung einer landiwnh- 6, In Walda». Die Gutswirthschast. — Eröffnungsfeier der Akademie. — Besuch der Anstalt. — Das land- wirthschaftliche Vereinsleben in Ostpreußen. — Generallandschaftsrath Richter. — vr. Motherby. — Die landwirthschastlichen Vereine in Königs berg und Waldau. — Einführung englischer Shorthorn-Rinder. — Vorträge in Königsberg über Merinoschafzucht. — Die Konstanz-Theorie. — DieJud vibuel-PotenzunddieMentzel-Weckher- linsctie Schule der Rasse- und Konstanz-Doktrin. — Mein Bruder Otto als Begründer und Vorsteher einer Ackerbauschule in Lehrhof. — Meine Be rufung nach Proskau. — Abschied von Waldau. 7. Meine Rückkehr nach Proskau. Die Epoche Liebig. — Das Gesetz des Wicderrrsatzes und der industrielle Betrieb. — Liebig über die landwirthschaftliche Unterrichts- srage. — Nöggerath's Urtheil. — Das Gutachten des Landes-Oekonomie-Kollegiums über den höheren landwirthschastlichen Unterricht. — Ver handlungen des Hauses der Abgeordneten in Berlin über denselben Gegenstand. — Ablehnung des Antrages Parisius. — Beschlüsse des V. Kon gresses der deutjchen Landwirihs in Betreff des landwirthschastlichen Unterrichts. — Liebig's End- urtheil. — Meine Begegnung mit Liebig und sein Charakterbild. — Die Blüthezect der Aka demie Proskau. — Das 25jährige Jubiläum der Akademie. — 25 Jahre Fortschritt auf dem Ge biete der Landwirthschast. — Minister Frieden thal und seine Schritte zur Auslösung der Aka demie Proskau. — Birchow's Urtheil — Erklä rung des Ministers Lucius. — Mit der be schlossenen Auslösung der Akademie Proskau ent steht eine Lücke innerhalb der höheren landwirth- schastlichcn Lehrinstitute Preußens. — Die Stim mung darüber in Oberschlesien. — Meine schrift stellerische Thätigkeit v. 1868—1881; das deutsche Herdbuch; Aufgaben und Leistungen der moder nen Thierzncht; die Thierzucht; die Landwirth- schaft und ihr Betrieb. 8. In Berlin, Ablehnung des Rufes als Direktor des land wirthschastlichen Universitäts-Instituts in Breslau und Annahme eines Lehramtes an der neuge gründeten landwirthschastlichen Hochschule in Berlin. — Einrichtung der Hochschule. — Meine Antritts rede. — Das Museum der Hochschule und die zootechnischc Abtheiluug desselben. — Geheimrath Thiel. — Bildhauer Landsberg. — Die Lehrer schaft an der landwirthschastlichen Hochschule. — Das Leben in der Großstadt. — Das politische treidezölle. — Mein Standpunkt ihnen gegenüber. — Das landwirthschaftliche Berciusleben in Ber lin. Der Klub der Landwirthe. — Vorberei tungen zur Bildung einer deutschen Landwirth- schasts-Gcsellschaft. — Der Wanderverein deutscher Land- und Forstwirthe; sein Einfluß auf den landwirthschastlichen Fortschritt und die Aufrecht erhaltung des nationalen Gedankens. — Emwir- seines Grundgesetzes. — Ablehnung meiner Vor schläge zur Erweiterung und Befestigung seiner Wirksamkeit. — Die Münchener Versammlung endet das Bestehen des Wandervereins. — Die Gründung der deutschen Landwirthschastsgesellschaft. — Literarische Thätigkeit in Berlin: Die deutsche Landwirthschast vom kulturgeschichtlichen Stand punkte. Die deutsche Viehzucht, ihr Werden, Wachsen und gegenwärtiger Standpunkt. Der Idealismus und die deutsche Landwirthschast. — Mein Rücktritt vom Lehramte und Zurückziehen ins Privatleben. — Die Feier meines 70jährigen Geburtstages. Berlin, 31. Oktober 1891. Putlkunnner k Mühlbrecht. 881
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