4270 s, d. Dtschn. Buchhanb-I. Fertige Bücher. ^ 79, 5. April 1911. Dein verekrlicken LortilnentL-DnekkÄnclel teile ick hierdurch mit, dass mir- heute gegen il^kr mittags die 8e»!ilWll!ime asr No. 11 üe; ..PÜN" kiik preoneo verkündet und gleick-eitig der Lest der Auflage — nur nock 29 Lxemplare — konüs-iert wurde. Ls ist dies nunmekr das dritte Mal seit dem Vesteken der Zeitschrift, dass man mir — ohne ersichtlichen Orund — einfach eine Nummer beschlagnahmt und mich Zwingt, die noch weiter benötigten Lxemplare mit den durch die Lonüskation bedingten Lür-ungen -u versehen, d. h. die Lxemplare -u schwärmen, was bereits bei Nett 7a geschehen ist. Oie^et-ige Lescklagnakme erfolgte wegen des Artikels von Bsrbsrt LulSuksrA:,,Brief eiirss Vaters unserer 2eit." Nach dem tlrteile mehrerer Lackverständigen ist diese Leschlagnakme durchaus unberechtigt, und ich ver stehe nicht, wie Lulenbergs Artikel — der unzweifelhaft einen grossen pädagogischen VV^ert Kat — Veranlassung -ur Lonüskation geben kann. Ich werde selbstverständlich alles tun, um die Lreigabe der Nummer -u erreichen, muss jedoch Zunächst wieder den V/eiterdruck des Heftes mit Lckwär-ungen versehen, und bitte 8ie, Ihre Kundschaft darauf aufmerksam -u macken. Dem ausserpreussischen Luckkandel gehen heute rote Linden -u mit dem Aufdruck: „In Lreussen verboten." Ick bitte die in Lrage kommenden Herren Lollegen, durch Umlegen dieses Ltreitbandes um die Lchaulensterexemplare ihren Lrotest gegen die willkürliche Handhabung der Zensur in Lreussen-Oeutsckland -um Ausdruck -u bringen. Hochachtungsvoll