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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 08.03.1900
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1900-03-08
- Erscheinungsdatum
- 08.03.1900
- Sprache
- Deutsch
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- Saxonica
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Nichtamtlicher Teil. — Sprechsaak. 1899 56, 8. März 1900. anlassung nehmen, eine Dankespflicht gegen diejenigen Männer zu erfüllen, die vor 26 Jahren, den späteren staatlichen Bestrebungen vorauseilend, den Grundstein unserer Krankenkasse gelegt hätten. Diese stehe heute mit einem Grundkapital von 17000 ^ als achtunggebietende Einrichtung da, die schon manchen Mitgliedern in Zeiten der Not ein rettender Anker gewesen sei. Er müsse aber auch derjenigen Körperschaft dankbar gedenken, aus deren Schoß der Gedanke zur Gründung der Kasse seiner Zeit hervorgegangen sei, und der die Gründer sämtlich angehört hätten, nämlich des Stuttgarter Buchhandlungs-Gchilfenvereins. Er lenke mit Absicht die Aufmerksamkeit auf den eigentlichen Ursprung hin, weil dem Stuttgarter Buchhandlungs-Gehilfenoercin erst kürzlich an anderer Stelle nachgcsagt worden sei, daß er sich niemals mit sozial politischen Fragen beschäftigt habe. Der Verein habe mit Gründung der Kasse den besten Beweis geliefert, daß er auch praktische Interessen zu verfolgen verstehe. Wenn er dabei bescheiden genug gewesen sei, sein Kind nicht fester an sich zu ketten, sondern es sofort aus eigene Füße zu stellen, indem er die Mitgliedschaft der Kasse nicht von derjenigen des Vereins abhängig gemacht habe, so schmälere dies in keiner Weise sein Verdienst, es sei dies im Gegenteil ein Beweis für die richtige Erkenntnis, daß die Kasse nur bei einer unabhängigen Stellung zu der jetzigen Blüte würde gelangen können. Nächst den Gründern gebühre aber auch den Herren Prinzipalen der wärmste Dank, die durch die regelmäßige Zu wendung von namhaften Beträgen ihr stetiges Interesse für die Kasse zu erkennen gegeben hätten. Redner schloß mit dem Wunsche auf ein kräftiges Weiterblühen und Gedeihen unseres, von echt humanitärem Geist durchwehten Institutes und forderte die An wesenden zu einem Hoch auf die Kranken-Unterstützunaskasse für Buchhändler auf. N. Personalnachrichten. f Franz Heinrich Reusch. — In Bonn ist am 3. d. M. der bekannte altkatholische Theologe Professor Pr. Franz Heinrich Reusch im Alter von 74 Jahren gestorben. Er schrieb: Er klärung des Buches Baruch (Freiburg 1853) — Das Buch Tobias, übersetzt und erklärt (Freiburg 1857) — Lehrbuch der Einleitung in das alte Testament (Freiburg 1859, 4. Ausl. 1870) — Bibel und Natur (Freiburg 1862, 4. Ausl. Bonn 1876) — Luis de Leon und die spanische Inquisition (Bonn 1873) — Die biblische Schöpfungsgeschichte und ihr Verhältnis zu den Ergebnissen der Naturforschung (Bonn 1877) — Der Prozeß Galileis (Bonn 1879) — Die deutschen Bischöfe und der Aberglaube (Bonn 1879) — Der Index der verbotenen Bücher (2 Bde. Bonn 1883—85) — Beiträge zur Geschichte des Jesuitenordens (München 1894). Von 1866—1877 gab er das Theologische Literaturblatt heraus, ferner (mit Döllinger) Cardinal Bellarmins -Selbst biographie- (Bonn 1887) und -Die Geschichte der Moral- strcitigkeiten in der römisch-katholischen Kirche seit dem 16. Jahr hundert (2 Bde. Nördlingen 1888). Gestorb en: nach kurzer Krankheit der Kunsthändler Herr Franz Meyer in Dresden. Der Verstorbene trat am 1. Januar 1874 als Gesellschafter in die Firma I, Heinrich Richter in Dresden ein, deren Wortlaut darauf in Meyer L Richter geändert wurde. Seit 1. Januar 1876 war er alleiniger Inhaber der Handlung und firmierte von da ab unter seinem Namen. (Sprechsaal.) Warnung. Der Handlungsgehilfe Wilhelm Rudolf Eduard Bohlig, geboren am 14. August 1876 zu Exdorf, Kreis Meiningen, zuletzt wohnhaft Berlin, Naunynstraße 73, war für mich als Jnseraten- Agent thätig und hat Unterschriften auf Bestellscheinen gefälscht. Der Genannte soll sich jetzt in Süddeutschland oder in der Schweiz aufhalten. Sollte einer der Herren Kollegen von dem p. Bohlig etwas hören, so bitte ich um postwendende Nachricht auf meine Kosten. Derselbe ist von mittlerer Statur, blond, hat kurz geschorene Haare und verschiedene Narben auf der Stirn; seine Aussprache ist thüringisch-sächsisch. Berlin 0. 27, an der Michaelbrücke 1. Leopold Zolki, Verlagsbuchhandlung. Geschäftliche Einrichtungen * ... und Veränderungen. 8t. ketsrsburA, 17. psbruar 1. Narr 1900. s12205j Hiermit Leihen vir Ihnen ergebenst an, dass vir unsere seit Lprii 1899 in podr: betriebene 8vrtim6nt8bu6litiniMuiiK an unseren dortigen Osscbäktslsiter, Herrn N. pttinger, mit allen Aktiven und passiven überlassen baden. Herr N. pttingsr wird dieselbe unter der pirma (LI. Lttingsr) kortsstssn. Oie das podrsr Osscbäkt betretende Ab rechnung kürs dabr 1899, sovie die O.-N.- 2ablungsn 1900 vsrdsn von unserem Herrn blacbkolgsr pünktlich und ooulant besorgt vsrdsn, und derselbe wird, Ibrs gütige Er laubnis voraussstrsnd, dis gestatteten Dis- ponenda übsrnsbmsn. Wir empkeblsn Herrn Lttinger dem Lnt- gsgsnkommsn der Herren Verleger auks wärmste. Indem vir 8is ergebenst bitten, das uns entgsgsngsbraobts Vertrauen auk unseren Herrn Lacbkolger su übertragen, Zeichnen vir Hochachtungsvoll Verlagsgsssllsebakt „prosv-sstsobouis". Anzeigeblatt. s12206j podr, den 1. lilärr. 1900. ?. r. Vorstehende Bekanntmachung der Vsr- 1agsgS88ll8obakt»Lrc>8vsstsebsnis"in 8t. Peters burg bestätigend, bssbrs iob mied, dem vsrebrlioben Luobbandel bekannt ?u geben, dass ieb deren 8ortimsntsbuebbandlung in Kode: mil allen Vktivsn und passiven käuk- liob übernommen babs und dieselbe unter der Pirwa: öuelilmiLäluiiA „O^iatL" (U. LMilxsr) vsitsrkübrsn werde. Dis Lbrscbnung kürs labr 1899, sowie dis 0.-Kl.-2ablungsn 1900 lasse iob prompt und rechtzeitig srkolgsn. Pis Herren Oarl Pr. Pleisobsr in psiprug und 6. OsntnsrsLwsr in Warschau werden kernerbin meine Lommissiou krsund- liobst besorgen und mit nötiger Lasse stets vergeben sein. Nein Unternehmen Ihrem gsk. Wobl- woilsn bestens empkeblend, rsicbns iob mit vorzüglicher Hochachtung Ll. plttingor i. Pa. Zuc/i/iaudkunA „Osroiata". f11568j lob bitte ru beachten, dass vom 7. Narr d. d. ab meine Adresse koi-liv IV. U, IMomtk'. M9 lautet. Lsrlin IV. 35. 6-sorg Rsirusr. s12101j Hamburg, 3. März 1900. Michaelisstraße 62. Hiermit beehre ich mich, die ergebene Mitteilung zu machen, daß ich meine im Dezember v. I. hicrselbst gegründete Buch- und Kunsthandlung mit dem Gesamt buchhandel in direkten Verkehr bringe. Der Umstand, daß mein Geschäft die einzige evangel. Buchhandlung im großen St. Michaelis-Kirchspiele ist, und daß ich mich auf die Protektion der Herren Geistlichen stützen darf, läßt mich auf guten Erfolg meines Unternehmens hoffen. Ich bitte be sonders die Herren Verleger auf dem Ge biete der christlichen Litteratur, mich durch Kontoeröffnung gütigst zu unterstützen. Meine Vertretung übernahm Herr H. G. Wallmann in Leipzig und ist selbiger zu jeder Auskunft bereit. Hochachtungsvoll C. Zeusen. Evangel. Buch- und Kunsthandlung. ci2094j x. x. Aus dem Verlage von Schuster L Loefsler») in Berlin sind in meinen Ver lag übergegangen: Gustav Taille, Tanz und Andacht. Gedichte. — Neue Fahrt. Gedichte. — Sie war reizend. Harmlose Humo resken. — Der Kuß. Ein Capriccio. Hamburg, den 3. März 1900. Alfred Jansscn. *) Wird bestätigt: Schuster L Loeffler in Berlin. 354»
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