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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 09.02.1911
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1911-02-09
- Erscheinungsdatum
- 09.02.1911
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Saxonica
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- http://digital.slub-dresden.de/id39946221X-19110209
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- urn:nbn:de:bsz:14-db-id39946221X-191102098
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1702 Börsenblatt f. d. Dlschn. Buchhandel. Nichtamtlicher Teil. 33. 9. Februar 1911. Entschädigung bei Arbeitseinstellungen. — In neuerer Zeit sind fast sämtliche dem Verband Deutscher Buchbinderei besitzer angeschlossene Firmen der »Gesellschaft des Ver bandes Sächsischer Industrieller zur Entschädigung bei Arbeitseinstellungen« beigetreten. Genannte Ge sellschaft, die ihren Sitz in Dresden hat, stellt eine der stärksten Organisationen dieser Art dar; sie verfolgt nicht nur den Zweck, die wirtschaftlichen Folgen von unvermeidlichen Arbeits einstellungen zu mildern, sondern Arbeitseinstellungen in den Be trieben ihrer Mitglieder auch möglichst zu verhindern. (»Allgemeiner Anzeiger für Buchbindereien«.) ' Verein Dresdner Buchhändler. — Der Verein Dresdner Buchhändler wird am Mittwoch, den 16. Februar 1911 zu seiner 29. Ordentlichen Hauptversammlung zusammentreten.' (»Hotel Viktoriahaus«, Ringstraße 18. Eröffnung: abends '/z9 Uhr.) * Versteigerungen (Vgl. Nr. 14, 16, 17, 20, 24 d. Bl.) — 16.—18. Februar 1911. Berlin. Max Perl: Kupferstiche, Holz schnitte, Radierungen, Schabkunstblätter usw. deutscher und ausländischer Künstler des 16.—19. Jahrhunderts. Hand zeichnungen alter und neuerer Meister. Frühe Shakespeare Ausgaben in Amerika. — Die Bibliotheken der amerikanischen Büchersammler scheinen mehr und mehr bestimmt, der endgültige Ruheplatz der wertvollsten Schätze der englischen Literatur zu werden; vor allen gilt dies für frühe Ausgaben der Shakespeareschen Werke, die heute schon zum Teil in vollständigeren Sammlungen als in England in den Vereinigten Staaten zu finden sind. An erster Stelle steht hier die Samm lung Church in New-Uork, die aus elf vollständigen Bänden besteht und folgende Ausgaben umfaßt: 1. Erste Folio von 1623; eine große und sehr ichöne Ausgabe. — 2. Zweite Folio von 1632. Fünf Exemplare mit zum Teil sehr beachtens werten Abweichungen auf dem Titelblatt. — 3. Dritte Folio (1663). Zwei Exemplare, eins von 1663 mit dem Vermerk »?rintsä kor k. 6., 1661«. — 4. Vierte Folio von 1686, drei Exemplare, ebenfalls mit abweichenden Titelblättern. Weder das Britische Museum noch die öoälsiana in Oxford besitzen einen gleichen Reichtum an verschiedenen Ausgaben. — Eine weitere Folge der vier Folio-Ausgaben, die von John Caldwell in Pittsburg erworben worden war, ist nach dessen Tode in den Besitz von Dodd L Livingstone übergegangen; ferner wurden im vorigen Jahre die vier Folio-Ausgaben des Bischofs Gott, die bei Sotheby zur Versteigerung gelangten, um den Gesamtbetrag von 2966 Pfund gleichfalls für einen amerikanischen Sammler — nach glaubwürdigen Angaben Pierpont Morgan — erworben. (Nach: »lüs Nation.«) * »Bastei«, Verein jüngerer Buchhändler in Dresden. — Das 64. Stiftungsfest findet am Sonntag, 12. Februar nach mittags 4 Uhr im Königlichen Belvedere statt. Es besteht aus Vorträgen, Tafel und Ball. * »Sphynx«, Verein jüngerer Buchhändler Hamburg- Altonas. — Der Verein jüngerer Buchhändler Hamburg-Altonas »Sphynx« wird am Dienstag, 14. Februar, abends */,9 Uhr, seine Mitglieder und Freunde bei einem Herren-Essen vereinigen. Anmeldung an den I. Vorsitzenden, Herrn Oskar Lincke, Ham burg, Gänsemarkt 6211. , Sprechsaal. ^ Zur Erklärung der 47 Verleger*) in Nr. 228 des Börsenblatts vom 1. Oktober 1S10. (Vgl. I9l» d. Bl. Nr. 228, 2S7, 2S4, 268, 2S7, 27V, 271, 273, 271, 27S, 27«, 279, 280, 288; 1911 Rr. 7 d. Bl.) In voller Übereinstimmung mit de» vielen vorangegangenen Sortimentererklürungen verurteilen die Unterzeichneten Firmen *) Die Veröffentlichung wurde durch äußere Umstände verzögert. auf das entschiedenste das eigenmächtige Vorgehen dieser Ver legergruppe, indem sie der bestimmten Hoffnung Ausdruck geben, daß der allgemeine Verlegerverein sowohl wie der Börsenverein Mittel und Wege finden, den Sonderstandpunkt dieser 47 Ver- leger in seine Schranken zurückzuweisen. Mannheim, den 1. Februar 1911. Bereinigung der Sortiments-Buchhändler. A. Bender's Buchhdlg. u. Antiqu. (E. Albrecht). I. Bensheimer Sortiment (E. Aletter). Brockhoff L Schwalbe. I. Gremm. Julius Hermann. Tobias Löffler. F. Nemnich. ppa. A. Schenk C. Schenk. Christian Sillib Nachf. K. Herter Nachf. Ausschaltung des Sortiments. Die Deutsche Alpenzeitung 1911 Nr. 21 enthält folgende beachtenswerte Notiz: Wintersport-Nachrichten. Wir bringen in unserer »Deutschen Alpenzeitung nur noch hin und wieder Wintersport-Nachrichten, da wir ein eigenes Organ nur für Wintersport herausgeben. Alle unsere Leser also, die sich für Wintersport speziell interessieren, machen wir auf die Zeitschrift »Der Winter« aufmerksam und bitten sie, die nachfolgenden Probeseiten durchzusehen. 26 Hefte der Zeit schrift, die auch im Sommer erscheint, kosten nur 5,— ; die Bestellungen sind nur an den Verlag der Deutschen Alpen- zeitung G. m. b. H., München, Schackstr. 6, nicht an die Buch händler zu richten. An der seit einigen Jahren freudig einsetzenden Wintersport- bewegung hoffte auch der Sortimenter regen Anteil nehmen zu können durch flotten Absatz einschlägiger Literatur und Bestellung hoher Journal-Kontinuationen. Doch der an Entbehrungen und Schlag ruhig hinnehmen, was kümmerts den Verlag. Meine Vorstellungen beim Verlag hatten, wie vorauszusehen, negativen Erfolg; weiß einer der Kollegen einen andern Weg? Mülhausen, Elsaß. Carl Ehrmann. Erwiderung. Wir haben wiederholt auf Anfrage den Sortimentsbuchhandel wissen lassen, daß die Zeitschrift »Der Winter« seit Bestehen niemals im Buchhandel ausgegeben wurde und niemals aus gegeben werden kann, weil sie ein aktuelles Nachrichtenblatt ist, für das die schnellste direkte Versendung an den Abon nenten unerläßliche Bedingung ist. Wenn trotzdem ein Buchhändler diese Bedingung erfüllen zu können glaubte — eine große Reihe aber lehnte es ab —, so haben wir stets auch dem Buchhandel und auch natürlich mit Rabatt geliefert. München, den 7. Februar 1911. Verlag der Deutschen Alpenzeitung G. m. b. H. Arthur Hertz. Zeitlich begrenzte Kommissionösendung. (Vgl. Nr. 18, 21, 22, 23, 25, 28 d. Bl.) Auch ich erhielt von der Firma »Neuheiten-Vertrieb Elektra«, Inhaber Paul Hoffmann L Co., Berlin, im Oktober vorigen Jahres eine unverlangte Bildersendung, ließ diese aber Anfang Januar frankiert zurückgehen. Das Paket wurde nicht ange- nommen. Gleichzeitig erhielt ich ein Schreiben mit der Auf forderung, die Bilder gegen andere Bilder, bzw. Postkarten um zutauschen. Ich verwies die Firma ebenfalls auf den Weg der Klage und beauftragte die dortige Postanstalt, das Paket noch einmal vorzuzeigen. Seitdem bekam ich nichts mehr, weder vom Paket noch vom Empfänger, zu hören. Memel. A. Kuhnkies.
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