10, 13, Januar 1911. Fertige Bücher. Börsenblatt f. d. DIschn. Buchhandel. 531 „He>0elber§er ^IeuL8le ^sctil'ictiten" (trüber kleideibsrger r^uasiger), 14. Oeremben 1910. Paul äs Kocks Käme war in Deutscklsnd eine ^sitlang bsrücktigt. Wir können uns nickt reckt erklären, was au diesem kos Veranlassung gegeben Katts. Qlaubt man aus dem Ditsl des vorlisgsnclen Luckes („Das Klsdcksn mit den drei Dnterröcken") aut dessen lnkalt sckliessen au dürten, dann irrt man sick. Litte und guter lon dsrrscken darin und die Lckritts, dis Kock aut srotisckss Oebist unternimmt, sind so aagkstt und werden mit solcker graziösen /lnmut susgetükrt, dass man niemals dis Lmptindung Kat, einem Künstler gegsnüberausteken, der die protik als Sslbstaweck betreibt. Kock ist natürlick pranaose und vergisst darum nickt, dem Weibe jene Stellung einauräümen, die es einnekmsn will und sinnekmen soll, kr spielt mit sckarmanten Abenteuern, bringt seine Kleiden um der kieke willen in Dutasnd ungekeuerlicks kagen und lässt das Weib durck seine nstürlicks Kattinsrie dominieren. Pakt und Llegsna sind Kocks Watten. Idit iknen verstekt er so entrückend umaugeken, dass man seinen Lückern ein Interesse entgegenbringt, das niemals erlakmt. Klan liest sie in einem 2ugs aus und treut sick der Dings, dis einen tsrbenreicksn, autksitsrnden Lkaraktsr in sick tragen. lk ld. „Kieler Neueste I^ackricklen", 27. November 1910. Klan Kat seit langer 2eit ein gewisses Vorurteil gegen Paul de Kock, einen Lckrittstslier, der sick den Kamen eines Littenverderbers erworben Kat. Dies Werk, das uns soeben in deutscksr Lpracks vorgesetat wird, ist aber gana karmlos. ks bandelt von einem sekr tugendkatten, jungen Klädcksn, das an den Vertükrsrn ikrer Lckwsstern eine sekr kumorvolle Kacke übt Das Luck ist in amüsantem plaudsrstil gesckrieben und wirklick nett und lustig au lesen. -tw- krsnlikurl s. IVl.: „Kleine Pre88e", 17. verember 1910. . .. Kock galt einmal als ein grosser „Vsrtükrsr" und als sin lduster der Sittenlosigksits aber dis Ksusrsn kabsn den Kekord längst gsbrocken. — „Präger l'aAeblall", 28. Oktober 1910. Legen die ksutigen trsnaösiscken Journalisten ist Paul de Kock der reine jugendscdritt- stsllsrl Dnd wenn auck stellenweise etwas altmodisck, so dock geistreick und unterkaltsnd. . . In diesem Linne susserten sick bisker sckon airka ;o dsutscde lagesasitungen. ^.ber auck den Lriek eines Lerlinsr Lortimentsrs mücdte ick nock mit srwädnen. kr lautst! „Sekr gesdrter Herr Doktor! Qestattsn Lis mir, Iknen au Ikrer Idee, die köstlicken Werks Paul de Kocks in guter Dbsrsetauog kerausaugeben, au gratulieren. Was Lis über diesen tamosen Lckrittstslier sagen: ist medr als ricktig!" Ick Kolks, dass aus alledem wokl aur Lsnüge ksrvorgskt, dass man sick mit gutem Qswisssn lür Paul de Kock verwenden dark und sick nickt wegen eines Vorurteils Kindern au lassen braucdt: ein gutes und sicderss Lssckäkt au vsrsckwaksn. Den Herren Sortimentern aber, dis mick bisker so trsundlick unterstützt kabsn, sage ick kisrdurck meinen besten Dank, bitte Lis, mir auck ternsrkin Ikr Woklwollen au bswakrsn und sick weiter tür Paul de Kock au verwenden. — klier ist gute und karmloss Onterdaltungs- literatur, dis Käulsr in Klülle und pülls linden kann- — Ick bitte sokort au bestellen, da auck das awsite lausend in Kürae vsrgritlen sein dürkte und ick nur nock bssckränkt s condition lislsrn kann. keäinZunZen: kroscbierl: 3.— ^1. vrä., 2.10 /VI. no., 1.95 lest, 1.80 bar unä 7i6. Oebunäen: 4.— N. orä., 2.80 N. no., 2.60 lest, 2.40 bar unä 7/6. 73»