137 72 Börsenblatt f. d. Dtschn. Buchhandel. Geschäftliche Einrichtungen und Veränderungen. -/H 263 12. November 1910. Die Deutsche Bücher - Zeitung, das bekannte buchhändlerische Vertriebsmittel, ist aus dem Verlag von Paul Waetzel in Freiburg in den meinigen übergegangen. Das Blatt, das bisher in über 30V0V Exem plaren fest abonniert ist, tritt jetzt in den zweiten Jahr gang ein. Ich werde es regelmäßig erscheinen lassen, voraussichtlich zehnmal im Jahre, im Herbst und Winter monatlich, in der wärmeren Jahreszeit aller 6 Wochen. Die Zeitung wird auf breitere Grundlage gestellt, hervor ragende Schriftsteller und schriftstellerisch begabte Kollegen haben mir ihre Mitwirkung bereits zugesagt. Wie seither werden im redaktionellen Teile auch buchhändlerische Inter essen gefördert werden, was von vielen Kollegen sehr bei fällig begrüßt wurde. Was die Verwendung der DBZ. als Werbemittel beim Publikum für den Sortimenter noch besonders vorteilhaft macht, ist der billige Preis: nur l Ps. pro Expl. bei größeren Bezügen. Aus der großen Verbreitung der Deutschen Bücher- Zeitung durch das Sortiment ausschließlich an literarisch interessierte Leute erhellt die außerordentliche Reklame kraft des Blattes für den Verlag. — Die Anzeigenpreise sind: als Selbstanzeige 40 Ps. pro Zeile, im Inseraten teile 60 Ps. — Bei Jahresabschlüssen bedeutende Ver günstigungen. Anzeigen für die Weihnachtsnummer, die in 50000 Exemplaren demnächst erscheint, werden umgehend erbeten. Bei wichtigen Werken werden kurze Charakteristiken unentgeltlich veröffentlicht. Die Herren Verleger wollen sich in solchen Fällen mit mir in Verbindung setzen. Fr. Wilh. Grunow, Leipzig