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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 16.04.1923
- Strukturtyp
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- 1923-04-16
- Erscheinungsdatum
- 16.04.1923
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- Deutsch
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3UÜK «»rl-ndl-M I. d. »uchhavd-l. Fertige und Künftig erscheinende Bücher. «S. 18. April i»W. Ende dieses Monats erscheint: ie leere ^ir Roman von Alfred Bock 2. Auflage. Broschiert: Grundzahl 1.90. (Ausland schw. Frs. 1.90). In Halbleinen gebunden: Grundzahl 3.—. (Aus land schw. Frs. 3.—). Holzfreies Papier. Bar mtt 35°/,, 7 und mehr Exemplare aus einmal bezogen mit 40°/,. Diese neue, 2. Auflage erscheint in einer Zeit, in der das dem Roman zugrunde liegende Problem zu einer brennenden Tagesfrage geworden ist. . Urteile über die 1. Auslage: granlsurter Zeitung: Der Scharsblick des Verfassers, der eine gegenwärtig noch im Verborgenen bestehende Bewegung in ihrer Be deutsamkeit erkannt hat, ist erstaunlich und wird erst in einer vielleicht gar nicht mehr so seinen Feit, da sie an das Licht der öfsentlich- keit getreten ist, genugsam gewürdigt werden. Wenn man wissen will, wie sich die kleinen Leute und die mittleren Kreise darstellen, die von der neuen Religiosität ersaßt werden, dann möge man zu Bocks Buch greisen, Berner Bund: Der hervorragende Schilderet hessischen Bodens und hessischer Menschen hat mit diesem Buch gewiß mehr als eine unterhaltende Leltüre schreiben wollen: eine Kanrvsschrist gegen die verknöcherte Kirche, die sich des einzelnen viel zu wenig annimmt, besonders den Armen und Elenden leicht übersieht. Gedanklich und stilistisch ist der Wurs gelungen. Die Resormation: Wir mästen es freudig und dankbar begrüßen, daß mit bemerkenswerter Objektivität gerade diese schwie rigen Probleme einmal vor der breiten Sssentlichkeit und in dieser Form behandelt werden. Eine beachtenswerte Feiterscheinung! Pros, v, M, Schian, in „D e u ts ch - P r o t e s t a n t is ch": Wir mästen Bock dankbar sein, daß er so ernst und so ruhig das Problem (Kirche und Gemeinschast) ansaßt. Die Wage: Wir können Bocks Buch als notwendigerweise aus unserer Zeit erwachsen ansprechen. Bor einigen Monaten erschien vom gleichen Verfasser: Der Elfenbeiner Broschiert: Grundzahl 1.60 (Ausland schw. Frs. 1.60). In Halbleinen gebunden: Grundzahl 2.80 (Ausland schw. Frs, 2.80). Holzfreies Papier. Bar mit 35°/,, 7 und mehr Exemplare auf einmal bezogen mit 40°/,. Frankfurter Zeitung: Ein feines schönes Buch . . . Ungemein sympathisch ist das Motiv, das sich der Dichter erkor. Die alte schöne Kunst des Elfenbeinschnitzens, die, zum Handwerk geworden, noch einmal in der Hauptfigur, dem Elfenbeiner, eine reine künstlerische Flamme entzündet. Der eigenartige, urlebendige Dialog Alfred Bocks läßt alle Gestalten scharf Umrissen hervortreten. Die neue Zeit: In sprachlicher und darstellerischer Hinsicht hat Alfred Bock hier sein altes Können erneut bewiesen. Literarisches Echo: Wie immer gibt sich Bock auch hier ganz schlicht und rein sachlich ohne irgendwelche Parteinahme für eine der Gestalten. In dieser Objektivität, die etwas Überzeugendes an sich hat, liegt seine Starke. Mainzer Tageszeitung: Unseres hessischen Landsmanns Alfred Bock neuestes Buch zeigt all die Vorzüge, die man an seinen früheren zahlreichen Schriften rühmen durfte, und die ihrem Verfasser einen angesehenen Platz in der deutschen Literaturgeschichte eingetragen haben. Feine Kleinarbeit ist Bocks Schreibweise. Die kurzen, das Wesentliche geradezu wuchtig herausarbeitenden Sätze packen ans Herz. Hessische Blätter für Volkskunde: „Der Elfenbeiner" wirkt durch seine Milieuschilderung ungemein spannend, ohne datz er sich von wahrster Wirklichkeit entfernt. Wahrheit, pulsierendes Leben, veredelt durch dichterische Schönheit der Sprache und drama tische Führung der Handlung macht der Roman offenbar. Im vorigen Jahre erschien: Sechs fröhliche Legenden von Franz Adam Beyerlein Broschiert: Grundzahl 1.40 (Ausland schw. Ars 1.40). In Halbleinen gebunden: Grundzahl 2.80 (Ausland schw. Frs. 1.80). Holzfreies Papier. Bar mit 35°/„ 7 und mehr Exemplare auf einmal bezogen mit 40°/,. Belhagen LKlasings Monatshefte: ... Hübsch sind auch die kleineren Erzählungen: fein und zierlich die Legenden von der Heiligen und der Eidechse, spatzhaft ulkig die Schulmeister- und die branntweinduftende Wächter-Legende, von feinem Humor durchleuchtet der ,Dieb unserer lieben Frau' und ,Gozbert', d. i. der überweltgeschichtliche Vorgang, wie im Himmelssaal eine Bibliothek gegründet wird. Beyerlein wird mit seinem kostbaren Legendenbüchlein sich viele neue Freunde gewinnen, wir haben ja wirklich jetzt Humor nötiger als sonst. Rheinisch-Westfälische Zeitung: Das kleine Werk, das Beyerlein nach langem Schweigen vorlegt, ist wunderhübsch ge worden: ernsthaft und schalkhaft, und beides so ungezwungen, datz man nicht weih, ob die erste Hälfte, auf der Erde, oder die zweite, im Himmel, liebenswürdiger und vergnüglicher zu lesen ist. Der bemerkenswert gut ausgestattete Band ist mit vielen Zeichnungen von A. Seckel- mann geziert, die den gleichen Geist graziösen Humors wie der Text besitzen. So wurde eine selten ungetrübte Freude geschaffen, die man gar nicht vielen genug vor die ungeduldigen und verärgerten Augen wünschen kann. Ein liebes Büchlein voll vergnügter Anmut und besinnlicher Weisheit. Für unsere Grundzahlen gilt die jeweilige Schliisselzahl des Börsenvereins. Wenn auf beigegebenem Zettel bis 30. ds. Mts. (als Eingangsdatum) bestellt, liefern wir je ein Exemplar dieser Bücher zur Probe bzw. Lagerergänzung mit 457°, je zwei Exemplare mit 407° mit Schlüsselzahl 2500. Verlagsbuchhandlung von I. I. Ä)eber in Leipzig
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