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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 20.09.1910
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1910-09-20
- Erscheinungsdatum
- 20.09.1910
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Saxonica
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- LDP: Zeitungen
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- http://digital.slub-dresden.de/id39946221X-19100920
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- urn:nbn:de:bsz:14-db-id39946221X-191009203
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- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
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218, 20, September 1910. Nichtamtlicher Teil, Vörlmbl-M d, Ltlch», Duch,»»d-I. 10749 veranlaßt, eine von unseren welschen Kollegen kommende An frage betreffend eine eventuelle Mitbeteiligung in zustimmen dem Sinne zu beantworten. Es schien uns unsere Selbst achtung zu gebieten, nicht um unsere Zulassung zu bitten und uns schließlich wieder mit dem hintersten Winkel begütigen zu müssen, wie seinerzeit in Genf, Immerhin möchten wir Sie einladen, bei der nachfolgenden Diskussion auch hierüber Ihre Ansicht zu äußern. Der nunmehr im schweizerischen Buchhandel fast aller orts eingefllhrte Postscheckverkehr hat eine Einrichtung über- flüßig gemacht, die uns allen doch recht ans Herz gewachsen wart die persönliche Abrechnung am Tage der General versammlung, Schon vor zwei Jahren zeigte sich eine starke Abnahme der Beteiligung, und letztes Jahr war die Zahl der Mitglieder außer den Kommissionären, die pflichtschuldig ihre Plätze eingenommen hatten, noch mehr zusammen- geschmvlzen. Aus unserem Rundschreiben haben Sie ersehen, daß es uns das beste schien, diese altehrwürdige Institution schon dieses Jahr fallen zu lassen. Da eine gegenteilige Meinungsäußerung auf unsere Anfrage nicht eingelaufen ist, so dürfen wir wohl annehmen, daß Sie alle von der Not wendigkeit dieses Schrittes überzeugt waren. Unserer heutigen Versammlung ist es nun Vorbehalten, dieser Maßnahme für die Zukunft die nötige gesetzliche Grundlage zu schaffen. Als Ergänzung für den in früheren Berichten mit geteilten Tarifierungen verschiedener Modenzeitschriften seitens unserer Zollbehörden bringe ich Ihnen das nach stehende Schreiben der Oberzolldirektion zur Kenntnis: Unter Bezugnahme aus unsere Schreiben Nr, 66/107, 4 vom 14. November 1907, Nr. 66/11. 2 vom 20. Januar 1908 und 66/40. 2 vom 24. März 1909 beehren wir uns, Ihnen mitzuteilen, daß seit letztgenanntem Datum folgende weitere Modenzeitschriften taxiert worden sind: nach Position 314 zu Fr. 35.— per g: i'aebiorie kor all Obilärsn. nach Position 312 zu Fr, 30,— per g: Blanck's Modenalbum, nach Position 321 zu Fr. 1, — per g: lies liloäos, Resorm-Journal sür^Zuschneidekunst, Llbum Llousss nouvgllsg. Mit Hochschätzungl Schweizerische Oberzolldirektion, Vom Aufsichtsrate der schweizerischen Schillerstiftung ist eine Einladung an uns gelangt, unser Verein möchte durch Gewährung eines jährlichen Beitrages dieses vater ländische Werk zu seinem weitern Ausbau unterstützen. Wie Sie gesehen haben, ist dieses Gesuch von uns auf die Tages ordnung gesetzt worden; Sie werden deshalb nachher noch Gelegenheit haben, sich zu diesem Traktandum zu äußern. Was nun unsere Beziehungen zum außerschweizerischen Buchhandel anbelangt, so waren wir in der angenehmen Lage, Glückwunschschreiben an den Hamburg - Altonaischen Buchhändlerverein und an den Verein der österreichisch ungarischen Buchhändler abzusenden, die beide die Feier ihres fünfzigjährigen Bestehens begehen konnten und uns Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel. 77. Jahrgang. dazu in kollegialischer Weise eingeladen hatten. Auch dem hochverdienten Chef der Cotta'schen Buchhandlung Nachfolger in Stuttgart, Herrn Dr, Adolf Kröner, konnten wir zum zweihundertfünfzigjährigen Jubiläum seiner hochangesehenen Firma und zugleich zur Feier seiner fünfzigjährigen geschäft lichen Selbständigkeit unsere Glückwünsche darbringen. Da sowohl der in der letzten Generalversammlung gewählte Delegierte nach Leipzig, als auch sein Stellvertreter verhindert waren, ihr Amt auszuüben, so trat in dankens werter Weise Herr Franz Schüler in die Lücke und vertrat unfern Verein als Wahlmann und bei den Ver handlungen, Er wird uns nachher über seine Erlebnisse und Eindrücke berichten; ich möchte hier nur vorweg nehmen, daß nunmehr sowohl die Verkaufsordnung als auch die neue Verkehrsordnung in vollem Umfange in ihrer neuen Fassung in Kraft getreten sind. Es liegt ja in der Natur der Sache, daß bei diesen beiden Ordnungen nicht alle Wünsche berücksichtigt werden konnten, daß mancher gerade das ver missen wird, was ihm persönlich als besonders wichtig er schienen war, daß mancher Pflichten und Rechte lieber anders verteilt gesehen hätte. Wir dürfen jedoch mit Befriedigung konstatieren, daß von einer überwiegenden Bevorzugung der einen oder anderen Gruppe unseres Berufes nicht gesprochen werden kann. Gern wollen wir der Hoffnung Raum geben, daß unter diesen neuen Gesetzen Verlag und Sortiment, sich gegenseitig ergänzend und vertrauend, mit vereinten Kräften ihrer hohen Kulturaufgabe gerecht werden mögen. Der bisherige erste Vorsteher des Börsenvereins, Herr vr, Ernst Votiert, hatte eine Wiederwahl ausgeschlagen und trat von seinem Amte, das er drei Jahre lang verwaltet hatte, zurück. Lassen Sie uns ihm auch an diesem Orte danken für die aufopfernde Treue und die weise Gerechtigkeit, mit welcher er seines Amtes als Leiter unserer Organisation gewaltet hat. Wir wollen aber diese Gelegenheit nicht ver fehlen, um seinen Nachfolger im Amte, Herrn Kommerzien rat Karl Siegismund, zu grüßen und ihn unseres vollen Vertrauens zu versichern. Wie Sie des weitern aus den Verhandlungen der Hauptversammlung ersehen konnten, ist unser Verein in den Ausschüssen des Börsenvereins durch zwei Mitglieder vertreten. Dem Jahresberichte unseres Vereinssortimentes ent nehmen wir mit großem Vergnügen, daß sich der Umsatz um über 22 000 Franken gehoben hat. Möge das neue Geschäftsjahr, — das fünsundzwanzigste unter Meister Hambrechts treuer Leitung! — in gleicher Weise frucht bringend sein. Zum Schluffe möchte ich noch unserem Schriftführer, Herrn Schüler, unseren Dank aussprechen dafür, daß er nach dem Tode unseres Kassierers, Herrn Arnold Huber, in dankens werter Weise die Führung der Kasse übernommen hat. Der Jahresbericht gibt mit Bezug auf den Abschnitt Landesausstellung in Bern zu einigen Anfragen und Be merkungen Anlaß. Einige Mitglieder sind der Ansicht, es sollte sondiert werden, ob die Übergehung des Buchhandels mit oder ohne Absicht erfolgt sei, und daß die Möglichkeit zur Ausstellung doch erwirkt werden sollte. Von anderer Seite wird der Befürchtung Ausdruck gegeben, man werde in diesem Falle wieder mit dem hintersten Winkel in der Aus stellung abgefertigt, und weiter, die Erfolge bei früheren Ausstellungen seien im Buchhandel in keinem richtigen Ver hältnis zu den bezüglichen Unkosten gestanden. Der Vorstand erhält den Auftrag, die Angelegenheit zu beraten und die ihm gut scheinenden Schritte zu tun. Hierauf folgt Genehmigung des Jahresberichts, 1398
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