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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 18.08.1910
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1910-08-18
- Erscheinungsdatum
- 18.08.1910
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Saxonica
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- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
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8360 Börsenblatt s. d. Dtschn. Buchhandel Nichtamtlicher Teil. ^ 190, 18. August 1910. Die Direktion der Aachener und Münchener Feuerversicherungs gesellschaft teilt derselben Korrespondenz noch folgendes mit: »Als wir auf Veranlassung des deutschen Reichskommissars die Aus führung der Sammelpolice in Angriff nahmen, erboten wir uns, da es sich um einen nationalen Zweck handelt, die Objekte auf einen höheren Wert zu versichern, als wir dies bei einer privaten Veranstaltung getan hätten. Die auf 8500000 ,/i- lautende Police für Jnnenobjekte wurde aber von den Ausstellern nicht voll ausgenutzt. Wenn man die einzelnen Versicherungsbeträge addiert, dürfte sich höchstens ein Versicherungswert von 4 bis 5 Millionen Herausstellen. Als Versicherungsfachleuten war uns die Absicht der deutschen Aussteller, ihr Gebäude etwas getrennt von den übrigen aufzu stellen, sehr sympathisch. Dies geschah damals, um die deutsche Industrie mehr in den Vordergrund treten zu lassen. Tatsächlich dürfte sie diesem Umstande ihre Rettung verdanken. Dazu kommt noch, daß das von Seidl errichtete deutsche Gebäude auf einem anderen, etwas tieferen Niveau liegt, als die anderen Bauten. Nach unseren bisherigen Nachrichten scheint für die deutsche Ab teilung keine Gefahr vorzuliegen, während eine solche anläßlich des Brandes im Juni (vgl. Nr. 146 d. Bl.) tatsächlich vorlag.« * HarnburgischeS Kolonialinstttut. — Auf Grund der Bewilligung von Mitteln durch die Hamburgische Bürgerschaft für Veröffentlichungen des Kolonialinstituts ist nun mit der Verlagsfirma L. Friederichsen L Co. ein Abkommen getroffen, wonach diese den Verlag übernommen hat. Es wird sich um zwanglos erscheinende Werke aus allen kolonialen Wissensgebieten handeln. Als erste Veröffentlichungen sind jetzt in Vorbereitung eine Studie von Geheimrat Stuhlmann über Handwerk und Industrie in Ostafrika und von Röhl über die Grammatik der Shambala-Sprache, die von den Eingeborenen des Berglandes Usambara in Deutsch-Ostafrika gesprochen wird. *Post- und Eisenbahnkarte des Deutschen Reichs. — Von der im Kursbureau des Reichs-P ostamts neu bearbeiteten Post- undEisenbahnkarte desDeutschenReichsist jetzt das Blatt VII erschienen, das den größten Teil der Provinzen Sachsen und Hannover, weiter u. a. das Herzogtum Braunschweig und das Fürstentum Lippe umfaßt. Berliner Druckerei und BerlagSgesellschaft m. b. H. in Berlin. — Handelsregister-Eintrag: In das Handelsregister 6 des Unterzeichneten Gerichts ist heute folgendes eingetragen worden: Bei Nr. 2862. Berliner Druckerei- und Verlags-Ge sellschaft mit beschränkter Haftung: Durch Beschluß vom 6. August 1910 ist die Gesellschaft aufgelöst worden. Kaufmann Max Schmidt in Friedenau ist Liquidator. Berlin, den 10. August 1910. (gez.) Königliches Amtsgericht Berlin-Mitte, Abteilung 167. (Vossische Zeitung Nr. 381 vom 16. August 1910) Tischer «L Jagenberg Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln. — Handelsregister-Eintrag: Cöln. In das Handelsregister ist am 9. August 1910 eingetragen: II. Abteilung L. Nr. 1496 die Gesellschaft: »Tischer L Jagenberg Gesell schaft mit beschränkter Haftung«, Cöln. Gegenstand des Unternehmens: Verlag, Druck, Herstellung, Herausgabe, Kauf und Verkauf aller Arten von Druckwerken, speziell Musikalien, Noten, Büchern, Karten, Bildern, Erwerb, Verkauf und Betrieb der dazu notwendigen Maschinen, Materialien, Erwerb der für ihren Betrieb nötigen Immobilien, Beteiligung an ähnlichen Unternehmungen, deren Gründung, Erwerbung, Veräußerung. Stammkapital: 20 000 Geschäftsführer: Walter Jagenberg, Kaufmann, Cöln, vr. Gerhard Tischer, Verleger, Cöln. Gesellschaftsvertrag vom 2. August 1910. Jeder der beiden Geschäftsführer kann die Gesellschaft allein vertreten. Ferner wird bekannt gemacht: Öffentliche Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen im Deutschen Reichsanzeiger. (gez ) Kgl Amtsgericht Cöln. Abt. 24. (Deutscher Reichsanzeiger Nr. 188 vom 12. August 1910.) Kunstanstalt (vormals Gustav Geitz) A.-«., WandSbek- Hamburg. Bilanz per 1. April 1910. Aktiva. An Immobilien Heizungs- und Beleuchtungsanlage Dampfkesselanlage Maschinen und Werkzeuge Schriften, Stempel und Mobilien Geräte und Utensilien Originale Verlagsrechts Lithographien Steine Fuhrpark Lichtdruckanlage Warenvorräte Materialvorräte Debitoren Bankguthaben Effekten: Deutsche Neichsanleihe von 1907 Kasse Wechsel abzüglich Diskont Vorausbezahlte Feuerversicherung . . . Passiva. Per Aktienkapital .... „ Obligationsschuld I. . „ Obligationsschuld II . „ Hypotheken .... „ Kreditoren „ Akzepte „ Debitorenreserve . . „ Reservefonds .... „ Extraabschreibungskonto „ Dividendenrückstände . „ Dividende „ Saldo 309 309 26 4 857 80 2 668 68 109 140 91 2 680 6 050 40 8 639 68 11 973 72 4 711 84 985 27 58 410 75 2 332 35 5 137 35 104 446 87 23 451 06 63 896 65 9 007 33 60 000 2 827 01 4 509 03 634 60 869 649 72 869 649.72 Gewinn- und Verlustkonto per 31. März 1910. Debet. An Unkosten „ Verluste „ Reingewinn 15 531.26. Verteilung wie folgt: Reservefonds Extraabschreibungskonto . . . 2A Dividende 82 970 >64 16 970 — 2 105 89 24 037 46 6000.— „ 4000.— „ 6000.— „ 531.26 15 531 26 Kredit. 141 615 25 Per Saldovortrag 811 67 „ Mieteertrag 1950 „ Zinseneinnahme 2 249 73 „ Bruttogewinn 136 603 85 141 615 25 (gez.) Kunstanstalt (vormals Gustav W. Seitz) A.-G., Wandsbek. Zu Punkt I der Tagesordnung der 20. ordentlichen General versammlung vom 6. August 1910 wurde der Geschäftsbericht, die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung genehmigt und Entlastung erteilt. Zu Punkt II wurde Herr Oberbürgermeister Rauch in den Aufsichtsrat gewählt. (Deutscher Reichsanzeiger Nr. 189 vom 13. August 1910.) Zum Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb. — Die »Mit teilungen des Vereins der Buchdruckerei- und Steindruckerei besitzer in Hannover« veröffentlichen nachstehende Entscheidungen zweier Instanzen darüber, ob es zulässig ist, daß ein Papier-
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