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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 22.07.1910
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1910-07-22
- Erscheinungsdatum
- 22.07.1910
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Saxonica
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- Digitalisat
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- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
- Jahr1910
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tt siir dt« Klltslljt!! Eigentum des Börsenvereins der Deutschen Buchhändler zu Leipzig. Erscheint täglich außer Sonn- und Festtags und wird nur an Buchhändler abgegeben. Jahrespreis für Mitglieder des Börsenvereins ein Exemplar 10 weitere Exemplare Porto) 5 ^ mebr. Beilagen werden nicht angenommen. Beiderseitiger Erfüllungsort ist Leipzig. Anzeigen: die dreigespaltene Petitzeile oder deren Raum 30 Pfg.; Mitglieder des Börseuvereins zahlen für eigene Anzeigen 10 Pfg., ebenso Gehilfen für Stellengesuche. Die ganze Seite umfaßt 252 dreigespaltene Petitzeilen. Die Titel in den Bücherangebolen und Büchergesuchen werden aus Borgis gesetzt, aber nach Petit berechnet. Rabatt wird nicht gewährt. Nr. 107. Leipzig, Freitag den 22, JuliZ1910. 77, Jahrgang. Amtlicher Teil. Bericht an den Ausschuß für die Bibliothek des Börsen vereins der Deutschen Buchhändler zu Leipzig über die Ordnung und Katalogisierung der in der Bibliothek des Börsenvereins befindlichen Blattsammlungen. Am I. April dieses Jahres ist von dem Unterzeichneten unter der sachkundigen Leitung des Herrn Bibliothekars Burger die Bearbeitung der in der Bibliothek des Börsen vereins befindlichen Blattsainmlungen begonnen worden, und zwar wurde in erster Linie die Sammlung der ornamentierten und illustrierten Blätter, die in der Hauptsache aus der Sammlung Butsch stammen, in Angriff genommen. Durch die Anschaffung einer großen Anzahl neuer Kästen und eines durchaus praktischen Regals, das für die ordnende Arbeit Erleichterung und Beschleunigung bietet, konnte eine differenziertere Einordnung des gesamten Materials nach Druckarten und Osfizinen vorgenommen werden, Zu gleicher Zeit wurden die einzelnen Blätter mit Literaturnachweisen versehen und zum Teil neu oder ergänzend bestimmt, aller dings nur so weit, als es der in der Bibliothek vorhandene und zuletzt auch reichlich vermehrte wissenschaftliche Apparat zuließ. Nach Erledigung dieser Vorarbeiten wird nunmehr mit der kritischen Durcharbeitung des Materials begonnen werden, die in der Ausstellung eines exakt wissenschaftlichen Katalogs gipfelt. Für die Fragen, über die der Katalog, soweit es natürlich im Bereich wissenschaftlicher Feststellung liegt, Auf schluß geben soll, ist folgendes Einteilungsschema gewählt worden: Druckort, Drucker und Verleger, Druckjahr Titel. (Buchschmuck) Kurze Beschreibung und Größenmaße, Künstler, Formenschneider; Literaturnachweise und event. Faksimilia. Die nun folgende kurze Übersicht bezweckt, einen all gemeinen Einblick in den Umfang und den Wert der vor liegenden Sammlung zu gewähren: Unter den deutschen Städten stehen in hiesiger Samm lung Augsburg und Basel qualitativ und quantitativ an erster Stelle, In ausgezeichneten Exemplaren finden sich hier die Arbeiten eines Burgkmair, Schäuselein und des für den Buchschmuck ganz eigenartig begabten Daniel Hopser. Die technische Aussührung wurde von den künstlerisch leistungsfähigsten Augsburger Offizinen von Otmar, Miller und Schönsperger betrieben. Noch umfang reicher ist das aus Baseler Osfizinen stammende Material. Es mag genügen, unter vielen Froben, Adam Petri und Cratander zu nennen, um sich gleichzeitig der für sie tätigen Künstler zu erinnern, der beiden Holbein und des Urs Gras. Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel. 77. Jahrgang. Die Straßburger Offizinen sind mit ihren besten Er zeugnissen vertreten, die aus den Kllnstlerhänden eines H, Baldring-Grün und Wechtlin stammen. Aus der von Sebastian Braut besorgten und von Grüninger 1502 ge druckten Virgilausgabe sind zirka 80 Illustrationen vor handen. Mit wenigen, aber den erlesensten Stücken folgen Nürnbergs Drucker, für die Wohlgemuth, Dürer und Spring inklee künstlerisch tätig waren. Dann Quentell und Hirz horn in Köln mit Anton von Worms als ihrem Hauptmeistcr und schließlich die rührigen Druckereien Wittenbergs, dis in Cranach und seiner Schule künstlerische Mitarbeiter höchsten Ranges besaßen. Aus der zweiten Hälfte des sechzehnten Jahrhunderts ist in diesem Zusammenhänge nur die Frank furter Offizin des Sigm. Feyrabcnd zu erwähnen, die mit den größten Illustratoren ihrer Zeit, mit Virgil Solis, Jost Amman und Tobias Stimmer in engster Verbindung stand. Der ausländische Teil der Sammlung bietet nun zwar ein weniger geschlossenes Bild, verdient aber dennoch durch die Fülle ausgewähltester Beispiele aus Venedig, Paris und Lyon die größte Beachtung. Die Titelumrahmungen und Initialen der Ratdoltschen Offizin aus den siebziger Jahren des fünfzehnten Jahrhunderts und die Arbeiten von z. T. un bekannten Künstlern für die Brüder da Gregoriis und andere große Druckereien Venedigs wären als die typischen Beispiele italienischen Stils, des ganz ornamental Flächigen, vor allen hervorzuheben. Paris wartet mit seinen ersten Offizinen und seinen bedeutendsten Künstlern auf, der großen Druckerfamilie der Estienne und Simon de Colines, andererseits mit Geofroy Tory und Oronce Fine. Endlich Lyon, aus dessen reicher Fülle die eleganten, zarten Arbeiten Salomon Bernards für Jean de Tournes eine besondere Erwähnung verdienen. Leipzig, den 25. Juni 1S10. vr. Hans Wolfs. Erschienene Neuigkeiten des deutschen Luchhandels. (Mitgeteilt von der I. C. Hinrichs'schen Buchhandlung.) f vor dem Preise — nur mit Angabe eines Nettopreises eingeschickt, b — das Werk wird nur bar gegeben. n vor dem Einbandspreis — der Einband wird nicht oder nur ver kürzt rabattiert, oder der Nabattsatz vom Verleger nicht mitgeteilt. Bei den mit n.n. u. n.n.n. bezeichneten Preisen ist eine Gebühr für die Besorgung berechtigt. Preise in Mark und Pfennigen. Max Alberti's Verlag in Hanau. (in 10 Zeilen). 8". 1102
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