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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 08.06.1910
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1910-06-08
- Erscheinungsdatum
- 08.06.1910
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- Deutsch
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Nichtamtlicher Teil. ^ 129, 8. Juni 1910. Deutschen Verlegervereins, die auch dazu bestimmt sein soll, durch Einsetzung eines geschäftssührenden Ausschusses und eines Sekretärs die Interessen des Verlags in Buch druckfragen als Aufklärungs- und Auskunftsstelle zu vertreten.« Herr Bachem bedauert lebhaft, daß die Herren vom Vorstand des Deutschen Buchdrucker-Vereins, die gleichzeitig Mitglieder des Deutschen Verlegeroereins sind, nicht an wesend seien, weil diese andernfalls Gelegenheit hätten nehmen können, einige Äußerungen zurückzuweisen, bzw. zu berichtigen. Er berichtigt eine Äußerung des Herrn vr. Jänecke und stellt fest, daß eine solche des Herrn Heinrich Schöningh auf einem Mißverständnis beruhe. Herr Professor Bechhold äußert sich zu der verlesenen Erklärung und schlägt vor, der Kommission die Vollmacht zu geben, eventuell auch mit anderen Organisationen in Verhandlung zu treten. Herr Erwin Nägele-Stutigart wünscht, daß sich die Kommission auch mit anderen Hauptabnehmern des Buch druckgewerbes in Verbindung setzt, worauf der Herr Vorsteher erwidert, daß dies wohl selbstverständlich und in einigen Fällen schon geschehen sei. Infolge einer Anfrage des Herrn Bachem verliest der Herr Vorsteher einen Passus aus dem Protokoll der gemein samen Sitzung der Kommission des Deutschen Buchdrucker- Vereins und des Deutschen Verlegervereins, nach dem die Verhandlungen damals nicht abgebrochen, sondern nur vertagt worden seien. Es liege, nach Ausweis des gepflogenen Brief wechsels, an dem Deutschen Buchdrucker-Verein, daß die Ver handlungen nicht wieder ausgenommen worden seien und Herr Bachem möge, wenn es in seinen Kräften stünde, dahin wirken, daß die Verhandlungen in der einen oder anderen Form wieder ausgenommen würden. Herr vr. Wilhelm Ruprecht-Göttingen begrüßt, daß die Kommission bestehen bleiben solle, bittet aber darum, daß auch jedes einzelne Mitglied die Kommission unterstütze und daraufhin wirke, den Druckereien, die zu Bedingungen arbeiten, wie sie ihrer natürlichen Lage und den Verhältnissen des Ortes entsprechen, den Nacken zu stärken. Herr Meiner bittet um die Zustimmung der Ver sammlung, der Kommission das Kooptationsrecht zu geben, da der Fall eintreten könne, daß noch weitere ihr geeignet erscheinende Kräfte gebraucht würden, und empfiehlt die Resolution des Vorstandes in erweiterter Form zur Annahme. Herr Bachem beantragt, das Wort -zustimmend« zu streichen, wogegen sich Herr Hillger wendet. Der Herr Vorsteher gibt zu dem Anträge des Herrn Bachem die Ansicht des Vorstandes bekannt, die dahin geht, daß kein Grund vorliege, das Wort »zustimmend« zu streichen und schlägt vor, den Zusatz: »mit dem fortbestehenden Rechte der Kooptation- in die Resolution aufzunehmen. Nachdem Herr Professor Bechhold noch vorgeschlagen hat, ausdrücklich hineinzusetzen, daß die Kommission auch die Vollmacht haben solle, mit anderen Vereinen in Ver handlung zu treten, wogegen sich der Vorstand ausspricht, weil hiermit etwas Selbstverständliches gesagt würde, stellt der Vorsteher dann die Resolution in dem folgenden Wort laut zur Abstimmung, die gegen die Stimme des Herrn Bachem angenommen wird. Resolution. -Die Hauptversammlung des Deutschen Verleger vereins nimmt zustimmend Kenntnis von den Verhand lungen, Maßnahmen und Entscheidungen, die die von ihr 1909 eingesetzte Kommission in der Buchdruck - Preistaris- Frage gepflogen und getroffen hat und betrachtet die Kommission mit dem fortbestehenden Rechte der Kooptation bis aus weiteres als eine dauernde Einrichtung des Deutschen Verlegerverems, die auch dazu bestimmt sein soll, durch Einsetzung eines geschäftsführenden Ausschusses und eines Sekretärs die Interessen des Verlags in Buch druckfragen als Aufklärungs- und Auskunftsstelle zu vertreten.« Pause von 11b° bis 11^ Uhr. Es folgte dann die Beratung von Punkt 2 der Tages ordnung: Entwurf zur buchhändlerischen Verkehrs ordnung. Nachdem die Verkehrsordnung in der Hauptver sammlung des Börsenvereins einstimmige Annahme gefunden hat, dürfte der Bericht über diese Vorberatung hier ent fallen können. Verhandlung? bericht über die am 23. April 1910 im Deutschen Buchhändlerhause in Leipzig abgehaltene 2t. ordentliche Hauptversammlung. Der erste Vorsteher, Herr vr. Walter de Gruyter- Berlin, eröffnet 9,20 Uhr die ordentliche Hauptversammlung, stellt deren ordnungsgemäße Einberufung fest und begrüßt die erschienenen Mitglieder. Er teilt mit, daß der Vorstand dem Ersuchen des Herrn L. L e n s i n g - Dortmund, an der Hauptversammlung teilnehmen zu können, stattgegeben habe und spricht sein Bedauern darüber aus, daß eins der Vor standsmitglieder, Herr Otto von Halem in Stuttgart, seiner Gesundheit wegen sowohl den Vorstandssitzungen in diesen Tagen, als auch den Hauptversammlungen hat fern- bleiben müssen und verbindet damit den herzlichen Wunsch, daß sich Herr von Halem bald wieder erholt haben möchte. Ferner macht Herr vr. de Gruyter bekannt, daß im Anschluß an die ordentliche Hauptversammlung drei ver schiedene Versammlungen stattstnden werden und zwar die der Schulbücheroerleger, der juristischen Verleger und der medizinischen Verleger in den dazu bestimmten Räumen und konstatiert, daß Herr Wagner das Protokoll führen, während von Herrn Stenographen Kelch das Stenogramm aus genommen wird. Als Stimmzähler bittet der Vorsteher die Herren Walter Bielefeld und Oscar Virch zu fungieren. Bevor in die Beratungen der Tagesordnung eingetreten wird, gedenkt der Herr Vorsteher der im verflossenen Jahre verstorbenen Mitglieder, reiht an die im Jahresbericht ent haltene Totenliste noch den Namen des Herrn Eugen Strien in Halle und bittet die anwesenden Mitglieder, in Dankbar keit, Ehrerbietung und Zuneigung der Verstorbenen zu ge denken und sich zum Zeichen dessen von ihren Plätzen zu erheben. (Geschieht.) Hierauf wird zu den Punkten der Tagesordnung über gegangen. Punkt 1: Bericht des Vorstands. Die Verlesung des Berichts (Börsenblatt Nr. 96), der sich gedruckt in den Händen aller Mitglieder befindet, wird nicht gewünscht; der Herr Vorsteher stellt den Bericht zur Besprechung. Das Wort wird dazu nicht gewünscht, und der Herr Vorsteher stellt sodann fest, daß die Versammlung mit dem Bericht des Vorstands in allen Teilen einverstanden ist. Punkt 2: Bericht des Schatzmeisters und der Rechnungs prüfer. Der erste Schatzmeister, Herr Artur Seemann- Leipzig, gibt zu dem ebenfalls gedruckt vorliegenden Kassen bericht einige Erläuterungen und weist darauf hin, daß im abgelaufenen Vereinsjahr im Deutschen Verlegerverein mehr Aufwendungen nötig gewesen wären, als in dem vorher gehenden Jahre. Er macht ferner darauf aufmerksam, daß die Aufwendungen, die der Verein im laufenden Jahre not-
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