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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 14.05.1910
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1910-05-14
- Erscheinungsdatum
- 14.05.1910
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Saxonica
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- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
- Jahr1910
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5784 Börsenblatt f. d. Dtschn. Buchhandel. Nichtamtlicher Teil. — Sprechsaal. 109, 14. Mai 1910 ImckwiA kiolltsr8trg.8S6 16. 8°. 12 8. 361 k§rn. 15s I§o. 5. 24si 1910. 8°. 16 8. k'. L. L 6o. ill I^oockon. 8". 36 8. 1077 Nru. 4« LVV66, k^o. 3—4. 8°. 48 8. 292 Nru. Etliches für Bücherfreunde und -Händler. Aufsätze und Be sprechungen von R. L. Prager. (Sonderabdruck aus dem »Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel«.) 8°. 76 S. Berlin 1910, Verlag von R. L. Prager. Preis 1 Vom Nordpolfahrer Pearh. — Peary besuchte bei seinem Berliner Aufenthalt auch die Hofbuchhandlung von Wilhelm Süsserott, um mit dieser die Herausgabe seines Reiseberichts abzuschließen. In demselben Verlage erscheint auch Shackletons dreibändiges Werk. Pearys Buch gelangt im Herbst in einem Bande zur Ausgabe. (Nationalzeitung.) * HandlungSgehilsenansschüfse bei den Sächsischen Handelskammern. — Die Petitionen des Bundes der technisch industriellen Beamten (Gau Sachsen), des Verbandes Deutscher Handlungsgehilfen (Sitz Leipzig) und des Zentralverbandes der Handlungsgehilfen und -Gehilfinnen Deutschlands wegen Einsetzung von Gehilfenausschüssen bei den Handelskammern im Königreich Sachsen wurden von der Zweiten Kammer des Sächsischen Landtags durch Beschluß vom 10. Mai 1910 (76. Sitzung) der Königlichen Buchhändler-Verein »Danubia in Donauwörth. — Sämtliche 26 Mitglieder der »Danubia« sind dem Unterstützungs- Verein Deutscher Buchhändler und Buchhandlungs - Gehülfen in Berlin beigetreten, darunter sind 24 Gehilfen der Firma Buch handlung Ludwig Auer. Zur Nachahmung empfohlen! IV. Eule«, Ortsgruppe Leipzig der Allgemeinen Bereinigung Deutscher Buchhandlungsgchilfen. — Am Himmelfahrtstage fand das alljährliche Frühlingsfest der »Eule« in Form eines Tagesausflugs statt. Die Mitglieder sammelten sich gegen 8 Uhr am Dresdener Bahnhof, wo die Abfahrt nach Beucha erfolgte. Dort wurden die Kirche und in den Steinbrüchen die für das Völkerschlacht-Denkmal bestimmten Kolossalfiguren besichtigt. Dann führte der Weg durch die herrlichen Wälder nach Ammelshain, wo sich die Mitglieder zum Frühstück vereinigten. Nach kurzer Rast erfolgte der Weitermarsch nach Altenhain, wo das Mittags mahl eingenommen wurde. Eine gemütliche Kaffeetafel mit an schließendem Tänzchen dehnte sich bis in die Nachmittagsstunden aus, bis unser Vergnügungsvorstand zum Aufbruch mahnte. Während der Ausflug am Vormittage sehr von Regenschauern beeinträchtigt war, hatte sich der Wettergott am Nachmittag be sonnen, und bei herrlichem Sonnenschein konnten wir unsere Wanderung durch die im frischen Maiengrün prangenden Wälder nach Staudnitz fortsetzen. Nach Beucha zurückgekehrt, wurde noch ein Abschiedstrunk eingenommen, und um */,9 Uhr trafen wir in Leipzig wieder ein. — Unserem Vergnügungs-Ausschuß sei auch an dieser Stelle für seine Führung und den genußreichen Tag, den er uns bereitet hat, herzlich gedankt. E. Puppendick. Sprechsaal. Direktes Angebot durch den Verleger. <Vgl. Nr. 1«>r d. Bl.) Erwiderung. In Nr. 103 des Börsenblatts beschwerten sich die Herren E. Wokulat L Co. in Triest über direkte Lieferung unseres Verlags, und ferner darüber, daß wir die Sortimenter zwingen wollten, ein zweites Exemplar unseres Buches »Der Weg zum Kapital« (3 ^ 50 H ord.) auf Lager zu legen. Wir konstatieren folgendes: Das Buch »Der Weg zum Kapital« hat sich als außerordent licher Erfolg qualifiziert, und es wird damit durch das Sortiment sowohl, als auch auf dem Weg des direkten Versands ein großes Geschäft gemacht. Wie es aber meistens der Fall ist, hat sich das Sortiment anfänglich dem Buch gegenüber ganz indifferent verhalten. Ein vernünftiger Verleger würdigt aber auch den Standpunkt des Sortiments und findet angesichts der enormen Produktion an Büchern die Gleichgültigkeit des Buchhandels gegenüber Neu- erscheinungen absolut begreiflich. Da wir Verleger aber unser Buch verkaufen mußten, so blieb uns nichts anderes übrig, als auf dem Wege der anhaltenden Zeitungs-Großreklame und der Massenzirkularisation einzugreifen. Auf Grund dieser kostspieligen Campagne kaufte das Sor timent bar. Nun ist es klar, daß wir kein Interesse daran haben, dem Sortimenter, der uns auf Grund unserer eigenen Propaganda einen Kundenauftrag auf ein einziges Exemplar übermittelt, dieses einzige Exemplar mit Rabatt zu liefern. Es ist keine Zumutung, wenn wir in solchen Fällen den Bezug von wenigstens zwei Exemplaren verlangen. Denn wollte der Sortimenter nichts anderes mehr sein, als eine Auslieferungsstelle für bereits fest verkaufte Exemplare, so könnte der Verlag gerade so gut selbst ausliefern. Von Zwang ist natürlich keine Rede. Daß die Großzahl der Sortimenter unseren Standpunkt er klärlich findet, dafür haben wir Belege. München, 10. Mai 1910. A. L N. Huber's Verlag Organisation. Ein deutsches Wörterbuch in lateinischen Lettern <vgl. Nr. 108 d. Bl.), Wonach die Firma Loescher <L Co. (W. Regenberg) in Rom fragt, das dem Manne der Wissenschaft sowohl wie jedem höher Ge bildeten ganz allgemein zu dienen beflissen ist und seine Brauch barkeit schon durch fünf Auflagen bewiesen hat, gibt es allerdings in der eben im Erscheinen begriffenen 5., vollständig neu be arbeiteten Auflage des deutschen Wörterbuchs von Fr. L. K. Weigand. Im April v. I. ist der erste Band (ä.—L) in Halbfranz ge bunden zu 12 erschienen, dem der zweite (1^—2) zu demselben Preise bis zum Oktober d. I. folgen wird. Nebenher läuft eine Ausgabe in 12 Lieferungen zu je 1.60, wovon bislang 10 vor liegen. Und wer auf »Schonung der Augen« sieht, der sieht sich — das darf ich kecklich behaupten — beim Weigand nicht getäuscht: ein großer, klarer und deutlicher Druck erleichtert ihm das Lesen darin gar sehr. Gießen, am 12. Mai 1910. (gez.) Alfred Töpelmann (vormals I. Nickers Verlag). Achtung! Ein Herr I. Bergmann, Berlin, besucht Buchhandlungen und offeriert ein Rechenbuch »Nultiplex« für 6^E ord. mit 33^/,^ Rabatt. Er verspricht, daß in betreffender Stadt in den nächsten Tagen große Reklame für das Buch gemacht werden würde. Diese Reklame besteht aber darin, daß betreffender Herr Firmen, die für dieses Buch in Betracht kommen, selbst besucht und das Buch für 4 verkauft. Hochachtend Frankfurt a/M. Jos. Strckuß'sche Buchhandlung.
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