Vor einem Jahre noch war Felix Moeschlin gänz lich unbekannt, und heute nennt man ihn neben Ernst Zahn, Hermann Kurz, Paul Zlg und Jakob Schaffner. Anser Dichter ist tatsächlich, buchstäb lich, auf einen Schlag berühmt geworden. Sein Erstlingsroman „Die Koenigschmieds" ist wie ein Triumphator durch die deutschen Lande gezogen, überall mit Hellem Jubel empfangen. Nun haben wir seinen zweiten Roman „Hermann Hitz^. Wir finden in ihm denselben sittlichen Ernst, dieselbe Vertiefung des menschlichen Schicksals, dieselbe psychologische Sicherheit, dieselbe Schlichtheit und Größe der Dramatik wie in den „Koenigschmieds". Er packt uns, rüttelt uns auf, zwingt uns zurSelbst- prüsung. Wer den Hermann Hih liest, macht ein per sönliches Erlebnis durch. So wirken die Bücher, die man lesen sollte, andächtig und gläubig lesen sollte. Basler Nachrichten, 10. April l9l0. HI Wir empfehle» also die beiden Romane: Felix Moeschlin, Die Koenigschmieds. ^ Felix Moeschlin, Hermann Hih. M M Rote Zettel anbei. Verlag von Wiegandt A Grieben (G. K. Sarasm) m Berlin 8VV. 11. Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel. 77. Jahrgang. 691