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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 28.12.1909
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1909-12-28
- Erscheinungsdatum
- 28.12.1909
- Sprache
- Deutsch
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15918 Börsenblatt f. d. Dlschn. Buchhandel. Nichtamtlicher Teil. 301. 28. Dezember 1909. Gmlkastcn-Verlatt m. b. H. in Berlin. — Handels register-Eintrag: In das Handelsregister 6 des Unterzeichneten Gerichts ist am 16. Dezember 1909 folgendes eingetragen worden: Nr. 7259. Guckkasten-Verlag, Gesellschaft mit be schränkter Haftung. Sitz: Berlin. Gegenstand des Unter nehmens: Übernahme und Fortführung der Zeitschrift »Der Guckkasten«, sowie der Betrieb von Verlagsgeschäften jeder Art, Abschluß aller Geschäfte, die unmittelbar oder mittelbar auf vor genannten Zweck abzielen, Erwerb anderweiter Unternehmungen, deren Gegenstand zu den vorgedachten Zwecken in Be ziehung steht, Beteiligung an solchen oder Übernahme von deren Vertretung. Das Stammkapital beträgt: 100 000 Geschäftsführer: Verlagsbuchhändler Hermann Bäuer in eist er in Groß-Lichterfelde. Die Gesellschaft ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Der Gesellschaftsvertrag ist am 3. Dezember 1909 festgestellt. Die Vertretung der Gesell schaft erfolgt: 1. wenn nur ein Geschäftsführer bestellt ist, durch diesen oder durch zwei Prokuristen, 2. wenn mehrere Geschäfts führer bestellt sind, durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer und einen Prokuristen oder durch zwei Pro kuristen. Außerdem wird hierbei bekannt gemacht: Öffentliche Bekanntmachungen erfolgen im Deutschen Neichsanzeiger. Die Rose-VerlagGesellschaft mit beschränkter Haftung in Berlin bringt in die Gesellschaft ein das Zeitungsunternehmen »Der Guckkasten« mit allen Rechten aus den laufenden Abonne ments, Jnsertions- und Mietsverträgen zum festgesetzten Werte von 40 000 ^8 unter Anrechnung dieses Betrages auf ihre Stammeinlage. Berlin, den 16. Dezember 1909. (gez.) Königliches Amtsgericht Berlin-Mitte. Abteilung 122. (Dtschr. Reichsanzeiger Nr. 303 vom 24. Dezember 1909.) Vom finnischen Berlegerverein. — »1in8lra. lörlnxs töloninSSQ« setzte in einer außerordentlichen Sitzung am 12. November einen Ausschuß ein, der die Möglichkeit der Er richtung einer finnischen Buchhändlerfachschule in Erwägung ziehen und ferner Vorschläge zur Herausgabe eines Lehrbuchs für Buchhandlungslehrlinge, z. B. nach deutschem Vorbild, machen soll. (Nach »lZokdanclelöticlninA kör kHanck«.) Fernsprechgebühren. — Gegen den wieder vorgelegten Entwurf einer Fernsprechgebührenordnung wendet sich neuerdings in einer ausführlich begründeten Eingabe an den Reichstag die Vorsteherschaft der Kaufmannschaft zu Königs berg i. Pr. Sie bittet, den Gesetzentwurf im Sinne der am 21. März 1908 beschlossenen Erklärung des Deutschen Handels tages abzuändern. Diese Erklärung, die als das einmütige Urteil des deutschen Handelsstandes angesehen worden darf, lautet wörtlich: »Der Deutsche Handelstag erblickt in der Be seitigung der Pauschalgebühren und der ausschließlichen Er hebung von Grund- und Gesprächsgebühren eine wesentliche Verteuerung eines unentbehrlichen Verkehrsmittels und eine neue, durchaus ungerechte Belastung und Belästigung von Handel und Industrie zu Gunsten des platten Landes. Er spricht sich daher entschieden gegen die geplante Neuerung und für die Bei behaltung der Pauschgebühren aus. Dagegen ist er damit ein- der Pauschgebühren stattfindet und bei Überbürdung eines An schlusses, die bei einer Zahl von 10 000 Gesprächen im Jahre an zunehmen ist, die Anbringung eines weiteren Anschlusses verlangt werden kann. Die in Aussicht genommene Einführung einer neuen Gebührenstufe von 75 H für Gespräche auf Entfernungen von über 100 bis 250 Km ist mit Genugtuung zu begrüßen.« (Voss. Ztg.) Ausstellung von Reife- und Berkehrsliteratur in Berlin. — Vom März bis Ende Mai nächsten Jahres veranstaltet die Zentralstelle für die Interessen des Fremdenverkehrs in den Ausstellungshallen am Zoologischen Garten in Berlin eine Internationale Ausstellung für Reise und Fremden verkehr, an der sich fast alle Staaten, die für den inter nationalen Fremdenverkehr in Betracht kommen, durch Landes ausstellungen beteiligen werden; namentlich kommen dabei Österreich, die Schweiz, Schweden und Holland in Betracht. Präsident der Ausstellung ist Seine Hoheit der Herzog Adolf Fried rich zu Mecklenburg; stellvertretende Präsidenten sind der Geheime Kommerzienrat E. Jacob und C. v. Kuhlmann. Dem Ehren komitee gehören neben den Königlichen Staatsministern und den Staatssekretären die Botschafter und Gesandten fast aller in Berlin vertretenen Staaten an. Die Ausstellung wird folgende Gruppen umfassen: 1. Staatliche und private Verkehrs einrichtungen zu Lande und zu Wasser (Ausstellungen von Eisenbahnverwaltungen, der Dampferlinien, der Gesellschaften für Luxuszüge, Schlafwagen- und Speisewagengesellschaften, der Straßenbahn-, Omnibus-, anderer Verkehrsgesellschaften usw.). 2. Verkehrsinstitute, Reisebureaus und Versicherungsinstitute. :i. Fremdenverkehrsvereine, Verschönerungs- und Touristenvereine, 4. Bäder-, Kur- und Erholungsorte und sonstige Anziehungspunkte des Reiseverkehrs. 5. Unterkunft und Verpflegung. 6. Reise- und Verkehrsliteratur. 7. Industrien des Verkehrswesens (Wagen, Automobile, Boote, Luftschiffe, Fahrräder, Motorräder, Sattlerei rc.). 8. Allgemeine Reiseindustrie (Reiseutensilien, Koffer, Reisebekleidung und -Ausrüstung, photographische, optische und andere hierher gehörige Apparate rc.). 9. Ausstellung der Ergebnisse von Welt- und Forschungsreisen. 10. Lichtbilder- und kinematographische Vorführungen 11. Historische Abteilung. (Deutscher Neichsanzeiger.) Die italienischen Verleger gegen unsittliche Presj- erzeugnisse.—In Rom tagte kürzlich der nationale Kongreß der italienischen Verleger und Buchhändler. Zur Sprache kam auch die Bekämpfung der unsittlichen Preßerzeugnisse. Die ganze Versammlung war einig in der Überzeugung, daß der steigenden Antinori, einem Veteranen der Buchindnstrie in Rom. Auch er beklagte, daß der bestehenden Gesetzgebung, die jede Verletzung der Sittlichkeit durch die Presse streng geahndet wissen will, zum Trotz die Angeklagten fast immer straflos ausgingen. Da müßten die Verleger und Buchhändler sich zu einer energischen Aktion zusammenschließen. Vor allem tue not, daß sie in ihren Läden unter keiner Bedingung pornographische Schriften dulden sollten. Ein energischer Beschluß gegen die Schmutzflut wurde ein stimmig angenommen. (Osterr.-ungar. Buchhändler-Correspondenz.) * GesanitauSschutz des Hansa-BundeS. — Der Gesamt ausschuß des Hansa-Bundes für Gewerbe, Handel und Industrie, derjenige Verwaltungskörper des Bundes, der neben dem Präsidium und Direktorium kraft Delegation der Beteiligten, also auf breiter volkstümlicher Grundlage mitzuwirken hat an den Arbeiten des Bundes, ist nunmehr gebildet. Er zählt mit dem Recht der Zuwahl zurzeit 456 in Gewerbe, Handel und Industrie tätige Persönlichkeiten, die teils von ihren Berufsgenossen an die Spitze der großen gewerblichen Verbände berufen worden sind, teils sich sonst als besonders geeignete Vertreter der berechtigten Interessen von Gewerbe, Handel und Industrie erwiesen und bewährt haben. Zum erstenmale sehen wir die Führer der Großindustrie und des Handwerks, des Klein- und des Großhandels, der Klein-, Mittel- und Großbetriebe, der Arbeitgeber und der Vertreter der Angestelltenverbände und An gestellten zu gemeinsamer Arbeit vereinigt. Aus den Kreisen der Industrie zählen wir 189 Vertreter, der Handel stellt 124 Herren, von denen 55 dem Detailhandel angehören. Diese in Verbindung mit 76 Vertretern von Handwerk und Kleingewerbe bilden die Gesamtvertretung des Mittel standes. Die 41 Angestellten - Vertreter endlich sind von den Angestellten-Verbänden und sonstigen maßgeblichen Gremien in den Gesamtausschuß entsandt worden. Die Konstituierung dieses »Parlaments« bedeutet den Beginn einer planmäßigen Geltendmachung der wohlbegründeten Ansprüche des werktätigen Bürgertums und damit des Bürgertums überhaupt auf gleich berechtigte Stellung in unserm Staatsleben. Man darf erwarten, daß diese Männer, die sich im wirtschaftlichen Leben und als Vorkämpfer ihrer Berufsgenossen bereits ausgezeichnet haben,
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