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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 04.12.1909
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1909-12-04
- Erscheinungsdatum
- 04.12.1909
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Zeitungen
- Saxonica
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282 4. Dezember 1909. Nichtamtlicher Teil. Börsenblatt s. d. Dtschn. Buchhandel. 15087 Künstler sich die Prinzipien der Japaner für seine Holzschnitte nutzbar gemacht hat, so zeichnet sich doch seine Darstellungsweise durch eine ganz persönliche Note aus. Die Art, wie er das in der Natur Gesehene in künstlerische Form zu kleiden weiß, macht seine Arbeiten wertvoll und anziehend. — Daß Rose Heinicke- Leipzig in so beherrschender Nachbarschaft sich mit ihren Blättern und ernsten Strebens. Ernst Kiesling. * Versteigerung von Kunstblättern u. a. — Von der Ver steigerung von Kunstblättern des 15.—20. Jahrhunderts, von Blättern zur Geschichte der Lithographie, Bildnissen u. a. bei Amsler L Ruthardt in Berlin am 22. November 1909 und folgende Tage (Katalog I^XXXll) sind wir in der Lage folgende Preise zu nennen: Kat.-Nr. Kat.-Nr. 16 Bause 90 1282 (Carlsbad) 105 59 Bergham 62 1283 (— do.) 125 68 Binck 76 1292 (Prag) 75 130 Tischbein 130 1293 (— do.) 93 136 (Fürstin Elisa 1299 (Wien) 185 Radziwill) 160 1311 (Laxenburg) 260 210 Chodowiecki 120 1337 Ploos van Amstel 70 216 — do. 175 1346 (Johann III. Sobieski) 68 240 Schadow 60 1348 (Comtesse Wielhorska) 70 262 Canaletto 62 1361 Rembrandt 71 471- -476 (Frankreich) 136 1366 — do. 125 493 62 1366 — do. 6ss 502 (Goethe) 105 1367 — do. 91 604 Goethe 260 1368 — do. 175 618 Goya 60 1375 — do. 81 519 — do. 63 1390 (Friedrich V v. d. Pfalz 627 Dirk Stoop 135 und Elisabeth von 539 Hogarth 66 England) 135 554 — do. 76 1391 (- do.) 82 691 Hollar 72 1393 (— do.) 255 691 Nidinger 225 1394 (- do.) 70 696 86 1399 (Psalzgraf Wolfgang 716 125 Wilhelm u.Eatharina 764 (Friedrich Wilhelm III. Charlotte) 67 und Luise) 90 1402 (Pfalzgraf Karl Gustav 777 Boisseree u. Bertram 160 105 778 — do. 76 1403 (Elisabeth Charlotte 891 Gareis 84 v. Orleans) 71 893 Jacob 85 1426 (Heidelberg) 305 898 52 1426 (- do.) 52 924 Charlet 130 1431 (— do.) 54 999 Lami 145 1435 (- do.) 62 'da L-mud 120 1461 1462 (- do.) (— do.) 61 66 1003 82 1466 (- do.) 90 1013 63 1466 (— do.) 90 1030 Raffet 82 1468 (- do.) 53 1104 Menzel 52 1510 (Paul I von Rußland 1112 Fantin-Latour 63 in Paris) 105 1133 (Mozart) 96 1545 1137 I. G. v. Müller 60 96 1144 Nanteuil 67 1647 — do. 130 1146 — do. 64 1671 (Bern) 82 1148 (Napoleon, Konsul.) 61 1581 Freudenberger 485 1164 (Napoleon u. Alexander) 56 1615 (Mensur! 80 1169 (Berezyna) 61 1650 de Visscher 60 1278 (Budapest) 210 Vom finnischen Bnchhandel. — Der finnische Sortimenter verein, sowie auch der finnische Verlegerverein hielten beide am 12. November Sitzung, hauptsächlich um von neuem die Frage der Abschaffung der Kautionen durch Gründung eines »Ver sicherungsfonds des schwedischen Buchhandels« zu be raten (vgl. Börsenblatt 1909 Nr. 162). In der Wiborger Ver sammlung hatte der Sortimenterverein beschlossen, der Ausschuß solle versuchen, den Vorschlag so zu ändern, daß die Verlage drei Fünftel, das Sortiment zwei Fünftel der Beiträge, oder die Verlage 0,6 v. H. und das Sortiment 0,4 v. H. ihres Netto umsatzes an Mitgliedern des Verlegervereins gehörenden Artikeln zahlen sollten. Man hatte inzwischen gehört, daß wenigstens die größten Verlage keinesfalls auf diese Erhöhung der vorgeschlagenen Abgaben des Verlagsbuchhandels eingehen wollten; auch hatten Berechnungen gezeigt, daß die Einnahmen von 0,6 und 0,4 A nicht ausreichen würden, um die Jahresverluste zu decken. Nach leb hafter Aussprache wurde beschlossen, dem Verlegerverein vorzu- schlagen, einen neuen Ausschuß zur Ausarbeitung eines für das Sortiment weniger drückenden Vorschlags einzusetzen, und als Mit glieder wurden die Herren O. Hjorth, A. Kotkavuori und Alex. Lundström gewählt. — Diesem Vorschlag schloß sich in seiner Abendsitzung der Verlegerverein an und wählte seinerseits die Herren L. Cajander, K. E. Holm, A. Rengvist und G. Gyllenberg in den neuen Ausschuß. Auf Antrag des Buchhandlungsgehilfenvereins »Libro«, Mit glieder zu ernennen für den Ausschuß, der Vorschläge zur Gründung einer Buchhändlerschule in Finnland ausarbeiten soll, erwählte der Sortimenterverein die Herren I. Holmberg und E. Hjorth, der Verlegerverein die Herren G. Gyllenberg und Alex. Lundström. Der Verlegerverein nahm als neues Mitglied Rektor Alex. Lundström auf und beschloß, in seinen Rabattbestimmungen über erhöhten Rabatt von Schulbüchern in Partien die Mindest anzahl, wofür dieser eingeräumt wird, von 300 auf 200 Exemplare bei finnischen und von 150 auf 100 Exemplare bei schwedischen Schulbüchern herabzusetzen. Jedoch sollen alle dergleichen Käufe auch künftighin durch den Buchhandel gehen. Der Beschluß war durch Klagen und einen diesbezüglichen Antrag der Direktion des Schulwesens veranlaßt. (Nach: »llolrbrrnckelstickninA kör k'inlanck«.) Schwedisches Postmnseum in Stockholm. ^ Das Schwe dische Postmuseum in Stockholm enthält seit 1. De zember neben den bisherigen Abteilungen (der historischen, der Modell- und der Freimarkensammlung) auch eine Bibliothek wesen, aber jetzt erst geordnet, katalogisiert und dem Publikum zugänglich gemacht worden ist. Das Museum verfügt jetzt über 12 Zimmer; sein eigentlicher Schöpfer und bisheriger Vorsteher ist Oberkontrolleur E. Lannge. Vom deutschen Reichspostmuseum hat es kürzlich eine interessante Sammlung Reproduktionen und Faksimiles alter auf das Postwesen bezüglicher Bilder, Urkunden und Briefe zum Geschenk erhalten und in seinen Räumen aus gestellt. (Nach: »8vsn8ka. Da^dlrrcket«.) Gutenbera-Gesellschaft. (Vgl. Nr. 278 d. Bl.) — Die Gutenberg-Gesellschaft in Mainz hat soeben ihren achten Jahres bericht ausgegeben, der Nachweis über Kassenverhältnisse und Tätigkeit der Gesellschaft gibt und das Verzeichnis der der zeitigen Mitglieder bringt, deren Zahl im letzten Geschäftsjahre leider eine Verminderung erfahren hat. Es wäre zu wünschen, daß dieser Ausfall durch den Beitritt recht zahlreicher neuer Mitglieder reichlich eingebracht wird. Beim Durchlesen der Mitgliederliste findet man, daß viele Firmen des Buch- und Kunstdruckes, des Zeitungsverlags und des Buchhandels, die der Gesellschaft jetzt noch fern stehen, durch die Mitgliedschaft der Gutenberg-Gesellschaft deren Bestrebungen sehr wohl fördern könnten. Sache der Gesellschaft wäre es, an die fehlenden Per sonen und Körperschaften erneut heranzutreten. Eine besondere Veröffentlchung der Gutenberg-Gesellschaft konnte im abgelaufenen Geschäftsjahre 1908/09 wegen Mangels an Stoff nicht erfolgen. Dafür sind dem Jahresbericht zwei Abhandlungen beigegeben: 1. Die Streitschriften zwischen Mainz und Erfurt 1480 und 1481. Von Bibliotheksdirektor 1)r. Adolf Schmidt. Gustav Binz. Die wichtige Abhandlung Schmidts bringt Neues zur frühen Geschichte der Druckkunst, besonders zur Geschichte des Buchdrucks in Leipzig. Die folgende Übersicht ihres Inhalts dürfte daher von Interesse sein. Bekanntlich haben die Erzbischöfe von Mainz die neue Erfindung der Druckkunst bald nach ihrem Auftreten Erzstift Mainz 1461 und 1462 bediente sich Adolf von Nassau der der Presse Gutenbergs selbst. Nach dem Tode Adolfs von Nassau wurde Diether 1476 abermals zum Erzbischof von Mainz gewählt. 1479 geriet Diether mit der Stadt Erfurt, die sich der mainzischen strebte, in einen Streit um die erzbischöflichen Gerechtsame über die Stadt Erfurt. Kaiser Friedrich III. stellte sich auf die Seite der Erfurter und gebot in zwei unterm 23. August und 1956*
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