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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 18.11.1909
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1909-11-18
- Erscheinungsdatum
- 18.11.1909
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Zeitungen
- Saxonica
- LDP: Zeitungen
- Digitalisat
- SLUB Dresden
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- http://digital.slub-dresden.de/id39946221X-19091118
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14148 Börsenblatt s. d. Dtschn. Buchhandel. Künftig erscheinende Bücher. 288, 18. November 1S0S. Fortsetzung des Verzeichnisses. Antike und chinesische Lyrik Liebesgedichte der griechischen Anthologie. Verdeutscht und eingeleitet von Or. Otto Kiefer. Mit acht Abbildungen antiker erotischer Bild werke. „Ocii prokanum volZus et arceo" sollte vor dem Buche stehen: einen Zaun herum, der alle Lüsternen, Mucker und Schmutziane aussperrt! Wer Sinn hat für die holde und schwebende Leichtigkeit dieser Distichen, für ihre lockere und zärtliche Anmut, dem mag das Buch eines der köstlichsten werden, die er kennt. („Süddeutsche Monatshefte".) Chinesische Lyrik. Eingeleitet und übersetztv on Kans Keilmann. „Die chinesische Lyrik überrascht durch die Echtheit und Natürlichkeit ihrer Töne. Alle Dinge erhalten inneres Leben, und ihre Welt der Erscheinungen ist voll Beziehungen, in der auch das Kleinste seinen Sinn und seine Bedeutung hat. Es ist uns darin das Leben und Fühlen eines fernen, fremden Volkes aufbewahrt. (Ernst Schur „Rhein. Wests. Zeitung".) Theater Französisches Theater der Vergangen heit. Essays und Szenen von Scudery, Cor neille, Scarron, Moliere, Lesage, Diderot,Rousseau, Mercier. Übersetzt und einqeleitet von Paul Wiegler. Mit Porträts, Rollenkupsern und Bühnenbildern. Lmgo von Kofmamisthal nahm die Widmung an. Das Buch ist für jeden gebildeten Theaterfreund ein Lecker bissen. Aber der Lerausgeber gibt mehr als ein Kapitel Theatcrgeschichte, er gibt ein ganzes Kulturbild. Aphorismen und Anekdoten Chamfort, Aphorismen und Anekdoten. Mit Porträt und einem Essay von Hermann Eß- wein. Zweite Auflage. Friedrich Schlegel und Nietzsche verehrten diesen großen, charaktervollen Aphoristiker aus der Zeit der französischen Revolution außerordentlich. Chamfort vereinigt die enorm verfeinerte Kultur, den pointierten sprachlichen Ausdruck des anci'en reZime mit der kecken rücksichtslosen Offenherzig keit der Revolution. Ein amüsanter Erzähler und ein männlicher Denker. Vauvenargues Gedanken, übersetzt von Eugen Stöffler. MiteinemEssayv. EllenKey. Vauvenargues ist der große Vorläufer Nietzsches. Aber er ist ein Mann der Tat, der Wirklichkeit, nicht des einsamen Schwärmens. — In unserer Zeit der Problematik wirkt seine klare Sprache und sein Heller Geist, seine tapfere Philo sophie des Lebensmutes stählend und erfrischend. Friedrich Schlegels Fragmente und ZdeeN. Lerausgegeben und eingeleitet von Or. Franz Deibel. Llberquellender Reichtum der Ideen, der Anschauung der Phantasie und der Sinnlichkeit stellt Fr. Schlegel an die Spitze der romantischen Schule, deren genialer Exponent er ist. . . . („Berliner Tageblatt".) Jean Paul als Denker. Gedanken aus seinen sämtlichen Werken, geordnet und eingeleitet von Or. S. Friedlaender. Die Aphorismen — insgesamt über 650 Seiten an der Zah — sind in drei große Gebiete: Diesseits — Kunst — Jen seits geteilt. Auf jeder Seite strahlt uns klar Erkanntes, tief Gefühltes, scharf Pointiertes entgegen. Religiöses Jakob Böhme, Morgenröte im Aufgang. Von den drei Prinzipien. Vom dreifachen Leben. Lerausgegeben und eingeleitet von Josef Grabisch. Mit einem Porträt. Neben manchen Dunkelheiten tritt uns in diesen Schriften ein großartiger Tiefsinn, eine über ihre Zeit weit hinaus gehende fast moderne Denkungsart und Toleranz und eine Innigkeit des Empfindens entgegen, denen sich selbst der weltlichste Leser nicht verschließen kann. So ist denn viel- leicht dieses Bändchen der „Fruchtschale" das verdienst lichste. insofern es billig und gut sonst schwer erreichbare Schriften von Ewigkeitsgehalt einem großen Leserkreise ver mittelt. („Allgem. Zeitung.") Heinrich Suso, Mystische Schriften. In neu hochdeutscher Sprache herausgegeben und cingc- leitet von Or. Wilhelm von Scholz. „Ein bedeutsamer Mensch steht in der zweifachen Beziehung als Erlebender und als Erzählender in und über diesem Leben. Ein Dichter spricht, ein starker Beweger unserer schönen, reichen alten Sprache, ein Mann, der zu dieser Sprache von Geburt an begabt ist, dem selbst Gedanken fast naturgemäß leuchtende Anschauung, Visionen werden .... Was Suso in seinen höchsten Augenblicken von Gott zu sagen gezwungen ist, ist auch uns dogmatisch unbefangenen Menschen Offenbarung über das Sein." (Aus der Einleitung d. Herausgebers.) Die moderne Iesusdichtung. Mit einer religiösen und literarischen Einleitung von Karl Röttger. Iesusdichtungen von Brentano, Annette v. Droste-Lülshoff, Mörike, Storm, C. F. Meyer, Dehmel, Falke, Liliencron und vielen anderen. „Wie sind sie alle bemüht zu zeigen, daß Jesus nichts Menschliches fremd war, und doch feiern sie ihn wiederum alle als den.Edelsten und Reinsten unter den Menschen!" („Münchner Allgem. Zeitung.") Wir lassen ein ausführliches illustriertes Verzeichnis der Sammlung drucken und stellen dasselbe — auch mit F-irmenaufdruÄ — kostenlos zur Verfügung. — Wir bitten reichlich zu verlangen. München R. Piper L Co.
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