Nr. 59 <R. 39). -v«t?kz-il«a. — ^Mitgtt-derpr-els: D^c- 4OS00 2N^ ^ S. S0S00M^ 6.10S0SW. M^tmirqNpd-n-' pe«!»: Die S«1Is 250 M.. ft, 6. 80000 M r,, H. 40 (XX) M.. '. s. 20000 UI. 6t«N«n^s1. 65 221 di« ^«ile. Lpiff«cq«b0hc ,°I, °°« - <-!,«». Leipzig, Sonnabend den 10. März 1923. SO. Jahrgang Redaktioneller Teil. Bekanntmachüng. Im Anschluß an die Veröffentlichung vom 8. September 1922 <Bbl. Nr. 214 vom 13. September 1922) wird auch für die Woche vom 12. März 1923 an die Beibehaltung der Schlüsselzahl empfohlen. 2000 Leipzig, am 10. März 1923. Der Vorstand des Börsenvereins der Deutschen Buchhändler zu Leipzig vr. Arthur Meiner Erster Vorsteher. Der Vorstand des Deutschen Verlegervereins Or. Georg Paetel Erster Vorsteher. Verein Leipziger Kommissionäre. Bekanntmachung, Ostermeßabrechnung 1923 betreffend. . Ostermeßzahlungen können in Leipzig nur noch ohne Agioabzug geleistet werden. Die angewiesenen Beträge wer den also voll ausgezahlt. Die Verrechnung des Meßagios muß zwischen zahlender und empfangender Firma unmittelbar er folgen. Die Zahlungsanweisungen werden, sofern Deckung, vorhan den ist, sofort bearbeitet und als Börsenzahlungen erledigt. Eine! Gewähr dafür, daß nach dem 7. April 1923 eintreffcnde Auwei-' sungen noch rechtzeitig bis zu Kantate, bzw. bis zu dem laut! Buchh. Verkehrsordnung K 26 festgesetzten letzt«: Termin <5. Mai) ^ zur Erledigung kommen, kann nicht übernommen werden. Für direkt eingehende Zahlungen von auswärtigen und ' Leipziger Sortiment-firmen gilt in bezug auf Agioberechnung' das oben Gesagte. Sie müssen spätestens eine Woche vor Kantate eintrcffen, wenn sie als Ostermetzzohlungen gelten solle,,. Ten Vcrlegerkommittcnten werden die eingehenden O.-M.- Zahluugen ebenfalls sofort guigeschrieben nnd in der für Börsen- Zahlungen üblichen Weise gemeldet. Pfennigbeträge werden nicht mehr gebucht. Es sind daher nur bolle Markbeträge anzuweisen. Zur Wirtschaftslage. Der natürliche Ausgangspunkt für jeden Rückblick auf die wirtschaftliche Entwicklung der letzten Wochen ist ohne weiteres mit der Tatsache der Markbesserung infolge des Ein greife us der Reichsbank und der Stetigkeit des Markkurses seitdem gegeben. Namentlich das letztere ist von ausschlaggebender Bedeutung. Am Dollar gemessen, lag das Durchschnittsnivean des Markkurses auch im Februar immer noch höher als im Dezember und Januar, was gern übersehen wird, aber doch nicht vergesse» werden darf, will man zu einem klaren Urteil gelangen. Die durchschnittliche Entwertung war für Dezember I: 1808, für Januar 1 :4281 und für Februar I : 6650. Gegenwärtig allerdings liegt sie mit l : 5410 zwar immer noch über dem Stand vom Januar, aber unter dem Fe bruar-Durchschnitt. Noch ist der März nicht zu Ende. Noch läßt sich deshalb nicht sagen, ob es erreicht werden wird, den Markkurs auf die Dauer auf dem heutigen Stand zu halten. Vie les spricht dafür, daß es gelingen kann. Vielleicht wird der Markkurs sogar noch etwas verbessert. Wird es durchgesetzi, dann wird die Wirkung erst in den nächsten Wochen völlig deutlich werden. Die Frage des Preisabbaus wird dann an Bedeu tung gewinnen. Die bloße Möglichkeit des Umschwunges der Entwicklung in dieser Richtung hat schon jetzt eine merkliche Lähmung der bisherigen Kauffreudigkeit' eintrc«» lassen. DaS Fieber, kaufen zu müssen rmi jeden Preis, weil es morgen doch nnr teurer sein würde, ist beinahe gänzlich geschwunden. Man hat mit einem Mal wieder Zeit nnd nimmt sich Zeit, weil die Stockung sich auch sofort in einer Minderung der flüssigen Mit tel auswirkt. Die erwartete, befürchtete Krise scheint gekom men. Hier ist nun aber zu bedenken, daß sich doch erst in den nächsten Wochen entscheiden kann, ob wir tatsächlich schon so weit sind. Absichtlich wurde oben unterstrichen, daß die Februar- cniweriung der Mart, im Durchschnitt des ganzen Monats ge nommen, noch die Entwicklung nach oben fortsetzte. Erst der März kann Klarheit bringen. Man muß also vorerst noch ruhig Blut bewahren. Der Devispntaumel ist keineswegs der einzige, auch nicht der reinste Teuerungsspiegel. Nnr stark rohstoff- bedingte, und zwar vor allem auslands-rohstosfbedingie Waren sind wirklich an die Devtsenkurve gebunden. Teilweise haben 2SZ