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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 14.01.1909
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1909-01-14
- Erscheinungsdatum
- 14.01.1909
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- Deutsch
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516 Börsenblatt f. d. Dtschn. Buchhandel. Nichtamtlicher Teil. ^ 10, 14. Januar 1909. Schrift und Bild auf alle möglichen öffentlichen und privaten Räume auszudehnen. »Der Deutsche Handelstag gibt sich der Hoffnung hin, daß es dem Reichstag gelingen wird, mit dem Bundesrat über eine Ordnung des Reichshaushalts sich zu verständigen, die den im vorstehenden niedergelegten Anschauungen entspricht, berechtigte Interessen von Industrie und Handel ebensowenig wie von anderen Kreisen verletzt und auf die Dauer das Gleichgewicht zwischen Einnahmen und Ausgaben des Reiches herstellt.« Hamburger Relief- und Berlagsgesellschaft m. b. H. in Hamburg. — Eintragung in das Handelsregister. 1909. Januar 8. Hamburger Relief- und Verlagsgesellschaft mit be schränkter Haftung. Der Sitz der Gesellschaft ist Hamburg. Der Gesellschaftsvertrag ist am 2. Januar 1909 abgeschlossen worden. Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb von Reklame- und Verlagsgeschäften sowie von kaufmännischen Geschäften jeder Art. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt ^ 20 500.—. Die Vertretung der Gesellschaft erfolgt entweder durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer und einen Zu Geschäftsführern sind bestellt: Rudolph August Theodor Nositzky und Willy Johannes Theodor Brandt, Kaufleute, zu Hamburg. Ferner wird bekannt gemacht: Der Gesellschafter Johann Heinrich Bech bringt in Anrechnung auf seine Stammeinlage das Recht ein, die ihm zustehenden Gebrauchsmuster Nr. 307 689, betreffend einen Höhenmesser, Nr. 319 411, betreffend als Reliefs ausgebildete Reklame ortspläne, Nr. 335 238, betreffend einen Ortsplan, sowie die ihm zu- Nr. 2889, betreffend ein offenes Paket, enthaltend 4 Muster von Reliefkarten, Muster für plastische Erzeugnisse, Fabrik nummern 4718 bis 4721, und Nr. 109 196, betreffend den Namen Curtius im Gebiete der Hansestädte, der Provinz Schleswig-Holstein, des Fürsten tums Lübeck, der Stadtkreise Hannover, Hildesheim, Stadt- und Landkreis Harburg, zu verwerten, und weiter das Recht, die unter Ausnutzung der vorgenannten Gebrauchsmuster und Warenzeichen hergestellten sogenannten Curtius-Reliefs in den angegebenen Gebieten zu verwerten mit Ausnahme des Rechtes ihres Verkaufes. Ferner bringt der Gesellschafter Bech die in der Anlage 1 des Gesellschaftsvertrages aufgeführten Reklamekontrakte sowie 26 fertige Reliefs und 10 Rahmen in Anrechnung auf seine Stamm einlage mit allen Rechten und Pflichten in die Gesellschaft ein. Die vorgenannten Sacheinlagen werden mit ,/t 7500 be wertet; dieser Betrag wird als voll eingezahlt auf die Stamm einlage angerechnet. Der Gesellschafter Willy Johannes Theodor Brandt bringt in Anrechnung auf seine Stammeinlage das auf seinen Namen erteilte Gebrauchsmuster Nr. 342 646, betreffend ein Gedenkbuch für Brautpaare, in die Gesellschaft ein Diese Sacheinlage wird mi .k 5000 bewertet, dieser Betrag Die öffentlichen Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen durch den Deutschen Reichsanzeiger. (gez.) Amtsgericht Hamburg. Abteilung für das Handelsregister. (Deutscher Reichsanzeiger Nr. 9 vom 12. Januar 1909.) * Einfache Buchführung für Sortimentsbuchhandlungen. — Jede Verbesserung der einfachen Buchführungsmethode sür Sortimentsgeschäfte verdient Beachtung, weil diese wohl in manchen Geschäften nicht die erforderliche Übersicht gewährt. Deshalb sei auch hier besonders auf ein soeben versandtes »amerikanischen Journals« für die doppelte Buchführung von Sortimenten verdanken (vgl. Börsenblatt 1908 Nr. 263). Mit diesem Zirkular empfiehlt G. Hornung für die einfache Buchhaltung die Einführung eines »Monats-Rapports«, der in aller Kürze eine fortwährende Übersicht über die Wertbewegung, den Gang und Stand des Geschäfts gewährt. Alle bei der ein fachen allgemein gebräuchlichen Buchführungsmethode ange wandten Bücher können beibehalten werden, nur das Kassa buch und, wenn nicht bereits ' vorhanden, ein Waren rung des Wareneingangsbuchs sei auf das Rundschreiben, das allen Sortimentsbuchhandlungen zuging, selbst verwiesen. Die Vor teile, die man bei diesem System tatsächlich ohne nennenswerte Mehrschreiberei erzielt, liegen in dem Monats-Rapport, der eine wichtige und interessante Übersicht bietet. Man hat stets zahlenmäßig vor Augen: die Summen des Einkaufsund der Geschäftsunkosten, — des Verkaufs gegen bar und in Rechnung (Gesamtumsatz), — der geschäftlichen Verpflichtungen, — der Buchforderungen. Es ist leicht zu übersehen, ob das Warenlager im Verhältnis zum Umsatz nicht etwa zu groß wird. Ferner gibt der Monats-Rapport Auskunft darüber, wieviel in Kommission — in feste Rechnung — gegen bar bezogen, wieviel vom Kommissionsgut verkauft und disponiert wurde. Das sind gewiß für jeden Geschäftsmann lehrreiche Monats zahlen, die in beruhigender oder warnender Weise den Stand des Geschäfts anzeigen. Zum Studium des Zirkulars sei hiermit an geregt. —i. * Remittendenfaktur-Vordrucke L.-M. 19V9. (Vgl. 1908 Nr. 299—303, 1909 Nr. 1—9 d. Bl.) — Weitere Eingänge: Hahnsche Buchhandlung, Hannover Haupt L Hammon, Leipzig. Otto Hendel Verlag, Halle (Saale). Max Hesse's Verlag, Leipzig. G. Hirth's Verlag, München. Ed. Hölzels Verlag, Wien. Robert Lutz, Stuttgart. Georg Müller Verlag, München. Otto Salle, Berlin. Verlag der »Jugend«, München. * Postscheckkonten. (Vgl. 1908 Nr. 291—303, 1909 Nr. 1—9 d. Bl.) — Weiter gemeldete Postscheckkonten: Firma: P ostsch eckamt: K o n t o - N r.: Gerlach L Wiedling (Wien) Berlin 2619 Max Hesses Verlag Leipzig 1945 Albert Paul L Co., G. m. b. E 1946 Hugo Spamer Berlin 2177 H. G. Wallmann Leipzig 1729 Schriftsteller gegen Verleger in Japan. — Daß den Ja- panern keine schöne Menschlichkeit der Kulturvölker des Westens fremd geblieben ist, zeigt eine Erscheinung, von der soeben die »Irrpan '1im68« ihren Lesern Kenntnis geben. Die japanischen Schriftsteller haben sich nämlich, wie das Blatt in einem von heftigen Anklagen gegen die »Selbstsucht der Verleger« er füllten Artikel mitteilt, zu einer Vereinigung zusammengetan, die den Strom von Den, der heute noch in die Taschen der japa nischen Verleger fließe, in Zukunft den Schriftstellern des Landes zukommen lassen will. Die Vereinigung, die unter dem Namen »Fushin-Kai« von den Herren Kikutri Taguchi, Schunyo Panagawa und anderen gegründet worden ist, trat mit einem seltsamen Programm ins Dasein; es soll nämlich jeder ihr angehörige Schriftsteller jährlich ein Buch auf den Markt bringen, dessen Verlagsrechte die Vereinigung erhält, während dem Verfasser 10 Prozent von der erzielten Verkaufssumme zufließen sollen; der Rest soll dem Vermögen der Vereinigung zufallen, als deren einer Hauptzweck auch die Gewährung von Unterstützungen an ihre Mitglieder bezeichnet wird. Das ist alles — so bemerkt dazu »kabligüers ^Vsekl^o, dem wir diese Mitteilungen entnehmen — gut und schön, aber nicht
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