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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 25.01.1923
- Strukturtyp
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- 1923-01-25
- Erscheinungsdatum
- 25.01.1923
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- Deutsch
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Redaktioneller Teil. — Sprechsaal. .V 21, 25. Januar 192Z. Gründung (187-1), Staat und Kirche in der Schweiz (mit PH. Zorn 1877/78 11), Deutsches Patentgesetz (1877), I. M. F. Birnbaum (1878), Heutiges Völkerrecht und der Menschenhandel (1879), Erfinderrecht der Beamten (1879), Deutsches Handelsrecht (1880, 8. Ausl. 1909), Klag barkeit der Tiffcrenzgeschäste (1882), Allgemeines Staatsrccht (1883), Sklavenhandel, deutsches Recht und Völkerrecht (1884), Enzyklopacdie und Methodologie der Rechtswissenschaft (1887, 5. Ausl. 1920), Institu tionen des Völkerrechts (1888, 2. Ausl. 1901), Kommentar zum Haudels- Gesetz-Buch und Seehandelsrecht (mit Fuchsbcrger 1891), Wechselord nung (1892, 10. Ausl. 1910), Landgi'iterordnung Kaiser Karls des Großen (1895), Einführung in das Studium der Rechtswissenschaft (1894), Weiterentwicklung der Genfer Konvention (1895), B.-G.-B. (mit F. Endcmann 1896), H.-G.-B. mit Erläuterungen (1897, 5. Ausl. 1912), Kommentar zum allgemeinen Teil des B.-G.-B. (1900), Recht am menschlichen Körper (19W), Die Fortschritte des internationalen Rechts im letzten Menschenalter (1904), Vom Begriff Gerechtigkeit (1907), Moderne Bewegungen in der Wissenschaft des deutschen Privatrechts (1912), Vierzehn der wichtigsten völkerrechtlichen Verträge der neuesten Zeit (1912). Außerdem hat von Gareis eine lebhafte Herausgeber tätigkeit ausgettbt. Heinrich Stiimcke f. — Am 18. Januar ist nach längerem beiden im 51. Lebensjahre der Schriftsteller Heinrich Stü m ckc in Berlin gestorben. Sein Wirken hat besonders dem Theater gegolten. Fm Fahre 1898 hat er die Zeitschrift »Bühne und Welt« ins Leben gerufen. Von seinen zahlreichen Schriften seien aufgeführt: M. G. Eonrad (1893), Präludien, Gedichte (1893), Literarische Sünden und Herzenssachen (1894), Zwischen den Garben, Essays (1899), Hohenzollernfttrsten im Drama (1903), Fortsetzungen, Nachahmungen und Travestien von Lcs- sings »Nathan der Weise« (1904), Die vierte Wand, dramatische Essays (1904), Eorvna Schröter (1904), Tie Frau als Schauspielerin (1905), Berliner Theater (1907), Modernes Theater, dramatische Essays (1907), Deutsche Theatcrausstcllung in Berlin 1910 (1909/1111), Schrocdcrs Briefe (1911/10 11), Henriette Sontag (1912), Vor der Rampe, dramatische Essays (1915), Theater und Krieg (1915). Außer dem hat Stiimcke eine reiche Übersetzer- und Heransgebertätigkcit aus geübt. Sprechfaul. <Ohne Verantwortung der Redaktion.- jedoch unterliegen alle Einsendungen den Bestimmungen über die Verwaltung des Börsenblatts.) An die Herren Verleger! Die s i e b e n b tt r g i s ch - d e u t s ch c n B uchhändler erklären hiermit: Die Berechnungen in anderer als deutscher Valuta (Dollar, Frank, Lei usw.) oder mit Valutazufchlägen von 50 bis 100 ^ er geben für die Geldverhültnisse Siebenbürgens derart phan tastische Verkaufspreise, daß die Besteller die Annahme der Bücher mit berechtigter Entrüstung zurückweise n. In der Tat: unser literarisch interessiertes Publikum kann dir sich so ergebenden Preise nicht erschwingen und die Bücher bleiben unverkäuflich aus Lager! Um uns vor weiteren Verlusten zu schlitzen, beauftragten wir unsere Herren Kommissionäre: Barsen düngen und -fak- tnren a b z u w e i s c n, die eine andere als die reguläre deutsche F n k a n d s b e r e ch n u n g (Grundzahl mal Schlüsselzahl in Mark) haben. Selbstverständlich verpflichten wir uns ehrenivörtlich, die so bezoge nen Bücher außerhalb Siebenbürgens an keine Wiederverkäufer abzu- gebcn! Namhafte deutsche Verleger haben sich bereits in diesem Sinne an maßgebender Stelle für uns verwendet, denn sie erkennen mit uns, daß die in jüngster Zeit beliebten Berechnungen nicht mehr und nicht weni ger als das Zerreißen unseres g e i st i g e n Z u s a m m c n - Hanges mit de in deutschen Mutterlandc und den sicheren Ruin des deutschen Buchhandels in Sieben bürg e n bedeuten! Dieser würde in Kürze vernichte t, sein Wiederaufbau aber Fahrzehnte dauern! H c r m a n n st a d t (Siebenbürgen), am 1k. Fanuar 1923. Für die Bereinigung der deutschen Buchhändler in Siebenbürgen: W. K r a f f t. G. A. Seraphi n. Für H. Zeidner i. A.: E. D ü ck. 1 Kr. zu 10 Pf. gerechnet, ergibt dies insgesamt Mk. 1920— Spesen. Vom Verleger geliefert wären die Spesen Mk. 300.— für 2 Kreuz bänder gewesen, zuzügl. Packung. ^ Solche Fälle kann jeder Sortimenter Vorbringen, da die Wiener Auslieferungen 8, 10 bis 15°„ Spescnanteil rechnen, ein Verhält»,-:., das bei den jetzigen Bücherpreisen große Ziffern ergibt. ^ Auslieferungen in Wien mögen für die Wiener Sortimenter Vor j teile haben, als Provinzbuchhändler konnte ich »och keine Freude daran ^ gc'wiiiiien. Als weitere Nachteile will ich noch aufzählcn, daß Bestelltes selten sofort greifbar ist und zumeist vom Verlag rascher geliefert wird als von Wien und auch den Wünschen nach direkter Zusendung usw. nicht immer entsprochen wird. Die Herren Verleger würden gut tun, uns von dem Zwange, in Wie» zu kaufen, zu befreien und zu liefern, wie bestellt. Leoben, den 15. Januar 1923. A. Riede I Mitteilung erhöhter Preise vor Ausführung der Bestellung! Seit Jahren lesen wir Sortimenter im Buchhändler-Börsenblatt die Mitteilung der Herren Verleger: »Lieferung erfolgt nur zu den am Tage der Auslieferung gültigen Preisen«. Ter Sortimenter licst's, seufzt, zahlt und sieht sein Betriebskapital schwinden. Um z» verhüten, daß diese Schwindsucht gar zu galoppierend wird, pflegt dcr Sortiimentcr in seinen Bestellungen die ihm zuletzt bekannten Preise beizusetzen, womit er ausdrücken will, daß er die Lieferung nur zu diesen Preisen wünscht und im Falle einer Preiserhöhung sich Ände rung seiner Gestellung vorbehält. Sehr zahlreiche Verleger aber senden leider dennoch zu erhöhten Preisen, womöglich sogar gegen Nachnahme. Solange sich die Preiserhöhungen innerhalb mäßiger Grenzen bewegten, konnte dcr Sortimenter diese unliebsamen Uber raschungen ertragen. Sehr oft aber kommt es vor, daß dcr Sorti mcnter eine Faktur, sagen wir über Mk. 100 000.— erwartet und statt dessen Mk. 200 000.— zahlen muß. Wenn solche Fälle sich häufen, so nimmt das Betriebskapital bald ein Ende, aber auch Bestellungen und Zahlungcn hören auf. Angesichts der alles Bisherige wbertres- sendcn Geldentwertung, die uns wahrscheinlich noch bedorsteht, sei cs mit allem Nachdruck gesagt: Uralte Tradition im Handels verkehr erfordert, daß der Käufer vor Lieferung der Ware den Preis erfährt, den er zahlen soll; sonst hört Treu und Glauben im Verkehr auf, und dann auch bald der Verkehr überhaupt. Die an sich sehr dankenswerte Einrichtung von Grund- und Schlüsselzahlen kann an dcr hier gestellten Forderung nichts ändern. Denn erstens stehen leider sehr bedeutende Verlage noch abseits, von denen einige bei ihrer Geldbcdürstigkeit es kürzlich fertiggcbracht habe», ihre auch schon vorher nicht gerade verschämt niedrigen Preise auf einen Schlag um 100^ zu erhöhen (ob sich diese Herren dabei nicht in ihr eigenes Fleisch schneiden?), und zweitens ist auch die Erhöhung dcr Schlüsselzahl oft so erheblich (das letzte Mal um 50°/>), daß sie alle Berechnungen des Sortimenters über den Hansen wirst. Darum nochmals: Nehmen Sie wenigstens soviel Rücksicht auf die immer mehr schrumpfende Zahlungsfähigkeit des Sortimenters, das; Sie Ihre erhöhten Preise vor Ausführung der Bestellung Mitteilen. Nebenbei bemerkt: einen höchst sonderbaren Eindruck macht es, daß so viele arg verzögerte Lieferungen sofort nach einer Erhöhung der Preise endlich erfolgen! Lindau (Bodensee), den 15. Januar 1923. Thomas S t c t t u e r. Arme österreichische Sortimenter? Zur Klage im Bbl. Nr. 9 bringe ich einen neuen Beitrag: Bloem, Wellbrand, 2 Bde., geb-, 6r. 20X600 Mk. 12 000.- ord., Mk. 8400.- bar, wozu die Wiener Auslieferung 15"» Frachtantcil ^ Mk. 1260. . Porto für 2 Kreuzbänder Kr. 5280.— , Packung Kr. 1400.— anrechnet. An die Sortimenterkollegen! Ein Buch- und Zeitschristenvcrlag schreibt in seiner Zeitschrift vom 15. Dezember 1922, Nr. 33: Unsere Freunde machen wir darauf aufmerksam, daß wir unserm Verlag eine Versandbuchhandlung angeschlossen haben. Politische Schriften und Bücher, die Sie nicht gern bei Ihrem Buchhändler bestellen wollen, wie aber auch jedes andere Buch beziehen Sie von nun an am besten durch unsere Bnchvcrsanöabteilung. Der Versand erfolgt n u r g< g e n N a ch n a h m e, j c d o ch o h n e B e r e ch n u n g von Porto und Verpackung. Wir hoffen durch diese Neu einrichtung vor allem unseren Freunden in der Provinz und ans dem Lande zu dienen. Bestellungen richtet man an Berlin SW. 11, Bernbnrgcrstraßc 18. Verlag D i c H i l f e G. m. b. H. Kommentar überflüssig! B a d O e y n h a u s e n. P Ibcrshofs, i. Fa. G. Jbershoff, Buchhandlung. Verantwort! Redakteur: Richard Albert i. — Berta,: Der vorseaverein der Deutschen Buchhändler zu Leipzig. Deutsche» BuchhändlerharrS. Druck: Ramm L Seemann Sämtlich in Loip-lg — Adresse der Redaktion und Expedition: Leipzig. Gerichtsweg 20 lBuchhändlerhauSs 100
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