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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 11.08.1900
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1900-08-11
- Erscheinungsdatum
- 11.08.1900
- Sprache
- Deutsch
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- Saxonica
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5952 Nichtamtlicher Teil. 185. 11. August 1900. Moritz Ruh» in Leipzig. Icksnlrurt st R. Uvundsrt: 8ss vulkoimss äs l'^rmss ki'u-u^ulse äspuis 1690 jvs^a'L oos jours. Divr. 60. 4". (4 karli. '1->.k. m. 'Isxt. 4. 8ä. 8. 1-8.) n. 1. 60 Moritz Schäfer in Leipzig. Stacks, I'.: Dis 8eüuls äss Lautest,iiikors. 47. Mt. 8sx.-8". (20 8. m. DiZ. u. 1 kard. 1's.k.) n. —. 50 Hermann Schild >» Berlin. Lexikon der Kinderheilkunde u. Kindererzichung. 5. Lfg. gr. 8". (S. 193—240 m. Abbildgn.) bar u. —. 50 Otto Spanier in Leipzig. Buch der Erfindungen. Gewerbe u. Industrien. 300. Lfg. gr. 8°. (6. Bd. S. 353—384 m. Abbildgn.) bar u. —. 20; auch in Hftn. Lu. — 50 C. Stnrzenegger in Bern. Anderegg. F.: Eine Sammlung freier Vorträge zur Hebung der Landwirtschaft. 2. Hft. gr. 8°. (S. 33—64.) u. —. 60 Eduard Trewendt in Breslau. Lno^Irlopüäis der Naturvisssusebaktsu. 30. 8ä. <1. rHitü. 3. 'II. 8.83.) §r. 8°. 8ubslrr.-?r. u. 15. —; Asb. iu Dalbkrr. u.u. 18. — 30. Lavä^örtsrduek äsr 2oo1o§i6, ^olüroxoloxie u. LtliuoloZis. LrsZ. v. V. Llatseüis. 8. Lä. (707 8.) n. 15.—; §6b. n.n. 18.—. Union Deutsche Verlagsgesellschaft in Stuttgart. Buch, das, f. Alle. Illustrierte Familien-Zeitg. Chronik der Gegenwart. Red.: Th. Freund. Jahrg. 1901. (Aug. 1900— Juli 1901.) 28 Hfte. Fol. (1. Hft. 28 S. m. 2 färb. Bildern.) bar L —. 30 Ernst Wasmuth in Berlin. Llosdsl u. 2Imw6rsini'IvIituiiASN llsr 6sAsuivart. Lins 8amwlA. v. ruoäsrusu Llöbslu, Dseoratiousu u. IVoburLumsu iu allen 8ti1- artsu. 7. Dkx. gr. 8ol. (10 Vak.) u. 10. — Verzeichnis künftig erscheinender Sucher, welche in dieser Hummer zum erstenmale angekündigt sind Mritzsche L Schmidt in Leipzig. 5965 Dr. Louis Reisscrts Ratgeber. 2. Aufl. 75 <z. Hahn'sche Buchhandlung in Hannover. 5967 Puritz, Merkbüchlein für Vorturner. 12. Aufl. 1 Bibliographisches Institut in Leipzig. 5966 Helmolt, Weltgeschichte. VII. Band. 4 H. Kleinmann s- Eomp. in Haarlem. 5965 Dompierre äs Oüaukspls, Iss msäaillss st plagusttss moäsruss. Divraisou 7. 5 E. Pierson's Verlag in Dresden. 5966 Wetter, Lieder und Gedichte. 1 50 -Z; geb. 2 ^ 50 Brugger, die Friedenseiche. 1 50 H. Steinmann, nur Du! 1 geb. 2 C. Regcnhardt in Berlin. 5962 Zeyer, Griseldis. 2 ^ 50 -Z. I. I. Reiff s Verlag in Karlsruhe. 5967 Hagenmeyer, das Burenvolk in Südafrika. 30 -Z. Hugo Steinitz Verlag in Berlin. 5967 von Kapff-Essenther, Kollegenehe. 3 50 Nichtamtlicher Teil Für unsere Soldaten in China! Der Unterzeichnete bittet im Aufträge des »Komitees für Liebesgaben an unsere Truppen in China« um Lektüre, z. B. alte Journale, Reisebeschreibungen, Romane, Kriegsgeschichten rc. Wohl in fast allen Geschäften finden sich irgendwelche Ladenhüter. Die Bücher sind besonders für die Lazarette und die noch sicher zu erwartenden Truppen nachschübe bestimmt. Auch die kleinste Gabe ist willkommen. Etwaige Sendungen erbitte gratis und franko, da keine Mittel zur Deckung entstehender Kosten zur Verfügung stehen. — lieber alle Zuwendungen wird an dieser Stelle quittiert werden. Mit kollegialen Grüßen Conrad Kiehne, Buchhandlung in Bremen. Von den zwei rrstgedruckten Bibeln. Im Gegensatz zu den früher begangenen Gutenberg feiern hat die diesjährige sich nicht damit begnügt, zu Ehren des Erfinders der Buchdruckerkunst rauschende Festlichkeiten zu begehen, sondern sie ist auch die Veranlassung zu Ver öffentlichungen geworden, die auch über die Festtage hinaus die Erinnerung an denjenigen festhalten, dem die Welt das geistige Licht zu verdanken hat. Unter diesen Publikationen nimmt die von der königlichen Bibliothek zu Berlin heraus gegebene Festschrift nicht den letzten Platz ein, in der der Abteilungsdirektor vr. Paul Schwenke die Ergebnisse seiner Studien über die beiden Bibeldrucke, die sogenannte zwei- undvierzigzeilige und die sechsunddreißigzeilige Bibel darlegt. Er kommt dabei zu einigen neuen Folgerungen, die hier kurz mitgeteilt werden sollen. Aus den Untersuchungen Dziatzkos ist bekannt, daß gegen über der früher geltenden Meinung die zweiundvierzigzeilige Bibel als die ältere nachgewiesen ist. Schwenke stellt zu nächst die Anzahl der uns davon erhaltenen Exemplare auf achtunddreißig fest. Bekannt ist auch, daß die Exemplare sich im Druck durchaus nicht gleichen. Es giebt solche, in denen die Kolumne dnrchgehends zweiundvierzig Zeilen ent hält, und andere, in denen die ersten neun Blätter deren nur vierzig, das zehnte einundvierzig zählt, während die Seiten 129—132 ebenfalls nur vierzig Zeilen in der Kolumne aufweisen. Dziatzko hat daraus geschlossen, daß Gutenberg den Druck gleichzeitig an zwei Stellen vierzigzeilig begann und dann einmal durch einundvierzig zu zweiundvierzig Zeilen überging. Nach Vollendung des Druckes wurde so dann die Auflage erhöht, wobei die nachgedruckten Blätter gleichfalls zu zweiundvierzigzeiligen Kolumnen gedruckt wurden. Aus einer Liste der Textabweichungen, die Schwenke durch Umfragen aufgestellt hat, ergiebt sich deutlich, wieviel Bogen in einem zweiten Drucke für die Auflagenerhöhung nachgedruckt worden sind. Die Ursache, weshalb die Seiten der Bibel auf den Be schauer einen so vollendeten, wohlthuenden Eindruck machen, findet Schwenke in der ganz gleichmäßigen Gliederung jedes Wortbildes, d. h. die senkrechten Balken der Buchstaben stehen alle gleichmäßig weit von einander ab. Wenn man von einer beliebigen Stelle eine Pause der Senkrechten eines Wortes nimmt, so kann man die Pause auf eine andere Stelle legen und die Balken werden sich stets decken. Das sieht zwar sehr einfach aus, läßt sich aber bei den Buch staben, die nach rechts eine Ausladung haben, wie z. B. c, e, f rc., sobald diese mit Buchstaben zusammenkommen, die nach links eine Spitze haben, wie z. B. n, m rc. nur er-
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