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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 23.11.1907
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1907-11-23
- Erscheinungsdatum
- 23.11.1907
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Zeitungen
- Saxonica
- LDP: Zeitungen
- Digitalisat
- SLUB Dresden
- PURL
- http://digital.slub-dresden.de/id39946221X-19071123
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- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
- Jahr1907
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12648 Börsenblatt s d. Dtschn. Buchhandel. Kaufges., Teilhaberges., Teilh.-Antr. — Fertige Bücher. 273, 23. November 1907 Buchhandlung, möglichst ohne Nebenbranchen, zu kaufen ge sucht. Suchender ist im Sorti ment prakt. wohlerfahren und bietet nach Befähigung und Charakter Gewähr für solide Weiterführung einer über nommenen Handlung. Verfüg bar für Anzahlung vorläufig 25 000 Mark. Mitteldeutschland und größere Städte bevorzugt. Freundliche Angebote vonFirmen- inhabern erbeten unter 3. Nr. 4312 an die Geschäftsstelle des Börsenvereins. Teilhabergesuche. Einem Buchhändler mit Erfahrung im Zeitungs fach ist günstige Ge legenheit zur Etablie rung geboten! Buchdruckereibesitzer plant die Umwandlung seines Verlags in eine G. m. b. H. und sucht zur Leitung des Verlages einen Gesell schafter mit ca. 25000 M. Kapital. Angebote mit Angabe der seitherigen Tätigkeit er beten unter Chiffre „Fach zeitung" tt 4413 an die Geschäftsstelle d-B.-V. Teilhabergesuch. Einem jüngeren tüchtigen Kollegen bietet sich Gelegenheit, als Teilhaber in eine wohlbekannte Verlagsbuchhandlung mit vorzüglichen Autorenverbin dungen in norddeutscher Großstadt ein zutreten. Die Einlage soll 10000» ^ oder auch weniger betragen, event. wäre ein Verkauf des ganzen Ge schäfts bei genügender Anzahlung nicht ausgeschlossen. Ernstliche Interessenten, die über ent sprechende Mittel verfügen, erhalten gegen Zusicherung strengster Diskretion Auskunft stets kostenlos. Stuttgart, Königstr. 38. Hermann Wildt. Teilhaberanträge Nur gegen dar! (2) Im Verlage von K- ApptshttUö L Komp, in Mraun schweig erschien soeben: 1?si1kiubsr-L.n8obot. 8ortiwsntsr vüvsodt sieb an klsivsw lukra tiven Vortags eu beteiligen. Linardsitung gsgsn Vergütung lZeäingung. Logst», unter ü. k V. 442ö bek. ä. Ossobäktsst. ck. 8.-V. rcmllk Aufklärung in »er Volksschule, eine Ailsruge von Krtßebkr kür LtsUungeuc'nsnäs iw Luobbanäsl. Von L. 6. 6 ross. Nit Nustor- brieksn unä -Lnrsigen. 1 bar. (Lrsur- banäporto 10 <H.) 8sbr günstig besproebsn. Verlag von Oustav Ukl in bsiprig. vr. msä. Alfred Sternthal, Oberarzt der Abteilung für Hautkrankheiten am Krankenhause vom Roten Kreuz in Braunschweig. Preis 30 ord., 23 H netto bar. Die „Deutschen Nachrichten in Berlin" in Nr. 174 vom 20. Nov. 1907: stagaw Zokn. Ein nerreit Keller. Ein neuer Paul Kellerl Eine freudige Überraschung für die junge aber zahlreiche Paul Keller-Gemeinde, die von Tag zu Tag neuen Zuzug erhält. Noch klingt in tausend und abertausend Herzen das „L>tzte Märchen", der blauen Blume der Romantik vollendetste Gestaltung, nach. Noch beben in tausend Herzen die unvergeßlichen Stunden, in denen einer von jenen, die auf des Lebens Höhen wandeln, Vergessen gab. Vergessen all des irdischen Mühsals und irdischer Plage, die den Geist an den Boden fesseln und Erhebung zu den lichten Höhen des Lebens, auf die harmlos kindlicher Sinn schönheitsdurstende Seelen zu führen vermag Köstliche Erinnerungen Ein Feiertag, den Kellers dreimal gesegnete Lust zum Fabulieren und ermatteten Arbeiten in des Alltags Tret mühle beschert. Das war das „letzte Märchen". — Ausgeträumt der wonnigste Traum. Die Wirklichkeit heischt ihre Rechte. Vom Höhenflüge kindlich-künstlerischer Phantasier, hinab ins irdische Tal des Jammers und Elends! O, der kindlich schwärmerische Träumer Paul Keller hat auch die Wirklichkeit erschaut. Wie wenige. Des Lebens Schattenseiten sieht doppelt scharf, wer so viel Licht zu spenden weiß wie Paul Keller .... Fürwahr, ein neues Meisterstück Paul Kellers. Und trotz des tiefernsten Stoffes durchweht von sonnigstem Humor. Wo böte die gesamte neuere Roman literatur ein Seitenstück zu der prächtigen Figur des Arztes und Amtsvorstehers vr. Friedlieb mit seinem goldigen Kinderherzen und seiner derben Grobheit, seinem hygienischen Philanthropentum und seinem amtsvorsteherlichen Absolutis mus?! Dazu die kernige, sympathische Gestalt des alten Gottlieb, und die Musikanten, deren Charakteristik wahre Kabinettstückchen feiner psychologischer Zeichnung darstellt. Und als Hintergrund zu alledem die unaufdringliche und doch so wirksame Schilderung von schlesischem Land und schlesischen Leuten, eine Schilderung, wie sie nur die tiefe, glühende Liebe zum Heimatland hervorzaubern kann. Ein Buch zum Lachen und zum Weinen, zum Jubilieren und zum Jnsich- gehen. Eine unversiegliche Quelle edelsten Humors und menschlichsten Mitfühlens. Eine Perle unter den Büchern. Was Wunder, daß in wenigen Tagen drei Auflagen') ihren Weg ins Publikum fanden? Daß Peter Rosegger dem Verfasser schrieb, nachdem dieses Buch geschrieben, könnten die anderen das Schreiben ausgeben? Fürwahr, das Jahr 1907 ist nicht mehr verlegen um ein Buch, das auf jeden Weihnachtstisch gehört! *) Inzwischen sind bereits 6 Auflagen von Paul Keller, Sohn der Hagar 4.b0 drosch., ^ 5.bO eieg. geb.) zur Ausgabe gelangt. München und Berlin, 21. November 1907. Allgemeine Verlagsgesellschaft mit beschränkter Haftung.
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