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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 08.11.1907
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1907-11-08
- Erscheinungsdatum
- 08.11.1907
- Sprache
- Deutsch
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» 261, 8. November 1907. Fertige Bücher. Börsenblatt f. d. Dtschn. Buchhandel. 11853 Einige Urteile über die in meinem Verlage kürzlich erschienene Dante-Ausgabe von Richard Zoozmann: Oberlandesgerichtsrat a. D. vr. B. A. Betzinger, Karlsruhe: . . Was Zoozmanns Übersetzung selbst anlangt, so stehen wir nicht an, ihr die Palme vor allen uns bekannten gereimten Verdeutschungen zu- zuerken nen." Prof. vr. Jos. Sauer, Freiburg i. B.: „Ich werde gewiß nicht verfehlen, die Vorzüge Ihrer ganz ausgezeichneten Übersetzung, die ich weitaus als die beste und natürlichste schon im ,Gral' be wunderthabe,entsprechend zu würdigen." Prof. Baron G. Locella, Dresden: „. . . von der Reise zurückgekehrt, nahm ich Ihr Dantewerk sogleich zur Land und freute mich, wie es Ihnen gelungen ist, das Urbild in anderer Sprachform neu erstehen zu lassen. Es ist genußreich, dem schönen Fluß Ihrer Verse, dem Vollklang Ihrer Worte zu folgen. . ." Prof. vr. Max Koch, Breslau: „. . . Was nun die Dante-Übersetzung betrifft, so hat sie mir sehr gut gefallen Ich kann also auch aus diesem Grunde Zoozmanns Arbeit warm empfehlen." Lofrat vr. Heinrich Vierordt, Karls ruhe i. B.: „.. . Nicht bloß Richard Zoozmann, den geistvollen Meister moderner Über setzungskunst, sondern jeden Dantefreund darf man zur Vollendung der Über tragung des Danteschen Riesenwerkes beglückwünschen. Dank der außerordent lichen, ja fast unvergleichlichen Sprach- gewalt und -gewandheit des Dichter- Übersetzers liest sich Zoozmanns Werk, unbeschadet aller strengfeierlichen glet scherschroffen Mittelaltertümlichkeit des Ürbilds, beinahe wie eine moderne Ori- ginaldichtung Nur eine bedeutende Dichternatur selber konnte solche Dichtung auf solche Weise nachschaffen!.." vr. Söhns, Halle a. S.: „Die Übertragung zeugt überall von seltener, mit tiefstem sachlichen Ver ständnis gepaarter dichterischer Fein fühligkeit Ich bin als waschechter Philo- log erstaunt über die Schönheit dieser Nachdichtung. Alle Achtung vor solchem aus dichterischer Gemütstiefe geborenen Streben!" Th. Nöthig, Grevesmühlen: „. . . Nicht nur die technische Schwierig keit: die Anmut und den Wohlklang der italienischen Terzine nachzuahmen, son dern auch die geistige: dem Genius des Originals sich zu nähern und ihn zu er fassen, wird hier durch die Kunstfertigkeit eines berufenen Dichters überwunden. . . Man braucht nicht Purist zu sein, um seine Helle Freude an reinen und guten Reimen zu haben: aber wenn Zoozmann in den ca. 15000 Versen der Komödie überhaupt keinen einzigen unreinen Reim anwendet, so muß einen doch diese könig liche Gewalt über unsere spröde Mutter sprache zur höchsten Bewunderung Hin reißen. Und dies um so mehr, als dabei nirgends der Sprache, dem Wohllaut oder dem getreuen Sinne Gewalt ge schieht" vr Paul Schettler, Bad Oeynhausen: „Ihre Dante-Übersetzung ist in jedem Betracht ganz großartig! Besonders der dritte Gesang (Hölle), der gerade zu überwältigend in Ihrer Poesie wirkt!" Prof. vr. L. Freytag, Gr.-Lichterfelde: „Ihre Dante-Übersetzung ist wirklich herr lich! Ich mache kein Hehl daraus, daß ich Sie bewundere! ..." Richard Marek, Wien: „. . . Gestatten Sie einem Ihnen gänzlich Unbekannten, für Ihre wunderschöne Übertragung von Dantes G. K. seinen besten Dank abzustatten. Sie haben da mit gewiß Tausenden einen großen Ge- nuß bereitet, denn wir besaßen ja bisher keine so vollständige schöne Übertragung Hoffentlich wird sie nun auch recht fleißig in deutschen Landen gelesen . ." Prof. Jos. Wipfli, Lungern (Obwalden): »Ihr Buch .Dante' ist die Arbeit eines Gelehrten. Welche Summe von Kennt nis, Forschung, Eifer, Mühe. . ist in dasselbe nicht niedergelegt! Die Über setzung ist in bezug auf Inhalt und Reim vollkommen, so genau, daß sie von einem andern auch neuen Übersetzer kaum übertroffen werden kann. Dantes Ter zinen ins Deutsche zu übersetzen, ist ein Kunstwerk. Ungemein wertvoll sind die beigefügten Anmerkungen. Sie führen den Leser ins tiefere Verständnis des Dichters ein. Wie herrlich, wie zweck mäßig sind die Erläuterungen zu den einzelnen Gesängen! Die Bibliographie „Dante" in Deutschland ist, wie ich glaube, einzig in ihrer Art. . . Ich schätze hoch Ihre Kenntnisse, bewundere Ihren Eifer, gratuliere Ihnen zu diesem herrlichen Werk von ganzem Herzen. .." vr. R. Degen, Leipzig: „... Mit diesem hervorragenden Werk haben Sie sich ein unvergängliches Denk mal gesetzt im Herzen aller, die Sinn und Liebe für wahre Dichtkunst haben. Auf die wissenschaftliche Bedeutung des vierten Bandes einzugehen, der von un schätzbarem literarhistorischen Werte ist, muß ich Berufeneren überlassen, und wenn ich alle Schönheiten Ihrer Übersetzung auch nur annähernd erwähnen wollte, müßte ich aus allen Gesängen den größten Teil herschreiben — wo also damit an- fangen und wo aufhören? Ich kann mich und muß mich also nur darauf be schränken, Ihnen im Namen Angezählter Dank für eine solche Geistestat zu sagen . ." vr. W. v. Wurzbach, Wien: . . Ich kann Ihnen zu dieser vorzüg lichen Publikation nur mein Kompliment machen..." Felix Lederer, Pirna: „. . . Ich brauche Ihnen wohl nicht erst zu sagen, daß auch ich an der schönen, formvollendeten und wortgewandten Übersetzung meine hohe Freude habe. In dieser Nachdichtung ist es ein Genuß, wieder einmal Dantesche Poesie auf sich einwirken zu lassen! . . ." Anton Lohr, Augsburg . „ .. Schon im Gral las icheinigeProben Ihrer Übersetzung, die mich mit ihren herrlichen Strophen erfreut hat Jetzt liegt das ganze prächtige Buch vor, und ich beschäftige mich nun mit der besten deutschen Übersetzung Ew. Lochwohl geboren eingehend. Bestellen Sie, bitte, auf dem beiliegenden roten Verlangzettel! Leipzig, im November 1907. Max Heffes Verlag. Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel. 74. Jahrgang. 1546
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