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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 07.09.1906
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1906-09-07
- Erscheinungsdatum
- 07.09.1906
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Zeitungen
- Saxonica
- LDP: Zeitungen
- Digitalisat
- SLUB Dresden
- PURL
- http://digital.slub-dresden.de/id39946221X-19060907
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- urn:nbn:de:bsz:14-db-id39946221X-190609071
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8478 .rclchmrmttcher LM- arbeitele um 1795, James Dauiell Ende des 18. und An fang des 19. Jahrhunderts, William Barnard gest. 1849, Samuel William Reynolds 17 73—1835, Th. Hodgetts uni 1829, Charles Turner 1773—1857, Samuel Cousins 1801 bis 1887, Norman Hirst, Charles A. Tomkins. — In Frank reich: Säbastien Barras 1653—1703, Andrö Vvuys 1656 bis 1740, Louis Bernard am Ende des 17. Jahrhunderts, Jsaac Sarrabat geb. um 1670, L Lombart Ende des 17. Jahrhunderts, Louis Philibert Debueourt 1755—1832. — In Italien: Nassi, Taddei, Mitelli, Lorenzini, Zuechi. — In Rußland: Alexis Zubow in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Kleine Mitteilungen. *Po st über weisungskarten für Zeitungen und Zeit schriften. (Vgl. Nr. 34 d. Bl.) — Neben den bisher üblichen Postüberweisungs - Formularen hat Herr Verlagsbuchhändlcr Siegbert Schnurpfeil in Leipzig nunmehr auf Wunsch einiger Leipziger Zeitschriftenverleger auch die im Börsenblatt Nr. 34 vom 10. Februar 1906 beschriebenen Postüberweisungskarten für Zeitungen und Zeitschriften hergestellt, die insofern für Leipziger Verhältnisse besonders zugeschnitten sind, als an den entsprechen den Stellen der Ort -»Leipzig« eingedruckt ist. Auf diese Weise wird eine Ersparnis an Arbeit geschaffen. Aktiengesellschaft für Kunstdruck in Niedersedlitz bei Dresden. — Nach dem Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 1905/06 hat sich zuzüglich Vortrag aus dem Vorjahre in Höhe von 10 897 ein Reingewinn von 49 852(37 736)^ ergeben bei 660 000 Aktienkapital. Die Notwendigkeit, in Anbetracht der fortschreiten den Entwicklung des Unternehmens die Betriebsmittel zu ver stärken, veranlaßt die Verwaltung zu dem Anträge, von der Ver teilung einer Dividende wiederum Abstand zu nehmen und den Cxtrareservefonds, 8000 Extraabschreibungen auf Lithographie, Zinkplatten- und Mobilienkonto, 9852 Vortrag auf neue Rech nung. Durch die vorstehenden Überweisungen wird der Reserve fonds auf 10 Prozent des Aktienkapitals gebracht. Die Gesellschaft ist auch im laufenden Jahre bisher gut beschäftigt. lü-ipziger Ztg.) * Astronomenkongreß. — In den Tagen vom 11. bis 15. d. M. wird in Jena der Internationale Astronomenkongreß tagen. Dieser bildet gleichzeitig die Generalversammlung der Internationalen Astronomischen Gesellschaft, der fast alle Astronomen des Erdballs angehören. Der Sitz der Gesellschaft ist Leipzig, Präsident der Gesellschaft Professor Hugo Seeliger, Direktor der Münchner Sternwarte, Stellvertreter des Präsidenten Hofrat Professor Edmund Weiß, Direktor der Wiener Sternwarte. * 8 Uhr-Ladenschluß in Leipzig. — Wie die Leipziger Blätter melden, ist dem Vorsitzenden der Schutzgemeinschaft für Handel und Gewerbe eröffnet worden, daß vom 1. Oktober d. I. ab in Leipzig der 8 Uhr-Ladenschluß für alle Geschäftszweige ohne Ausnahme eingeführt wird. An den Vorabenden vor Sonn- und Feiertagen bleibt der 9 Uhr-Ladenschluß bestehen, ebenso an den letzten vierzehn Tagen vor Weihnachten, den letzten acht Tagen vor Ostern und den letzten sechs Tagen vor Pfingsten. * Zollerklärung von Gratis-Miniatur-Probeheften bei Versendung nach Österreich. — Von einem österreichischen Verleger werden wir aufgefordert, die nachfolgende Bitte den deutschen Verlegern zur Beachtung vorzutragen: (Red.) Nachdem jetzt in dem neuen Zolltarif alles Reklamematerial, wie Prospekte, Schleifen re., zu verzollen ist, dürfen derartige Benennungen auf den Zollbegleitpapieren und Frachtbriefen nie gewählt werden, sondern die Deklaration hat einfach als Druck schriften zu erfolgen. Andernfalls kommt es vor, daß Gratis- Miniatur - Probehefte, sobald sie als Prospekte angeführt sind, von den Beamten als zollpflichtig behandelt werden, während sie, vom richtigen Standpunkt betrachtet, als Druck-! 208, 7. September 1906. schriften zollfrei sind. — Warum soll der Absender durch un richtige Bezeichnung von derartigem Reklamematerial den Be amten erst zu einer unrichtigen Anschauung bringen und dem Empfänger Spesen bereiten, die ganz unberechtigt sind und durch richtige Bezeichnung vermieden werden können? Es wolle daher jeder Verleger solches Vertriebsmaterial nur als »Druckschristen deklarieren. * Ortsgruppe Dresden der Allgemeinen Vereini gung Deutscher Buchhandlungs-Gehilfen. — Die Orts gruppe Dresden der Allgenieinen Vereinigung Deutscher Buch handlungsgehilfen veranstaltete am Sonntag den 26. August einen Ausflug nach Tharandt und Edle Krone. Trotz unsichern Wetters hatte sich eine stattliche Anzahl Kollegen eingefunden, zu denen sich auch oerschiedne Gäste und viele Damen gesellt hatten. Nach einem kleinen Spaziergang durch das Weißeritztal gelangte man nach Edle Krone, wo sich ein gemütliches Tänzchen im Etablissement »Unverhofft Glück« anschloß, das die Teilnehmer bis in die späten Abendstunden beisammen hielt. Im September sind folgende Veranstaltungen vorgesehen: Dienstag, den 11. September 1906 (abends ^9 Uhr im Restaurant Viktoriahaus): Vortrag des Kollegen H. Bender über «Volkskunst«; Dienstag, den 18. September 1906 (abends pünktlich ^8 Uhr): Besichtigung der Buchdruckerei der vr. Güntzschen Stiftung bei vollem Betriebe; Sonnabend, den 22. September 1906 (abends 9 Uhr): Herren partie durch die Dresdner Heide nach der Ullersdorfer Mühle, zugleich Abschiedsfeier für die am 1. Oktober 1906 von Dresden scheidenden Kollegen. * Zeitschrift-Jubiläum. — Den fünfundzwonzigsten (Jubiläums-) Jahrgang beginnt im Oktober d I. das angesehene Frauenblatt »Fürs Haus«. Vielen Sortiments-Kollegen wird noch erinnerlich sein, wie im Oktober 1882 die ersten dünnen, auf gelblichem Papier gedruckten Nummern erschienen und wie, beinahe ohne besonderes Zutun, die Kontinuation in die Höhe ging und die Fortsetzungspakete dicker und dicker wurden. »Fürs Haus« erwies sich bald als ein brauchbares hauswirtschaftliches Frauenblatt. Indem es das Hauptgewicht auf die praktische Seite der Frauentätigkeit legte, übte es von vornherein eine große Anziehungskraft aus und erzielte schnell außergewöhnlich starken Erfolg bei der deutschen Frauenwelt. Wenn man eine der ersten, acht Seiten umfassenden Nummern mit einer der letzt erschienenen vergleicht, die etwa viermal so umfangreich und dazu reich illustriert sind, hat man ein typisches Beispiel vor sich von der Entwicklung, die das deutsche Zeitschriftenwesen in dem ver flossenen Vierteljahrhundert genommen hat. * Verband Deutscher Architekten- und Ingenieur- Vereine. — Die 35. Abgeordneten-Versammlung des Verbands Deutscher Architekten- und Ingenieur-Vereine hat am 1. Sep tember d. I. in Mannheim getagt. Aus dem Geschäftsbericht ist zu entnehmen, daß die Zahl der angeschlossenen Vereine auf 40 gestiegen ist. Die Gesamtzahl der Mitglieder beträgt 8656. Ministerialdirektor Geheimer Baurat Hinkeldeyn (Berlin) erstattete den Bericht über den Stand des vom Verband heraus gegebenen großen Werks über das deutsche Bauernhaus, das nach elfjähriger Arbeit jetzt fertig geworden ist. Wie großen An klang es in den beteiligten Kreisen gefunden habe, beweise der Umstand, daß die erste Auflage fast vergriffen sei. Vom Reich hatte der Verband einen Zuschuß von 30 000 ^ erhalten. Der Ausschuß hatte den Reichskanzler Fürst von Bülow gebeten, die Widmung des Werks anzunehmen. Fürst Bülow ist der Bitte nachgekommen. Die Versammlung nahm sein anerkennendes Schreiben mit lebhaftem Beifall auf, und der Vorsitzende sprach dem Ausschuß, der ein so bedeutendes Werk zum Abschluß ge bracht hat, besondern Dank aus. Im weitern Verlauf der Verhandlungen sprach Stadtbaurat Wolfs (Berlin) über die Aufgabe einer Sammlung und Er haltung deutscher Bürgerhäuser. Die Anregung gehe von dem Deutschen Denkmalpflegetag aus, und es handle sich um ein gutes Stück deutscher Kulturgeschichte, das mit der bildlichen Darstellung der Entstehung des deutschen Bürgerhauses und
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