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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 29.06.1906
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1906-06-29
- Erscheinungsdatum
- 29.06.1906
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- Deutsch
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^ 148, 29. Juni 1906. Nichtamtlicher Teil. 6403 Ooliu in 8»rrs. Lonxin, 8., In vis ourisuss äss bstss. 8". 1 kr. 50 o. 8. Oornslzf L Ois. in 8aris. Lnilot, 65., Is eoup ä'st»t äu 18 krnotiäor nn V. 8". 4 kr. Lsrtrnnä, 6s., Hiskoirs äs ln äsnioerntis st <1n sooinlisins sn 8sl- xi<ins äspuis 1830. Noms I. 8". 4 kr. 8. vrruoä L 8. 8iust in karis. 6sinisrs, 6., I'orinntion st rse5sro5s eoinpnrsss äss äivsrs ooin- dustiblss kossiles. 8". 7 kr. 50 s. 8. 8s.scluslls in ksris. Loissisrs, ^t-, 3olis. 18°. 3 kr. 50 c. 8sxp, ä.., I'nuäneisux xnräon. 18". 3 kr. 50 o. 6ssnnäs^, 8. 6., Nnänins Lervnv. 18". 3 kr. 50 o. IVnIäselr-Itonsssnu, I'lniäoxsrs. 1»° ssris. 18". 3 kr. 50 o. 8. 8Ismm»riou in karis. Lrisson, ^., 1s t5sntrs st Iss niosurs. 18". 3 kr. 50 o. Korso, ls oriins äs ln rns äs 65nntill^. 18". 3 kr. 50 o. S»utkisr-Vi11»rs in karis. lkndrs, 6., ^.iäs-rasinoirs äs xirotvArnxliis 1906. 18". 1 kr. 75 o. 8srst, k., Ltnäs sxpsriinentnls äu oimsnt nrins. 8°. 20 kr. 8aolrstts L 6is. in karis. 6or51n, 65., Notes st sonvsnirs ä'nn oküoisr ä'stnt-inn^or. (1831—1904.) 16°. 3 kr. 50 o. 2L»1oius in karis. Lntnnuä, 3., Nsnrnst5snis ^snitnls ksininins. 18". 4 kr. Nsnier, ^., Irnits äes mnlnäiss äu neu. 18". 12 kr. killst, 8., länlnäiss äss roiss urinnirss. 8". 4 kr. Dlsrours äs 8r»uos in 8aris. i4urel, Iss feux äs ln üninrus. 18". 3 kr. 50 o. Onurells, 3., ln troisisins Usloiss. 18". 3 kr. 50 o. Lrlnnäs, knrnäis äss visrgss snZss. 18". 3 kr. 50 o. ksrrin L Ois. in karls. Lurlurenux, In lutts pour ln snnts. 16". 3 kr. 50 o. Nnuxrnt, 8., knssions ä'5isr st xnssions ä'nu)ourä'5ui. 16". 2 kr. ksriAn)', N. äs, sn oournnt Is inonäs. 6nnnän — 8tnts - 8nis — 6orss — änpon — läsxicjus. 16". 3 kr. 50 o. koon, 8., ls regne äs kiolrslisu. 16". 3 kr. 50 o. klon-lNonrrit L Ois. in 8nris. öutsnu, 8., NN orngs. 16". 3 kr. 50 o. 65nuvign/, k. äs, uns pnxs ä'5istoirs rsligisuss xsnännt ln rsvo- lution. 16". 3 kr. 50 o. ^.. Roussssu. in knris. Ouxont, 8., ln xnrt äss coininunes änns Iss krnis äu oults pnroissinl xsnännt l'npxliontion äu eoneoränt. 8". 4 kr. Inillsksr, 3., Iss institutions xntrovnles äs l'8tnt xrussisn. 8". 3 kr. Verleg, 3., ls dünn änns Iss sooistss nnon^rnss. 8". 6 kr. 8. Ssusot L Ois. in 8aris. Oss5oulisrss, Iss nwours äs 6risstts. 18". 2 kr. Vnssslisr, ln ssrvnnts äu eure. 18". 3 kr. Sooists krnnonlss ä'lmprimsris st äs I-ibrniris in karis. 6nuisr, r4., uns suits n 16istoirs äs knrt-ro^nl. 3snnns äs 8ois- gnarsl st 65ristox5s äs Lsnurnont 1750—1782. 18". 3 j kr. 50 o. Die Graphik auf der Großen Berliner Kunst-Ausstellung 1906. Von Paul Lennig. (Vgl. Nr. 146 d. Bl.) II. Während die Ausstellung des Verbandes deutscher Illustratoren Feder- und Bleistift-Zeichnungen, Aquarelle und Gouaschen vorführt, begegnen mir in den Rundgängen 21, 22, 23 fast ausschließlich Radierungen, Photogravüren, Stichen, Algraphien, Lithographien. Dort sind es durchweg Originalarbeiten, die den Bedürfnissen der illustrierten Zeit schriften und dem Buchverlag zu dienen haben, hier Werke für Wandschmuck und Mappe. Dort ist die Parole sehr häufig, ja meist: Eile, Wohlfeilheit, hier: mit Bedacht sein Bestes bieten oder Meisterwerke Anderer würdig reproduzieren. Daher herrscht dort mehr die flotte Behandlung und gefällt das keck Hingeworfene, notabene wenn es sitzt und trifft, — hier der Ernst und die Vertiefung in meist größere Ar beiten. Der Besucher müßte eigentlich zuerst die Räume der Stecher rc. besuchen, um aus dem Studium zur anregenden Bettachtung überzugehen. Wir können uns auch in den Räumen der »Nichtver- bändler« nur auf Hervorhebung einiger Werke beschränken und müssen es jedem Besucher überlassen, selbst weitere Perlen zu fischen. Koje 21 und 22 enthalten Werke von Mitgliedern der Freien Vereinigung der Graphiker. Maximilian Dasio, München, ist auch in diesen Räumen heimisch; er bietet zwei Original-Lithographien »Die Sünde« und »Teiresias und Odysseus«, die mit zu dem Bedeutendsten auf der ganzen großen Ausstellung zählen dürften. Heinrich Eickmann erscheint mit vier Radierungen: »Jsraelsdorfer Bauerndiele«, »Hausandacht«, »Idyllische Landschaft« und »Vom Lübecker Hafen«, die Talent verraten, jedoch noch etwas manieriert erscheinen. Gustav Eilers, Charlottenburg, hat im Saal 5o eine große Sonderausstellung veranstaltet, die wohl alles aufweisen dürfte, was seine fleißige, subtil schaffende Hand bis heute hervorgebracht hat. Es sind meist sorgfältige Reproduttionen in Linienstich nach klassischen Meisterwerken von Corregio, Rubens, Tizian, van Dyck und Holbein, auch eine Anzahl Original- Radierungen und Gemälde von seiner Hand. Die Stiche dürfen als der Typus der Gewissenhaftigkeit gelten mit einem kleinen Zuviel der Glätte und Eleganz der Behand lung, was ihnen eine gewisse Härte aufprägt. Die Aus stellung ist als das Lebenswerk eines auch als Lehrer verdienten Künstlers sehr beachtenswert. Einen Gegensatz zu Eilers bildet Ludwig Fahrenkrog, Barmen, mit seiner genialen großen Kohle-Zeichnung »Der Menschheit Woge«. Jsmael Gentz stellt die Bildnisse von Bracht, Gude, Israels, Schaper und Paul Kiersting in markanten Bleistift- Zeichnungen aus. Höran (nicht im Katalog 1. Auflage) bietet Bedeutendes in Architektur- und Figurenbild. Paul Herrmann ragt durch einige vorzügliche Studienköpfe hervor. Martin Hönemann, Friedenau, als vorzüglicher, künstlerisch schaffender Holzschneider bekannt, ist mit einer »Maske« und einem »Mutterglück« erschienen. Franz Jüttner, Friedenau, ist auch hier vertreten, und zwar mit einigen Aquarellen: »Der Pfiffikus«, »Der Sandweg« und »Am Wege«. Friedrich Kallmorgen ziert die Aus stellung durch stimmungsvolle Lithographien, u. a. »Meeres stille und glückliche Fahrt«, »Spitzbergen«. Carl Kappstein, Grunewald, der das Tierreich mit Vorliebe behandelt, hat einige Algraphien und Schabkunstblätter auf Stein aus gestellt. Koenemann tritt bemerkenswert hervor mit einer Landschafts-Radierung (Nr. 1672», nicht im Katalog erster Auflage). Durch Schlichtheit des Vortrags und Wahrheit kennzeichnen sich Paul Krauses Radierungen »Am Giers- dorfer Wasser« und »Baude auf der Teufelswiese«. Man darf auch F. Krostewitz' vortreffliche Radierungen nach Corot nicht übersehen (Nr. 1677» und ä, nicht im Katalog 1. Ausl.). Hugo Meyer, Schöneberg, führt sich als ausgezeichneter Holzschnittkünstler durch sein »Gebet« nach Echter und »Anbetung« nach W. Firle ein. Sein Kollege von der andern Fakultät, dem Original-Holzschnitt in Farben, Hans Neumann in München, hat vier Landschaften von guter Wirkung und eine »Dame mit Hund« ausgestellt. Karl Oenike, Steglitz, 839*
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