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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 23.05.1906
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1906-05-23
- Erscheinungsdatum
- 23.05.1906
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Zeitungen
- Saxonica
- LDP: Zeitungen
- Digitalisat
- SLUB Dresden
- PURL
- http://digital.slub-dresden.de/id39946221X-19060523
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- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
- Jahr1906
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5173 ^ 118, 23. Mai 1906. Amtlicher Teil. Jahre lang dem Vereinsausschuß gewidmet hatte. Wir haben an ihm einen treuen Kollegen und gewissenhaften, nach jeder Richtung hi» unsere Bestrebungen unterstützenden Berater gefunden. Ihm sei, wenn ich hoffen darf in Ihrem Namen zu sprechen, der Dank des Börsenvereins für seine langjährige Wirksamkeit ausgesprochen. (Bravo.) Es folgt ein Absatz: »Weitere Auskünfte über die Vereinsangelegenheiten seit Kantate 1905 werden wir auf Wunsch gern erteilen.« Wünscht jemand in dieser Beziehung eine Auskunft? Das ist nicht der Fall. Wir gehen weiter. »Jubiläen.« Dazu wünscht niemand das Wort. — Ferner: Todesfälle. Ich bitte Sie, meine Herren, zum Gedenken der Verstorbenen sich von Ihren Plätzen zu erheben. (Geschieht.) Ich danke Ihnen. Somit wären wir am Ende des Geschäftsberichts angelangt, und ich konstatiere gern, daß derselbe einstimmig genehmigt worden ist. Wir gehen weiter zu dem nächsten Punkte der Tagesordnung: 2. Bericht des Rechnungsausschusses über die Rechnung 1905. (Abgedruckt als Beilage zu Nr. 96 des Börsenblattes.) Das Wort hat der Vorsitzende des Rechnungsausschusses. Herr Max Müller-Breslau: Meine Herren, Sie haben aus dem Abschluß der Jahresrechnung für 1905, der bereits dem Börsenblatt beigelegen hat und auch hier zur Verteilung gelangt ist, ersehen, daß auch das verflossene Ge schäftsjahr ein Jahr der günstigen Fortentwicklung gewesen ist. Die Ausgaben sind zum größten Teil weit hinter dem Voranschlag zurückgeblieben, die Einnahmen haben ihn meist überschritten, so daß das Gesamtresultat das ist, daß der Rein gewinn etwa 20000 Mk. über den Voranschlag hinausgeht. Der gesamte Reingewinn beträgt 31831 Mk. Dieser günstige Stand unserer Finanzen ist Veranlassung gewesen zur Einführung einer sehr dankenswerten Neuerung, der Bildung eines Reservefonds, der schon in diesem Jahre mit 25000 Mk. dotiert ist, und dem in Zukunft bei ähnlichen günstigen Abschlüssen ähnliche Beträge zugeführt werden sollen. Diese Reserven sollen in erster Linie dazu dienen, für den Fall, daß später vielleicht eine Erweiterung des Buchhändlcrhauses notwendig werden würde, uns ohne weiteres die verfügbaren Mittel zur Hand zu geben. Aus dem Abschluß wäre dann vielleicht noch zu bemerken, daß von der Hypothek, die auf diesem Hause lastet, im vergangenen Jahre wieder 75000 Mk. zurückgezahlt worden sind, so daß jetzt nur noch 130000 Mk. Hypotheken auf dem Hause lasten, von denen anzunchmen ist, daß sie im Laufe der nächsten zwei Jahre wohl ganz abgezahlt werden, so daß dann unser Haus schuldenfrei dastehen würde. Im übrigen dürften die einzelnen Posten des Abschlusses, der Bilanz, der einzelnen Verwaltungen, des Pensions fonds, der verschiedenen Stiftungen nicht Anlaß zu besonderen Bemerkungen geben. Der Rechnungsausschuß hat in der ihm durch die Geschäftsordnung vorgeschriebcnen Sitzung den Gesamtabschluß der Bücher aufs sorgfältigste geprüft, zahl reiche Stichproben vorgenommen, sich die sämtlichen Bestände der Kassen, die Rechnungsbücher und Effekten selbst vorlegen lassen und hat alles in bester Ordnung gefunden. Der Nechnungsausschuß beantragt deshalb, daß Sie dem Vorstand für das vergangene Geschäftsjahr die Entlastung erteilen wollen. Der Rechnungsausschuß knüpft aber auch seinerseits die Bitte daran, dem hochverdienten Herrn Schatzmeister, der jetzt ausscheidet, sowie den Herren von der Geschäftsstelle den Dank der Versammlung auszusprechcn für die überaus sorgfältige Führung der ganzen Geschäfte und für die große und bedeutende Arbeit, die zur Buch- und Kassensührung aufgewendet worden ist. (Bravo!) Erster Vorsteher, Herr Albert Brockhaus: Ich eröffne die Diskussion. Wünscht jemand das Wort zunächst zur Bilanz per 31. 12. 1905? Falls es nicht geschieht, nehme ich a», daß Sie sie genehmigen. Dann zum Oonto 8U8pou8o? — Genehmigt. Zum Betriebsfonds? — Genehmigt. Zum Gewinn- und Verlustkonto? — Genehmigt. Zum Gewinn, und Verlustkonto der Grundstücksverwaltung und des Börsenblatts? — Genehmigt. Zum Beamtenpensionsfonds? — Genehmigt. Zur Bilanz der Brockhaus-Stiftung? Der Kröner-Stistung? Der Parey-Stiftung? — Es ergreift niemand das Wort, ich konstatiere, daß Sie damit die Rechnung für 1905 genehmigt haben, und dem Vorstand, Schatzmeister, sowie der Geschäftsstelle die Entlastung erteilen. — Es geschieht einstimmig. Ich habe Ihnen namens des Vorstands und des Schatzmeisters, sowie namens der Geschäftsstelle den herzlichsten Dank dafür zu sagen. Es ist eine Freude, die Finanz geschäfte zu führen, wenn wir in der glücklichen Lage sind, wie wir es jetzt einige Jahre waren, kulturelle und wirtschaftliche Aufgaben für den Börsenverein erfüllen zu können, ohne doch unser vorhandenes Vermögen nicht angreifen zu müssen. Wir gehen zum nächsten Punkt der Tagesordnung über: 3. Bericht des Nechnungsausschusses über den Voranschlag 1906. (Abgedruckt als Beilage zu Nr. 96 des Börsenblattes.) Ich bitte auch hier den Herrn Vorsitzenden des Rechnungsausschusses, zunächst Bericht zu erstatten. Herr Max Müller-Breslau: Meine Herren, auch dieser Voranschlag ist bereits im Börsenblatt veröffentlicht und hier vorgelegt worden. Er ist wieder mit großer Sorgfalt aufgestellt worden. Er ergibt diesmal einen verhältnismäßig kleineren Gewinn, der aber, wie zu hoffen steht, ganz erheblich steigen wird. Einige neue Posten finden Sie in diesem Vor anschlag. Einmal 1000 Mk. für die Buchhändler-Lehranstalt, die der Vorstand auf Ansuchen des Vereins der Buchhändler zu Leipzig bewilligt hat und für die er eine weitere Bewilligung auch für die nächsten vier Jahre in Aussicht genommen hat. Ferner einen neuen Posten von 1000 Mk. als erste Rate für das Buchhändler-Lehrbuch, von dem Sie bereits gehört haben, daß in diesem Jahre das Manuskript voraussichtlich vollständig eingehen wird. Es käme dazu noch ein Posten, der in den Voranschlag bis jetzt nicht ausgenommen werden konnte, nämlich 2000 Mk. für die Kunstbibliographie, die bereits von Ihnen bewilligt sind, und es wäre noch hinzuweisen auf einen Posten im Grundstückskonto, der diesmal recht erheblich ist, für eine bessere Ausstattung des Ausschußzimmcrs. Es ist zwar ein ziemlich hoher Betrag, aber ich glaube, Sie werden alle mit der jetzt wirklich würdigen Ausstattung zufrieden sein und diesen Posten gern bewilligen. Der Rechnungsausschuß bittet Sie also, den Voranschlag in der Form, wie er vorliegt, zuzüglich der 2000 Mk. für die Kunstbibliographie bewilligen zu wollen. Börsenblatt sür den Deutschen Buchhandel. ?3. Jahrgang. 67S
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