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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 16.05.1906
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1906-05-16
- Erscheinungsdatum
- 16.05.1906
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- Deutsch
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Drucksacbsn xum Lantats-ksstmabl 1906 äss Lörssnvsrsivs: Takeikarts xum Dautate-kestmabl im Lucbbünälerbaus 8onutag, äsn 13. Nai 1906. Nacbm. >/j4 Dbr. LIiscbess äor Voräer- ssits vacb silier 2oicbvuvA von D. 8cbittsvbelm von Louis Dorstuer, kapier von k. N^ölblivA. Druck von kr. kickte r. 8ämtlicb in Loipxiß/. Davtats-kostmabl, 8ouvtax äeu 13. Nai 1906: LpeiseukolAS — iVsiukarts. 8°. 4 8. Nit kitslraäisruux voll Lruno Wroux, ^eäruckt bei Dissocks L Dovriout ill Lsipxix. labres-Obrouik 1906. kestlisä. 8". 4 8. ill Dmscbla^. kapier voo 8is1sr L VvAsl. üeäruckt bei Lroitkopk L LartsI ill Leixxiß/. Ein buchhändlerisches Jahresschlußlied für Kantate 1906. 4°. In Leporelloform. Papier von Sieler L Vogel in Leipzig. Gedruckt von Breitkopf L Härtel in Leipzig, ksucbtkrcblicbsr Lisäsrkraux kür msssverßnügts Lucbbävälsr Von 0. kl. (Otto Deiämüllsr in iVismar). XII. Ilskt Dautato 1906. (Zuor-16°. 16 8. Druck von Dari Narquart in LoipxiA. kapier von keräinauck kliuscb in Loipxip/. Laumbacbs Oautats-Xalouäsr 1906/07. 19. labrA. Oswiämst von Nax Laumbacb ill kirma Laumbacb'scbo Dampk- bucbbiuäsrsi ill Lsipxi^. 16". Nit karbiA geärucktsm Xaloväarium, Notix-LIock uuä 2 Drsatxblocks. Ill Daux- leäsrbauä. Drucksacbsu rum Xautats-NoutaA: Theater des Börsenvereins. Kantate-Montag, 14. Mai 1906. Theaterzettel zum Festspiel: »Die Episteln des Ooid-- Ausgeführt vom Künstlerpersonal des Theaters am Thomas ring. Druck von I. B. Hirschfeld in Leipzig. Die Episteln des Ooid. Vier Genrebildchen aus dem Buch handel von Julius R. Haarhaus. (Motto: »Gebt Ihr ein Stück, so gebt es gleich in StückenI- (Faust, Vorspiel auf dem Theater.j) Verlegt vom Festausschuß des Börsen vereins. 8". 100 S. Gedruckt bei Oscar Brandstetter in Leipzig. Zu beziehen durch den Festausschuß z. H. des Herrn Karl Weißer in Firma Fr. Ludwig Herbig in Leipzig. Preis 1 Das literarische Echo. Halbmonatsschrift für Literaturfreunde. Herausgeber: Dr. Josef Ettlingcr. Verlag: Egon Fleische! L Co. in Berlin. 8. Jahrg., Heft 15/16, 1. u. 15. Mai 1906. 8°. Sp. 1055-1198. Mit 5 Porträts. ^Verko aus vsrscbiecksllsll Wissensgebieten. — ^.uxsigsr No. 77 äss autiquariscbeu Lücborlagers von Diiboksr LLauscb- burg in Wien. 8°. 8. 693-732. Ho. 11693—12259. klacbmsistsrs Litsrariscbsr Nouatsbsricbt kür Lau- uock lugs- visurwisseuscbaktsu, LIsktrotecbuik u. verwauäto Dobieto. Ver lag voll Ilacbmoistsr K Tbal ill Lsipxig. XII. labrgavg. No. 5. Nai 1906. 8. 65—80. Nit 8cblüssel. Jahresbericht der Handelskammer zu Berlin für 1905. (Ab geschlossen Ende März 1906.) kl. 4°. XIII, 604 S. Berlin, Handelskammer (Druck von H. S. Hermann). Xataiog von Demäläsu alter ullck ueuxeitigsr Nsister aus ver- scbieäsllsm Lssitx, u. a. ckss k. ck. Dosauätou a. D. kslix kroiberrll vou Outsebmiä f xu Drescksll. 4". 32 8. 258 Nru. m. 2 gauxseitigsu Xbbiläungsn. — Versteigerung äsll 21 u. 22. Nai 1906 ckureb I. N. Dsdsrls (D. Lsmpertx' 8öbus) ill Xölo. Nooatliebs Vbsrsicbt ckor bscksutsllckersll Lrscbeiuuugeu ckss äeut- scüsll Luebdallcksls. Nsrausgogebeu uock verlebt voll cksr I. 6. Livricbs'scben Lucbbauäluug ill Leixxig. 41. äabrgaug. No. 5. 1. Nai 1906. 8°. 8. 65—80. Nit klatx xum ^ukäruck cksr 8ortimellts-kirma auk äsr Voräsrsoits. Nvllatlicbsr ^uxsigsr über Novit ätsll uvä Xntiguaria aus äem Oediots äsr Noäiciu uuä Naturwissovsebakt, xu bexiebsu äureb: ( 8ort. ka ). Verlag äor Dirscbvvalä'scbou Lucbbauäluug iu Lsrlill. 1906, No. 4, ^.xril. 8°. 8. 25—32. Xatalog einer kleinen 8ammluug wertvoller Nusikalisu uuä Lucker als Leitrads xur Dssebiebt« äsr musikalisebsu Notation vom krübeu Nittslaltsr bis xur Degen wart, ausgestellt auk äor Nusik-kacbausstolluug vom 5.—20. Nai 1906 von Deo Lisp- maunssobll, Antiquariat in Lorliu. 8°. 24 8. 77 Nrn. Der Deutsche Buchhandel nnd seine Abnehmer. Von Professor Theodor Petermann, Dr. j. b. c., Bibliothekvorstande und ge schäftsführendem Direktorialmitgliede der Gehestiftung zu Dresden. (Neue Zeit- und Streit-Fragen. Herausgegeben von der Gehestiftung zu Dresden. 3. Jahrgang, 6. u. 7. Heft.) 8". 64 S. Dresden 1906, von Zahn L Jaensch. Buchbinder-Aus st and in Berlin und Leipzig. — Der allgemeine Ausstand der Berliner Buchbinder ist infolge der Maifeier entstanden. In einer Versammlung von Buchbindern und weiblichen Hilfsarbeitern wurde, der -Vossischen Zeitung- zu folge, beschlossen, die vom 1. Mat ab Ausgesperrten finanziell und moralisch zu unterstützen. Zurzeit sind über 1200 Arbeiter im Aus stand, der inzwischen weitern Umfang angenommen hat. Die Streikleitung hat über fünfzehn große Firmen in Berlin die Sperre verhängt. Nach dem 1. Mai waren über 2000 Buchbinder ausgesperrt worden. Die Unternehmer haben die Niederlegung der Arbeit am 1. Mai als Tarifbruch angesehen und einen Teil des Personals für dauernd, einen Teil vorübergehend entlassen. Die Buchbinder verlangen jetzt Jnnehaltung des Tarifvertrags und wollen eventuell den Generalausstand proklamieren, wenn nicht binnen kurzem eine Einigung erzielt wird. In der Ausstands versammlung wnrde folgende Erklärung beschlossen: »In Erwägung, daß bereits in der gemeinsamen Konferenz vom 15. März in Leipzig die Unternehmer, falls der Ver längerung des Tarifs unserseits nicht bedingungslos zugestimmt würde, weitere Maßnahmen gegen unsre Mitglieder an- gekündigt haben/ in fernerer Erwägung, daß das Vorgehen der Berliner Prinzipale als eine derartige Maßnahme zu be trachten ist, erklärt die Versammlung, daß sich das Verhalten der Prinzipale als Tarifbruch schlimmster Art darstellt. Die Versammlung spricht ihre schärfste Verurteilung gegenüber diesem Wortbruch aus. Die Anwesenden verpflichten sich, unermüdlich für die Organisation zu wirken, damit der Plan der Unternehmer, unsere Tarifbewegung zum Herbst illusorisch zu machen und unfern Verband zum Weiß bluten zu bringen, vereitelt wird. Des weiteren spricht die Ver sammlung den im Kampf befindlichen Kollegen und Kolleginnen ihre Sympathie aus, und es verpflichtet sich jede Versammlung, die Ausgesperrten finanziell und moralisch zu unterstützen.» — Inzwischen hat, wie hier schon gemeldet worden ist, die Be wegung nach Leipzig übergegriffen. Hierzu erhalten die Leipziger Neuesten Nachrichten folgende Zuschriftr -Es entspricht keineswegs den Tatsachen, daß die Berliner Maifeier-Angelegenheit mit der Tariffrage verquickt werden soll, wie solches in einer am Donnerstag abend abgehaltenen Ver sammlung der Vuchbindereiarbeiter dargestellt worden ist. Der Tarif ist auch keineswegs als aufgehoben zu betrachten, sondern er besteht zu Recht weiter. Die Schuld an den gegen wärtigen Zuständen tragen die Arbeiter selbst. Das Vorgehen des Verbandes der Berliner sowie auch der deutschen Buchbinderei besitzer war durchaus berechtigt. In Berlin feierte eine Anzahl Arbeiter eigenmächtig am 1. Mai, trotzdem sie vor den für sie nachteiligen Folgen gewarnt worden waren. Die feiernden Ar beiter waren laut Verbandsbeschluß zu entlassen. Diejenigen Arbeitgeber, bei denen die Arbeiter feierten, waren berechtigt, ihre Arbeiter nach Ablauf einer Woche wieder in Arbeit zu nehmen. Ein andres Verbandsmitglied sollte diese dagegen erst nach Ablauf von 6 Wochen einstellen dürfen. Die Berliner Arbeitgeber hatten zum Teil von ihrem Recht Gebrauch gemacht und während der Aussperrungswoche eine Anzahl andrer Arbeitskräfte ein gestellt. Die Arbeiter forderten nun vor Wiederaufnahme der Arbeit die Entlassung der inzwischen Eingestellten, worauf die Arbeitgeber nicht eingingen. Darauf folgte der Streik der Ber liner Buchbindereiarbeiter, bezw. die Erklärung der Nichtwieder aufnahme der Arbeit. Während nun die Leipziger Buchbinderei arbeiter bis zum Ablauf der Berliner Aussperrungswoche die Ber liner Arbeit ruhig ausgeführt hatten, weigerten sich nach Ablauf dieser Zeit zunächst die Arbeiter (etwa 100 Personen) der Firma Friedrich in Leipzig, die Berliner Arbeit, die sie nunmehr als Streik arbeit bezeichnten, noch weiter zu verrichten. Sie legten deshalb die Arbeit nieder, worauf in den nächsten Tagen bis jetzt noch die Arbeiter aus 10 weitern Betrieben diesem Beispiel folgten. Zur zeit sind in Leipzig etwa 2400 Vuchbindereiarbeiter ausständig. Die gegen den Vorsitzenden des Verbands deutscher Buchbinderei besitzer, Herrn Kommissionsrat Fritzsche-Leipzig, in der Arbeiter versammlung gerichteten Angriffe, daß er die treibende Kraft in der gegenwärtigen Bewegung sei, müssen als durchaus unrichtig bezeichnet werden. Er ist im Gegenteil bestrebt gewesen, einen Ausgleich herbeizuführen. Im übrigen war er natürlich ver pflichtet, die Beschlüsse des Verbands, dessen Vorsitzender er ist, zur Durchführung zu bringen.»
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