35, 12. Februar 1906. Fertige Bücher 1583 Neue Auflagen: <Z) Gustaf af Geijerstam: Die Komödie der Ehe Roman. Dritte Auflage (5.-6. Tausend) Geh. M 3.50, geh. M. 4.50 Geijerstam hat die beneidenswerte Gabe, mit den schlichtesten und wahrsten Worten die volle, zitternde Bängnis der .Herzen zu vermitteln. Das strömt mit warmen Fluten förmlich auf den Leser ein. Ein elegisches Lied von schlichter Kraft, ein .Hymnus an die Schwermut, eine ruhige Ekstase der Melancholie, das ist dieses eigenartige schöne Buch, das so absichtslos und so mächtig zu erschüttern versteht. Es gibt Szenen in diesem Buch, insbesondere in seiner zweiten Hälfte, die zu dem Er schütterndsten gehören, das ich kenne. (Breslauer Zeitung.) Thomas Mann: Tristan Novellen. 5.-6. Auflage Geh. M. 3.50, geb. M. 4 50 Thomas Mann ist vielleicht der feinste deutsche Prosa-Autor der Jetztzeit. Seine Art ist absolut germanisch, beziehungsweise nordisch. Nichts Französisches, woran so sehr unser Schrifttum krankt, ist an ihm zu entdecken. Als die wunderbarste Gabe dieser durchaus rassereinen Künstlerpersönlichkeit erscheint mir die Novelle „Tristan". Diese innige Ironie, Selbstironie des Gestalters in allen Gestalten, ist das Köstlichste, das ich seit langer Zeit ge nießen durfte. (Rheinisch Westfälische Zeitung, Essen) Peter Nansen: Judiths Ehe 3. Tausend. Geh. M. 2.—, geb. M. 3.- „Iudiths Ehe" stellt einen interessanten Ehekonslikt, der mit der Trennung der beiden Gatten seinen Abschluß findet, in Gesprächen zwischen den Helden in geistreicher Durchführung und glänzender Form dar. Ist er auch teilweise ein wenig weit ausgesponnen, so ermüdet er doch nirgends, noch läßt er auch nur dann und wann das Interesse an der .Handlung erlahmen. Das an psycho logischen Feinheiten reiche Werk wird gewiß dazu beitragen, Nansens schriftstellerischen Nuf zu festigen und zu erhöhen. (Allgemeine Zeitung, München.) Wir können nur noch bar liefern. Bestellzettel liegt bei. Soeben erschien in meinem Verlage: Unser evangelischer Männerverein. Inhalt: 1. Wie unser Männerverein entstanden ist. 2. Warum wir einen ev. Männerverein brauchen. 3. Statuten des ev. Männeroereins in Donaueschingcn. Von Kart Mauer, Stadtpfarrer in Donaueschingcn. 19 S. 8". Preis 40 H ord., 30 H no. Das Schriftchcn möchte dazu beitragen, den Sulzeschen Gedanken der Gemeinde organisation, spezi, ll der Begründung von Männervereinen, auch in kleineren Verhält nissen und besonders in der Diaspora in die Praxis einzuführen. Ich bitte zu verlangen. Donaueschingen, Februar 1906. Htto Mory's Kosvuchtzandlung. ^uk öer keiseralm Oborbu^i-iZedtzs VoIlL88tüek kür 8 Damen unä 4 Herren in einem ^rckrnAS von Larl ^otianne8. kreis ^ 1.50 orä., ^ 1.15 netto, ^ 1.— bar. s^. k*Sb8t, DsipLiA. soeben ersobisnen: 8. 211,1.88. kl» KSitlSL kellllin llö8 KlmtLMiiW naoli xesollielltliolleii IHrseüuiiAtzii unä xllzt8io1o§i8o1ieu 6runä8ät2en. kreis 1.50. DeipriZ. kHeckricli säokmeklei'. 211