.ll 264, 12. November 1908. Künftig erscheinende Bücher. Börsenblatt f. d. Dtschn. Buchhandel. 12 i) 6 8 Das beste WeihnachLsbuch für Lebensreise Menschen T Ein Nokoko-Noman von Walther Schulte vom Brühl 2. Auflage. Preis geheftet M. 4.—, gebunden M. 5.— Dieser glänzend und mittiefster Sachkenntnis geschriebene Rokoko-Roman,derdie Tragikomödiezwischen Voltaire und der Marquise du Chstelet behandelt, hat eine außergewöhnlich günstige Aufnahme bei der berufenen Kritik gefunden. Nachstehend einige Urteile hervorragender Blätter und Kritiker: Karl von Perfall in der Köln. Ztg.: „Wohlgemerkt ist das Buch in seiner reichen, malerisch bunten Bewegung, die an uns vorüberzieht wie ein seidenrauschendes, kicherndes Maskenspiel, ein ganz bedeutendes Kunstwerk." Rudolf Herzog in den Verl. Neuest. Nachr.: „Es ist ein köstliches Buch, das vor mir liegt .... Wenn man es ausgelesen hat, kann man es immer wieder aufschlagen, und wohin das Auge trifft, jede Stelle bildet für sich ein kleines Kunstwerk. Schulte vom Brühl machte es sich nicht leicht, den Höhengrad seiner Kunst zu messen ... Das Buch ist nicht für Kindsköpfe, aber für Männer und Frauen, die zu lächeln ver stehen, oder die es drängt, dies Lächeln wie eine feine Glückseligkeit zu erlernen." Vr. Bruno Wolle im Freidenker: „Eine der geistvollsten, zugleich künstlerisch wirksamsten und weihevollsten Dichtungen, welche die neue Literatur in Deutschland hervorgebracht hat. Rühmlich hervorzuheben ist auch der prachtvolle Humor des Erzählers, der uns wehmütig im Mitleide lächeln, in menschlicher Misere hoffen und jauchzen läßt. Berl. Börsen Courier: . ausgezeichnet erzählt und ganz in Voltaireschem Geist gedacht." Hamburgischer Eorrespondent: „Der Dichter weiß uns die wunderliche Zeit mit ihrer graziösen Immoralität, mit ihrer merkwürdigen Mischung von Sentiments und Derbheit, von Geziertheit und Tingeniertheit in z. T. meisterlicher Weise vorzuführen." Hamburger Nachrichten: „Ein Bild von mächtiger Farbenfülle, von kraftvoll gezeichneten Gestalten, von überraschendem Witz und feiner Andeutung in den Beziehungen der geschilderten Personen unter sich ent rollt der Verfasser in diesem Roman." Wiener Neue Freie Presse: „Es ist überaus gewagt, einen Mann von der überwältigenden Vielseitigkeit Voltaires, den glänzendsten Geist seiner Zeit zum Helden eines Romans zu machen. Das Kunststück ist geglückt, denn der Verfasser hat die rechte Form gewählt. Das Buch ist von dauerndem Werte. Es sollte ständig am Lager gehalten werden. Das höher gebildete Publikum wird stets Abnehmer sein. Berlin VV 30, Münchenerstr. 8. Deutsche Verlagsanstalt, Lermann Ehbock. Coneordia,