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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 25.01.1906
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1906-01-25
- Erscheinungsdatum
- 25.01.1906
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- Deutsch
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914 Nichtamtlicher Teil. ^ 20, 25. Januar 1906. solche Druckschriften, die mehr als 100 Seilen umfassen, auch die 700 Revuen und Fachblätter, von denen je ein Jahrgang einen Band ausmacht. Broschüren sind Druck schriften von 4 bis 100 Seilen. Das Anwachsen der Bibliothekbestände beruht nicht auf gesetzmäßiger Hinterlegung von Pflichtexemplaren, sondern auf Ankauf und auf Schenkung. Dieses System hat sich vollkommen bewährt; die Zahl der geschenkten Werke übersteigt merklich diejenige der angekauften. »Die jährliche Vermehrung der Anzahl der Schenkgeber« — so sagt der 8. Bericht der Bibliotheks-Kommission (1903 und 1904) — »ist uns ein erfreuliches Zeichen von dem Interesse, welches das Land an unserm Institut nimmt.« Im Jahre 1904 erfolgten 321 Eintragungen in das auf dem Bundesbureau für geistiges Eigentum geführte Register (1901: 328; 1902: 334; 1903: 333). 280 davon (276) waren gesetzmäßig vorgeschriebene Eintragungen, 4! (57) freiwillige. Die Zahl dieser letztem vermindert sich von Jahr zu Jahr. (Fortsetzung folgt.) Kleine Mitteilungen. Post. — Von jetzt ab können alljährlich in der Zeit vom 15. Oktober bis 1. März Postpakete ohne Wertangabe nach Bolivien, Chile und Peru zur Beförderung über Argen tinien und die Anden aufgeliefert werden. Die Pakete er reichen auf diesem Wege ihren Bestimmungsort durchschnittlich 3 Wochen früher als auf dem bisher allein benutzbaren Wege durch die Magellanstraße. In der übrigen Zeit des Jahres kann wegen Ungangbarkeit des Andenwegs die Annahme von Paketen zur Beförderung auf diesem Wege nicht stattfinden. Die Taxen für die Beförderung der Pakete über die Anden sind bei Sen dungen nach Bolivien und Chile dieselben, für Pakete bis 1 ÜA Gewicht sogar noch niedriger als auf dem bisher billigsten Wege. Für Pakete nach Peru tritt aus dem Andenwege eine ge ringe Erhöhung der Taxen ein. Nähere Auskunft erteilen die Postanstalten. (Dtschr. Reichsanzeiger.) Übergang zu den neuen Zolltarifen. — Der Reichs anzeiger Nr. 19 vom 22. Januar 1906 bringt folgende Ver öffentlichung: Finanzministerium. Im Anschluß an die frühere Veröffentlichung wird nochmals darauf hingewiesen, daß die Tarifsätze und Vorschriften des geltenden Zolltarifs nicht auf alle Waren Anwendung finden, die bis zum Ablauf des 28. Februar d. I. die Zollgrenze über schritten haben, sondern gemäß H 9 des Vereinszollgesetzes vom 1. Juli 1869 (Bundesgesetzblatt S. 317) nur auf diejenigen, die bis zum 28. Februar d. I. (einschließlich) bei der zuständigen Zoll stelle zur Verzollung, zur Abfertigung auf Begleitschein II oder zur Anschreibung auf Privatkreditlager angemeldet und zur Abfertigung gestellt werden; daß noch am 28. Februar die Abfertigung erfolgt, ist für die Anwendung des geltenden Tarifs nicht erforderlich. Aus der gesetzlichen Vorschrift ergibt sich unter anderm. daß alle Waren, die bei Beginn des 1. März d. I. in öffentlichen Niederlagen, Privattransit- oder Privatteilungslägern mit oder ohne amtlichen Mitverschluß oder in den Beständen fort laufender Konten vorhanden sind, desgleichen alle Waren, die zwar vor dem 1. März d. I. auf Begleitschein I oder Begleitzettel und Ladungsverzeichnis abgefertigt, aber erst nach dem 28. Februar d. I. zur weitern Abfertigung angemeldet und gestellt werden, den Tarifsätzen und Vorschriften des neuen Tarifs unterliegen. Berlin, den 4. Januar 1906. Der Königlich preußische F,inanzminister. Im Auftrag: (gez.) Köhler. Telephon. — Die Kaiserliche Ober-Postdirektion in Leipzig gibt folgendes bekannt: 1. Im Laufe des Monats April wird voraussichtlich in Leipzig ein neues Fernsprechamt mit zentralisierter Anruf-, Mikrophon- und Schlußzeichenbatterie in Betrieb genommen werden. Zur Überleitung des Betriebs müssen bis zu der nach der Inbetriebnahme des neuen Fernsprechamts oorzunehmenden Auswechslung der jetzt vorhandenen Fernsprechapparate gegen solche, die für den Zentralbatteriebetrieb geeignet sind, bei allen Sprech stellen des Ortsfernsprechnetzes Leipzig Kondensatoren eingeschaltet werden. Die Einschaltung der Kondensatoren, mit der bereits be gonnen worden ist, hat zur Folge, daß die Wecker der angerufenen Teilnehmer nicht mehr so laut ansprechen wie bisher, wenn die Apparatkurbeln nur einmal langsam gedreht werden. Die Teil nehmer des Ortsfernsprechnetzes Leipzig werden deshalb daraus hingewicsen, daß von jetzt ab zum Anruf anderer Teilnehmer — nicht des Amtes — in vielen Fällen ein mehrmaliges schnelles Drehen der Kurbel erforderlich ist. Die jetzt über den Apparaten in den Sprechstellen angebrachten Warnungstafeln mit den Vor schriften über das Drehen der Kurbel werden gelegentlich der Einschaltung der Kondensatoren entfernt werden. 2. Die Inhaber von Privatnebenstellen werden hiermit auf gefordert, bis zum 1. April d. I. die Einrichtungen der Privat- nebenstcllen so abzuändern, daß sie den von der Reichs-Post- und Telegraphenverwaltung erlassenen Bestimmungen entsprechen, und daß beim Verkehr der Privatnebenstellen mit dem Fernsprechamt nach Jntriebnahme des neuen Systems Betriebsschwierigkciten nicht entstehen können. Auskunft über die erforderlichen Ab änderungen erteilt das Kaiserliche Fernsprechamt hier. Leipzig, 19. Januar 1906. Kaiserliche Ober-Postdirektion. (gez.) Domizlaff. Kupferstich-Versteigerung in Paris. — Im Anschluß an die in Nr. 19 d. Bl. gemeldete Bücherauktion sei noch ein Verkauf von Stichen erwähnt, der am 6. und 11. Dezember im Hotel Drouot zu Paris stattfand (Oollsotiou äo N. 6.) unter der Leitung von Lair-Dubrcuil, Roblin, Paulme und Lasquin. Der Ertrag war 62665 Frcs., und der Katalog nannte 132 Nummern, meistens alte Stiche. Unter den Künstlern waren namentlich die Engländer, wie Ward, Hope, Lambton usw., stark vertreten, ebenso auch die französische Schule. Folgende Stiche erzielten mehr als 400 Frcs.: »Ickiss I'arrsv, äspuis oomtssss äs vsrb^., nach Lawrence, erste Ausgabe, in Bister 705 Frcs., — »Naris Obristivs kl«, nach Roslin, in Buntdruck, mit breitem Rand 1000 Frcs., »Ibs ^.iwabls Loeistz-» und »Tbs Liwabls l?amil^« von Bonnet, nach Hambert, Buntdruck 475 Frcs., — -LIiss kesl», zwei Porträts von Meister Lambton, nach Sir Lawrence, schwarze Stiche, 1255 Frcs., — »lss Oörisss- und »los kruvss», nach Davesne, vom Graveur Vtdal, bunte Stiche, 980 Frcs., — »Aise O'kioill», nach G. Dawe, von G. Mail, 405 Frcs, schwarzer Stich, — ferner die beiden bunten Stiche »1,6 Llsvust äs la wariss» und »la kloos au oülitsau» von Debucourt, 1400 Frcs., — das erstgenannte Bild mit Rand, 780 Frcs., — von demselben Kupferstecher: »krowsvaäs äu laräiv äu kaiais-ko^al«, reduziertes Druckexemplar, bunter Stich, 800 Frcs., — -Is Lowxliwsvt ou la Llativös äu äour äs 1'^.u- und »lss Lougusts ou la l?sis äs >a xravä'wawav-, farbige Stiche, 1110 Frcs., — la krowsvaäs pudligus-, farbiger Stich, 1300 Frcs., — »la Lroisss-, ebenfalls farbiger Stich, 460 Frcs., — krascati-, farbiger Stich mit sehr breitem Rand, 1850 Frcs. In dieselbe Kategorie (über 400 Frcs.) gehören die beiden farbigen Stiche aus dem achtzehnten Jahrhundert, die bisher un- kannt waren und den Künstlern Mixelle oder Sergent zuge schrieben wurden: »ls Uaräi gras- und »ls Nsrorsäi äss Osvärss-, 1460 Frcs., — ferner »la Lovvs Nsrs-, von Launay, und »ls Lerwsvt ä'aruour», von Mathieu, beide nach H. Fragonard, 420 Frcs., — »Niss Ltspbsve« nach Harlow, von Say (iu kolio au wssLOtivto), breiter Rand, 500 Frcs., — »l'^wour rsväaut bowwazs a sa wörs», von Janinet, nach Boucher, farbiger Stich, 405 Frcs., — von demselben Künstler »ls Laissr äs 1'^mitis« und »ls Laiesr äs I^wour», nach Doublet, in mehreren Tönen, 600 Frcs., — die beiden breitrandigen, bunten Stiche von D'Arcis »l'acmäsvt iwxrövu- und -la Ssvti- vslls so äskaut-, nach Lavreince, 960 Frcs., — »^b! Iai88s-woi äovo voirl-, von Janinet, 505 Frcs., — die beiden hübschen Re produktionen »l'^.s8swbl6s au cooosrt« und »l'^esswbls au salov«, nach Lavreince, von E. Dequevauviller, 1610 Frcs. — und die folgenden Werke von Janinet: »la Oowparaisov«, 600 Frcs., — »^b! ls soll pstit obisvi», nebst »ls kstit eovseil«, farbige Stiche, 2150 Frcs., — -l'Iväisorötiou-, 1200 Frcs., und mehrere kleinere Werke. »Tbs kixbt Lovourabls» und -Tbs eouvisre ok Oorb^. von
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