^ 27, 2. Februar 1906. Künftig erscheinende Bücher. 1255 Georg Bondi Verlag Berlin 62 Kleiststr, 8 H Nur einmal hier angezeigt I In den nächsten Tagen erscheint in achter, verbesserter Aussage: Grundzüge der deutschen ^ V 4 V VH V- I ^ VV/ ^ V- »um Selbstunterricht von vr. Gotthold Klee Professor am Gymnasium zu Bautzen Sechsundzwanzigstes bis zweiunddreißigstes Tausend 12 Bogen 8°. Geb. M. 2.— ord>, M. 1.50 no. bar. Partie 13/12; Einband des Freiex. 35 Pf. Leipziger Zeitung (1898): „ . . . Aber keinem dieser Bücher steht es so unver kennbar an der Stirn geschrieben wie Klees Grundzügen, daß es die reife Frucht einer jahrzehntelangen, ein dringlichen und liebevollen Beschäftigung mit dein Stoffe ist. . . Man mag das Buch aufschlagen, wo man will, so begegnet man einem wohlerwogenen und besonnen ge faßten Urteile, auf das man sich unbedingt verlassen kann . . . Klees Grundzüge sind das beste kurzgefaßte Lehrbuch ver deutschen Literaturgeschichte, darüber ist unter den Kennern keine Meinungsverschiedenheit." Prof. vr. Rudolf Becr-Leipzig. Zeitschrift für das Gymnastalwesen (1902): „ . . . Daß Klees Grundzüge der deutschen Literaturgeschichte die sämtlichen obengenannten Hilfsbücher (Kluge, Herbst-Brennig, Egelhaaf usw.) nach Form und Inhalt an wissenschaftlichem, wie didaktischem Wert hoch überragen und ohne jede Frage vor allen den Vor zug verdienen, kann heute keinem Zweifel mehr unterliegen." Gymn.-Direktor Prof. Or. Max Nietzki-Demmin. Kunstwart (1904): „ . . . Fragt man mich aber, wen ich an Kluges Stelle empföhle, so bin ich um Abhilfe nicht einmal verlegen. Was wir zur literarischen Erziehung brauchen, kann eine Literatur geschichte allein ja überhaupt nie und nimmer geben, aber eine bessere Schulliteraturgeschichte, eine viel bessere sogar, haben wir. Ich meine die „Grundzüge der deutschen Literatur geschichte" von Gotthold Klee, ein Buch von nur etwa 180 Seiten, das die Belastung mit überflüssigen Daten ver meidet, die heute gelernt und morgen vergessen werden, dafür aber, soweit es eine solche Arbeit überhaupt kann, in den Geist der Sache weist. Ein Buch, das überall das Erkennen und Erfühlen des Wesentlichen verrät. Würden unsere Heranwachsenden Jungen und Mädel statt von Kluge, Bötticher, Kinzel, Fischer oder Funk all gemein von Klee in die Literatur geführt, es stünde um die literarische Erziehung der Heranwachsenden deshalb allein ganz gewiß immer noch nicht gut, aber ganz gewiß immerhin wesentlich besser." Ferd. Avenarius-Dresden. Daß von dem Buche in verhältnismäßig kurzer Zeit schon fünfundzwanzig Tausend Exemplare — abgeseht werden konnten, verdankt es den vielen außergewöhnlich warmen Empfehlungen pädagogischer und literarischer Autoritäten und den dadurch bewirkten, mit jedem Jahre sich mehrenden Neu-Einführungen in Knaben- und Mädchenschulen. Ich kann im allgemeinen nur noch bar liefern, bin jedoch gern bereit, zur Vorlage zwecks event.Ein- führung an Lehranstalten ausnahmsweise einzelne Exemplare bis 3l. Dezember c. u cond. abzugeben; Prospekte in 8°. zur Verteilung an Interessenten stehen in unbeschränkter Anzahl unberechnet zur Verfügung Berlin, l. Februar 1906. Georg Bondi.