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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 16.09.1867
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1867-09-16
- Erscheinungsdatum
- 16.09.1867
- Sprache
- Deutsch
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- Saxonica
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.V,' 215, 16. September. Ni^tamtlicker Theil. 2305 dom Ii«ilm«'n ^bendmalil Iinil 9 andoron religiösen D»>Stellungen. k.ill>"gr. uii'I eolor. gr l ol. 7^ Unser Vater. der du bist iin Himmel! ete. 8ebrikt-1'able2u. Ditbogr. und eolor. gr. ?ol. 5 6ott bat gebolken. Oott billt »oeli, Oott >vird weiter bellen! 8ebrilt- lableau. ('.ul,!- um! b'ai ben«lruclc. gr. k'ol. 5 8cII^ .^I.e ^ „n l Der ^bsei.ied. Das VVi« »lertinden (der Oenovevs). 2 Ul. eolor. k-itbograpbien. qu. b ol. ä 3 Hrnst Hun. in I^eusodöneteld. ^üüiistler «ler detrt/eit, nebst aus aulbentiseben Quellen gvs, böpl- ten kiograpbien. II. Kd. 3. u. 4. lllt. (kntb. die 4 Dorlraits in Oval. ajs: b'riederilce kognar. Kr. ti. sinn?.. Oarl 8elierbartb. kertbs 8eberbsrtb. bitbogr. von >Valdow. in londruelc. biebst 4 kl. lext.) ?ol. ln Omscblag. ü DD. 10 A-k Nichtamtli Gedanken und Beobachtungen aus Paris.*) Wer aus unseren Kreisen die Pariser Weltausstellung besucht, geräth bald in nicht geringe Verlegenheit. Man kann nicht, wie irgend ein Fabrikant, die bestimmte Branche aufsuchen, sondern der Buchhändler muß außer der,,On,I1erie de« arts liberaux" auch zum mindesten die der „üistoire de travail" durchnehmen. In diese- Abtheilung findet man Schätze, von denen Mancher keine Ahnung hat. So haben z. B. Rumänien dann seltene Jncunabeln und Portugal werthvolle Drucke ausgestellt, während man in der literarischen Ab- theilung diese Länder ziemlich unbedeutend vertreten findet. Die werlhvollen alten Drucke und Manuscnple der Hrn. Didot lohnen schon allein einen länger« Aufenthalt in dieser Gallerte. Die Kar ten, Pläne, Zeichnungen, Photographien u. s. w. sind vertheilt durch den ganzen Palast und schnell muß der Buchhändler erkennen, daß es ihn, unmöglich ist, bloß in der ihm zugewiesenen Abtheilung zu Derweilen. So ging es mir wenigstens. Ich fand in der Ablheilung der Iinprirnerie imperiale ein ausgezeichnetes Fragment einer geo logischen Karte des nördlichen Frankreichs und es verdroß mich, daß in der deutschen nicht die treffliche v. Dechen'sche Karte der Rhein- Provinz hing. Endlich fand ich sie am Eingänge des Saales, in dem die Hültenproducte Preußens ausgestellt sind. Es ist ferner durchaus nöthig, daß man auch seine Wanderungen auf die Maschinengalerie ausdehne. Dort sind die Maschinen der französischen Abtheilung begreiflicherweise alle in Thätigkeil und es i>t ein Vergnügen, die sauberen Arbeiten der französischen Drucke in ihrem Fortgange zu beobachten. In der amerikanischen Ablheilung hat ein Hr. Sweet einen Schriftsetzer-Apparat ausgestellt, mit dem er sofort die Matrize der Stereotypplatten bildet. Der Apparat hat Tasten und wird wie ein Elavier abgespielt. Nur schade, da es bis jetzt noch keine Men schen gibt, die nie Fehler machen, und da die Fehler bei dieser Erfindung bis jetzt nicht verbessert werden können, daß dieselbe wohl vorläufig noch ohne praktischen Werth bleiben wird. *) Einige meiner Freunde und Bekannten in Deutschland, der Schweiz u. s. w. erwarten von mir Bericht über meine Pariser Anse. Es ist mir unmöglich, Jedem diesen speciell zn erstatten, darum wähle ich diesen Weg. Es ist freilich nichts Genügendes, was ich gebe, nno ein Anfentbalt von nur wenigen Tagen in Paris befriedigt auch nickt, vielleicht hat indcß meine Anregung zur Folge, daß nun auck tüchtigere Febern über den- 60 klatt. 1. und 2^ blg. (mit 24 licb. laleln und 2 kl. Text). KI. in londruelc.) lioeb 4. In Omseblsg 18 ^slematiscb geordneter beitlsden kür den Leicbenunlerricbt in Volks- «eliulen. Iierausg. v. Will», k'inlc. 1—3. lllt. (vnlli. 8. 12 u 16 litliogr. 8eiten mit Oebungen von geraden und gebogenen kämen), gr. qu. 4. Ovb. ü 7^ Förster. XI. Kd. (Lntb. 1. Xbtli. Kaule uns t: 25°gest. laleln un,l 60 8. 1'e.vt. 2. Xbtb. kililneiei: 1 gest.l'alel un«l 2 8. I'e.rt. 3. Xbtli. Illalerei: 24 gest. 1'aleln und 70 8. ?ext.) lmp.-4. Oart. 17Drsolitau8g. in k'ol. 25HH ^ cher Theil. Es ist höchst interessant, die Productionen der verschiedenen Länder zu vergleichen. Frankreich und England treten jedes als ein geschlossenes Ganze auf. Beide Länder haben mit vielem Geschmack das Charakteristische ausgewählt, und was vielleicht in der französi schen Abtheilung an Glanz blendet, das wird in der englischen durch Gediegenheit und Solidität erseht. Mir hat die letztere überhaupt so gut gefallen, daß ich sie als das Vorzüglichste bezeichnen möchte, was die ganze Oalerie dos aits liberaux aufweist. Es ist unmög lich, hier auf alle Einzelheiten einzugehen, es sollteIeder selbst gehen und sehen und seine Vergleiche machen. Wer die 52 verschiedenen schönen orientalischen Schriftproben der Imprimerie impöriale sieht, der sollte auch die der Lorck'schen Druckerei nicht unbeachtet lassen; wer die Publicationen des Hauses Hachette L Co. noch nicht kennt ! und von deren ausgezeichneten Dore'schen Illustrationen, 1'our du monde ete. überrascht ist, der sollte indcß auch der Prachtwerke von Brockhaus, Weigel rc. gedenken; wer sich der reichen Einbände der Pustet'schen Missalen erfreut, der übersehe ja nicht die ausgezeich neten englischen und cauadischen Einbände, besonders die von Mackenzie aufzusuchcn. Die Geschäftsbücher von Eilers und Noscn- thal in Berlin sind sehr schön; wenn man aber die von französischen Ausstellern sieht, so begreift man, weshalb der erste Preis nach Frankreich kam. Die Ausstellung der Imprimerie impöriale macht einen sehr guten Eindruck; wenn man aber die Werke der oesterreichi- schen Slaatsdruckcrei, sowie das Wenige der Hrn. Giesecke & Devrient und der v. Decker'schen Ob.-Hofbuchdruckerei dagegen hält, I so verwischt sich derselbe wieder. Einiges steht wohl einzig auf der ganzen Weltausstellung da. Vor allem sind cs die Karten und Atlanten der I Perthes'schen Anstalt. Dann meine ich auch nichts den Farbendrücken von Brcidenbach & Co. Aehnliches gefunden zu haben, sowie etwas, das die Oeldrucke von Gerold in Berlin und Hölzel in Olmütz ausstechen könnte. Auch eine komische Seite läßt sich den Dingen abgewinnen. Hr. Manz in Regensburg hat eine Anzahl seiner Veilagsartikel gebunden in einem Kasten ausgestellt; da aber auf demselben vier gebundene Quarlbände aufgenagelt sind, so kann man zwischen den Ritzen nur 2 oder 3 Titel erkennen. Vieweg L Sohn haben eine Auswahl ihres Verlages in broschir- l e n Bänden offen ausgelegt. In der norwegischen Abtheilung findet sich ein Buch: ^or«üe b'olüilerübilleder mit vielen Blät-
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