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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 28.02.1903
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1903-02-28
- Erscheinungsdatum
- 28.02.1903
- Sprache
- Deutsch
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1702 Nichtamtlicher Teil. ^ 49, 28. Februar 1903 Korporation der Buch-, Kunst- und Musikalien händler in Wien. — Der Kassenbericht der Wiener Buch händler- rc. Korporation weist für 1902 einschließlich eines' aus dem Vorjahr übernommenen Kassen-Saldovortrags von 7 193 K 60b an Einnahmendie Summe von 33 083 K86baus, darunter als Beiträge zum Stempel-Pauschale 11 740 K 54 ü. Die Ausgaben betrugen 24 288 K 96 ü, darunter an Zahlungen für das Stempel- Pauschale 10 734 K 55 b. Es verblieben ein Kassen-Saldo für oas Pauschale im Betrage von 1 005 K 99 b und ein Kassen-Saldo zum Übertrag auf neue Rechnung im Betrage von 7 788 K 91 b. An Fonds besitzt die Korporation in der Artaria-Braumüller- Gerold-Stiftung 1 000 K, in der Theodor Demuth-Stiftung 2 000 K, im Kassafonds-Conto 7 565 K 20 b, im Eintrittsqelderfonds-Conto 2 434 K 80 b. Bücherdiebstahl. — Im Laden des Herrn Eduard Beyer in Wien I., Schottengasse 7, sind am Sonnabend den 21. Februar folgende Bücher gestohlen worden: Scherr, Geschichte der deutschen Frauenwelt, — Kultur- und Sittengeschichte, Stratz, Die Schönheit des weiblichen Körpers, — Die Rassenschönheit des Weibes. Die Firma bittet diejenigen Kollegen, denen diese Bücher zum Kauf angeboten worden sind, um gefällige Bekanntgabe, eventuell um Rückgabe der Bücher gegen Ersatz des Kaufpreises. Handelsregister-Eintrag. — Der Deutsche Reichsanzeiger Nr. 49 vom 26. Februar bringt folgende Bekanntmachung: In das Handelsregister ist heute eingetragen worden: aus Blatt 10553, betr. die Firma Dampfbuchbinderei- Aktien-Gescllschaft vorm. F. A. Barthel in Leipzig: Das Vorstandsmitglied Herr Johannes Gustav Callm ist ausgeschieden. Die Inhaber der Aktien sind als Inhaber der Firma ausgcschicden. Inhaber ist der Privatmann Vr. pbil. August Oskar Schlippe in Leipzig, an den der Verwalter im Konkurse zu dem Vermögen der Dampfbuchbinderei-Aktiengesellschaft vorm. F. A. Barthel das Handelsgeschäft samt der Firma mit Zustimmung der Gemein schuldnerin veräußert hat. Der neue Inhaber haftet nicht für die im Betriebe des Geschäfts begründeten Verbindlichkeiten der bis herigen Inhaber. Die Eintragungen der Prokuristen Herren Andreas Friedrich Carl Fricke und Carl Hermann Seliger, des Borstaüdes Herrn Karl Hermann Richard Petrich und der Vcrtretungsbestimmungen werden gelöscht. Die Firma lautet künftig: Dampfbuchbinderei vorm. F. A. Barthel. Leipzig, den 24. Februar 1903. (gez.) Königliches Amtsgericht. Abt. IIL. Neue Bücher, Kataloge rc. für Buchhändler. tlewerbliober Reobtssobut/ uncl llrbsbsrreobt. Aeitsobrikt des Veutsobsn Vereins /.um Leimt/ äss geverblioben Ingeniums. Unter Mitwirkung von ?. Lobwidt und I. Hobler, brsg. von K. Osterrietb. Lerlin, Oarl Lehmanns Verlag. 8. labrgang 1903, Kr. 1, lanuar. 4". 8. 1—32. klebst Inbaltsver/siobnis /uw VII. labrgang 1902. Inbalt: IVirtb, Vas Vorbsnnt/ungsrsobt in der Union. — v. Ossowski, Versnob einer Ltatistib der Patenterteilungen in Russland. — Vanune, Vie rsobtliobe Lsdeutung des Inkrakt- trstsns der Internationalen Union iw Vsntsobsn belebe kür dis Anmeldungen. — sobaeksr, iiewäbrt das Ilrbsberreobts- gesst/ einen 8obut/ gegen unbskugts litelsntnabwsn? — Iselin, Vis Sonderung des britisobsn Vatsntgesst/es. — katsnt- rsobt: Ksset/gebung. — ^Varsn/eiobenreobt: Reobtspreobung. — Ilrbeberrsobt: (leset/gebung. — Unlauterer IVsttbewsrb: Versobiedenss. — Internationaler Reobtssobut/: Oer Vnsobluss des Veutsoben Reiobes an dis pariser Union (Vorlage des Ilundssrats). Knisobniob wagasinokk tovarisob-tsobsstva N. 0. IVolkk, isvsstija po literaturs, naukaw i bibliograüi (IVolkk's KaobAobten über Viteratur, Vkisssnsobakt und llibliograxbie). labrgang VI. Ko. 3. 8t. Petersburg 1903. Inbalt: 1. Ober dis küege der llüobsr. Von 8. X—v. 2. Vis erste russisobe Leitung (mit 2 Illustr.). llistorisobs Koti/ von X. Vitvinokk. 3. Vie gegenwärtige Vage der russisobsn bistorisoben Liblio- grapbis. Von Ä. Vebsdekk. 4. Ist der Lüoberstaub den Nensobsn sobädliob. Von L. kisober von Rösslerstaww. 5. Vin kroksssor des Mittelalters. Von kl. Krassnokk. 6. Illustrationen: Vis Hand von kwils 2o1a. — Vitesblatt eines Kl/evierdruokwerkes vom lab re 1655. — Kxlibris der Kaiser- lieb Russisobsn Kkadswis der Künste. — Kxlibris von Klbsrt Vross und Howard IVilkord LsR. 7. Nonatliobs literarisobs Öbersiobt. Von kl. Krassnokk. 8. Keuigkeiten aus der litsrarisobsn IVelt. — llüobsrnsuigkeiten. — Kaobriobtsn aus krankreiob, Vsutsobland, Kngland und Kmsrika. — Llavisobs Kaobriobten. — Rossioa. — kräwien kür wissensobaktliobe und andre 'lVsrks. — Libliotbskswessn. — ksriodisobs 8ebriktsn. — Öbersiobt der lournale kür lanuar. — Libliograpbisobs Keuigkeiten. — Ksuersobisnsne Kataloge. — Iw Vruok bsündliobs llüobsr. — Heue der Re daktion /ugekowwens Rüobsr. — Ileus iw Druck bsündliobs Ausgaben der Kessllsobakt M. 0. ?VolL. 9. Ver/siobnis nensrsobisnensr russisober, dsutsober und kran- /ösisober Lüobsr. 10. llriskkastsn. — kragen und Vntwortsn der Vsssr. — llrisks an dis Redaktion. 11. llibliograxbisobs Kn/sigsn. Personalnachrichten. Auszeichnung. — Der Kaiser von Österreich hat den Musikverleger Herrn JosefWeinberger in Wien durch Ver leihung des Titels eines Kaiserlichen Rats ausgezeichnet. ' (Sprechsaal.) Zu den Betrachtungen über die Lage des Sortiments in Nr. 41 d. Bl. Der »Göttinger Anzeiger» vom Montag den 23. Februar enthält folgendes -Eingesandt-: »(Büchervertrieb am hiesigen Gymnasium.) Ende vorigen Jahrs wurden durch die Lehrer des hiesigen Gymnasiums unter den Schülern Subskribenten auf -Das kleine Buch von der Marine- gesammelt. Wenn sich eine genügende Anzahl Be steller finde, solle das Buch statt zum Ladenpreis von 2 >6 zum Preis von 1 60 geliefert werden. Als Vater eines Sohns, der, wie etwa 150 Kameraden, mir die 1 ^ 60 -) ab geschwatzt hatte, habe ich erst jetzt Zeit gefunden, mir einmal das Buch anzusehen, und bin erstannt, wie man namentlich den Schülern der untetn Klassen hat zumuten können, ein solches Buch sich anzuschaffen. Das Buch enthält eine Fülle statistischen, technischen, geschichtlichen u. s. w. Materials, ist ge wiß zuverlässig und zum Nachschlagen geeignet, aber als Lektüre für kleine Jungen?? Wenn man damit Liebe zur Marine und Interesse für sie in Kinderherzen »züchten» will, wie das mit solchen Dingen nun einmal von oben herunter versucht wird, so ist das geradezu komisch. Ich bin fest überzeugt, daß keiner der etwa 150 Väter, die 1 60 auf dem Altar des Vater landes, ich wollte sagen des schmunzelnden Verlegers, geopfert haben, das Buch für seinen Sohn gekauft haben würde, wenn er es vorher in einer Buchhandlung gesehen hätte. Der »Vor zugspreis«, dieses Lockmittel unsrer Zeit, hat sich also als ein Reinfall erwiesen. Hoffentlich kommt dergleichen nicht wieder vor. Unsre Lehrer sind doch eigentlich zu gut dazu, um als billige Vertriebskräfte eines Verlegers zu dienen und nachher einen Dank zu ernten, wie ich ihn hiermit abstatte. — Ein Vater, der sagt: Einmal und nicht wieder.« Dies »Eingesandt» ist eine so vorzügliche Illustration zu dem, was ich in meinem Artikel im Börsenblatts Nr. 41 gesagt habe, daß ich die Redaktion des Börsenblatt um Abdruck bat. Ich erkläre jedoch ausdrücklich, daß ich obigem »Eingesandt» voll- tändig fern stehe. Döttingen, 24. Februar 1903. Otto Carius. Warenhans-Musitalienyanbel. Auf Verlangzcttel: Carl Siegfried, Buch- und Musi- kalien-Versand, Breslau, Tauenzienstr. 31a p., werden Musikalien für die Gebr. Barraschschen Marenhäuser in Breslau, Magdeburg u. s. w. bezogen. Einen Kommissionär nennen die Verlangzettel nicht; dagegen tragen sie die Bemerkung: »Verkehrt nur direkt!« Wir haben festgestellt, daß eine Musikalienhandlung von Carl Siegfried weder in der Tauenzienstraße 31a noch überhaupt in Breslau besteht, — nur eine Kausmannswitwe und eine Modistin gleichen Namens wohnen in der angegebenen Straße, — daß da gegen Herr Carl Siegfried ein Angestellter der Gebr. Barrasch ist und der Musikalien-Aoteilung des Breslauer Warenhauses vorsteht. Berlin, 26. Februar 1903. Der Vorstand des Vereins der Berliner Musikalien- W. Challier. B. Scheithauer. M. Raabc.
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