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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 07.11.1896
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1896-11-07
- Erscheinungsdatum
- 07.11.1896
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- LDP: Zeitungen
- Saxonica
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- http://digital.slub-dresden.de/id39946221X-18961107
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260, 7. November 1896. Künftig erscheinende Bücher. 7351 Hs48637s >>e kfte«Ick>> ämIiM ^ I'eitlM in iioiliL. In diesen Tagen gelangt zur Versendung: Evangelische MMonslehre. Ein missionslheorelischer Versuch von ^0rl8tzl2UIIA! (Z)s49327s In Kurrsm sreebsint: ^atur^seliiekte 6er INMl8Nlj8lll8eIlIgI1Ü8. LsAOLven von vr. >V. k Lri6li80n. v. H. Warneck. Dritte Abteilung: Der Betrieb der Sendung. Erste Hälfte. I'ortgesstrt von ?rol. vr u. 8eli»llm, vr. (ff. Lrautr, U. v. Xiessniftzltki-, Inline IVeise. 1^6inun6 keitter unä vr 6. 8ei<llit/. Desto ^.btdoilung: --- Preis: 5 ^ 60 ^ ord. -- Dieser Band bildet die Fortsetzung der „Evangelischen Missionslehre" von v. G. Warneck, deren erste Abteilung („Die Begründung der Sendung". Preis: 5^ ord.) 1892 und deren zweite Abteilung (Die Organe der Sendung", Preis: 4 ^ ord.) 1894 erschienen ist. Die „Evangelische Missionslehre" von v. G. Warneck, die der Verfasser bescheiden als einen „Versuch" bezeichnet, bietet zum ersten Male den Gebildeten unter den Missionsfreunden ein in sich geschlossenes System einer Lehre über die Mission, und zwar in 3 Abteilungen: 1) die Begründung der Sendung, 2) die Organe der Sen dung, 3) der Betrieb der Sendung. Das System, das der Verfasser, bekanntlich einer der sachverständigsten Kenner der theoretischen und praktischen Missionskunde, in ein gehender sachlicher Begründung ausbaut, bedeutet für den Betrieb der äußeren Mission dasselbe, wie die „Praktische Theologie" für den heimatlichen Kirchendienst. Von der dritten Abteilung des Werkes, die den „Betrieb der Sendung" be handelt, liegt jetzt die erste Hälfte vor, die in zwei Abschnitte zerfällt: 1) das Sen dungsgebiet, 2) die Sendungsaufgabe. Der erste Abschnitt bespricht in vier Kapiteln: Umfang und Begrenzung des Missionsgebiets; Verschiedenartigkeit des Missionsgebiets (sprachliche, klimatische, volkliche, politische, kulturelle Verschiedenartigkeit); religiöse Be schaffenheit des Missionsgebiets; Wahl des Missionsgebiets. Im zweiten Abschnitt werden, in ebenfalls vier Kapiteln, behandelt: der religiöse Grundcharakter der Missions ausgabe; die Missionsaufgabe als Christianisierung; die Missionsaufgabe als Volks christianisierung; die Missionsausgabe hinsichtlich der wichtigsten sozial-ethischen Probleme (Sklaverei, Vielweiberei, Kaste, Ahnendienst) Die dritte Abteilung des Werkes behandelt den wichtigsten und schwierigsten Gegen stand der Missionslehre. Das Gebiet des praktischen Missionsbetriebes hat einen geradezu riesigen Umfang, die zu lösenden Probleme sind nicht nur zahlreich, sondern auch so viel seitig verwickelt und kasuell und der Stoff so überwältigend, daß viele Fragen nur ge streift werden konnten, da zu ihrer gründlichen Beantwortung eine selbständige Mono graphie erforderlich gewesen wäre. Das Bestreben des Verfassers ging dahin, keine Theorieen und Abstraktionen zu bieten, sondern aus dem Missionsleben für das Missions leben, für den praktischen Missionsbetrieb, zu schreiben, und wenn die erste Hälfte dieser Abteilung allerdings im wesentlichen die großen prinzipiellen Probleme behandelt, so geschieht dies doch immer mit der Tendenz, sie fruchtbar zu machen für den praktischen Missionsbetrieb und Doktrinarismus zu vermeiden. Der Verfasser verfügt, wie bekannt, über eine Fülle von biblisch-theologischem, missionsgeschichtlichem, missionstheoretischem und praktischem Material, das er in der zweckentsprechendsten Weise für den Aufbau seines Systems verwendet. Dazu kommt seine außerordentlich klare, gefällige und lebensvolle Art der Darstellung, die sein Werk nicht bloß den Theologen von Fach und den praktischen Missionsarbeitern, sondern allen gebildeten, missionswisscnschastlich interessierten Laien verständlich, interessant und nutz bringend macht. Ich bitte, den neuen Band den Abnehmern der früheren Bände zuzusenden und sich auch für den weiteren Absatz deS Werkes verwenden zu wollen. Ich liefere in Rechnung 11/10 Kremplare mit 25°/<>, gegen öar 11/10 Lrempkare mit 30°/g, versende aber nur auf Verlangen. Hochachtungsvoll Gotha, den 1. November 1896. Friedrich Andreas Perthes. Oolsoptsra. I'üllktvr Lauä. Zweite I-iülfts. 1. läeterunK. üsarboitot von vi. 8tziä11i!r. Or. Oktav. kroLob. 9 ^ orch, 6 75 -H netto. IVir bitten um KstalliAS L.nAg,bs Ibrsr Lontinuation. NoobaebtuvAsvoll Osrlio, im November 1896. Aieolitisede Verlags-LuebdanäluuL; R. 8trivlr«r. Nur hier angezeigl! !Z)s48771j Demnächst erscheint in meinem Verlage: NM- MH Nasfeii-Zvriilht deutscher Studenten. Ein Beitrag zur geistigen Eigenart deutschen Studententhuius von Wilh. Scheffler, Or. xbil., außerordentl. Professor für Fran zösische Sprache und Litteratur, sowie für Technische Sprache an der Kgl. Sächs. Tech nischen Hochschule zu Dresden. Preis 1 ^ 20 ä cond. mit 25"/g, bar 3(>o/o Rabatt und 7/6. Ich bitte zu verlangen. Leipzig, 5. November 1896. S. Llifcher Nachfolger.
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