9102 Fertige Bücher. -1k 237. 11. Oktober 1905. VVillielm knxelmkmn, l,eipri§. 1)38 NeliorllMnMlleii Lin I^sdibuoli Lür tselmisetis unä lauäwiitseliaktlielis k'aotiso^vlsü, äsv sslkstuntörriolit unä äis ?jaxi8 l^eicti 1a.NA6Q LU vvollkll. äsii 9. Oktober 1905. VVillielm Lnxelmnnn. Zu Heilfron und flick Lehrbuch des IlMlMkßttllllS sind soeben zwei Nachträge er schienen. enthaltend' va; IseXdsgesetz veir. lsLukmann;- gerlchie und vlr Novellen sum 80.8. «na ,ur L?.v lNeuorünung <ler Revision), die den Käufern des Werkes un berechnet nachgeliefert werden. Wir bitten um Angabe Ihres Bedarfs. Berlin. Oktober 1905. Speyer L Meters, Wertig. Verlag von Bruno Cassirer in Berlins. 35. ^ Robert Bischer Peter Paul Rubens Ein Bild seines Charakters, seines Lebens, Lernens und Schaffens. Ein Büchlein für unzünftige Kunstfreunde. Mit einer Heliogravüre und mit Vignetten von Karl Walser. Preis M. 4.20 ord., M. 3.15 netto bar und 9j8. Wischers Rubens, die Arbeit eines geistreichen und feinsinnigen Kenners, ist ein Buch, das seinen Plah unter dem Allerbesten der deutschen Kunstschriftstellerei einnimint; so schreibt W. Bode in der Zeitschrift für bildende Kunst: „Was Bischer selbst in dem Büchlein bietet, macht den Wert desselben aus. Bischer kennt Rubens und hat sich seine ganz eigene Ansicht über seine Werke ge bildet, die er uns in lebendigster, fließender Weise mitzuteilen weiß. Im Vortrag verrät er die dichterische Ader vom Vater her; wenn er uns von Gemälden spricht, beschreibt er sie nicht, sondern er sucht sie mit den Mitteln der Sprache im Leser lebendig zu machen. Indem er von Kunstwerken spricht, schafft er selbst ein Kunstwerk." Frankfurter Zeitung: „Der Band enthält eine ganze geniale Ana lyse des Malers Rubens. Bischer beurteilt den großen Maler und sogar ganz wesentlich, unter malerischen Gesichtspunkten. .Seine Palette ist es, die ihm seine Form, seinen Stil und sein Ideal ge schaffen? Es ist in einer reichen körnigen Sprache geschrieben." Wiener Abcndpost: „Bischer besitzt die seltene, fast verlorene Kraft, mit wenigen zutreffenden Worten Kunstwerke, ganze Epochen der Kunst glücklich zu bestimmen, sicher zu umschreiben. Für Rubens' Formen kühnheit und Farbensiegel hat Bischer viele prachtvoll ausgebaute, üppig geschwellte, nicht nur wort-, auch inhaltreiche Prunkperioden aus gebreitet. Seine Darstellung ist schwungvoll beredt. Es tut wohl, einem Bändchen zu begegnen, das einer redlichen Begeisterung für seinen Stoff entsprang und in einer liebevoll cindringenden Beschäftigung tief und fest wurzelt." Prof. Max Liebermann: „Das ist ein famoses Buch von einem Kunsthistoriker, der zugleich was von Kunst versteht." Werner Weisbach in der „Deutschen Literaturzeitung": „Der erste Abschnitt ist ein künstlerischer Organismus. Er besitzt eine so starke suggestive Kraft, daß das Bild des Künstlers wie von seinen eigenen machtvollen Pinselstrichen hingesetzt vor der Phantasie des Lesers auf taucht. Klangvolle Perioden umschreiben die rauschende Farbenmusik seiner Koloristik, den hinreißenden Schwung und die Fülle seiner Ge staltungen. Man steht vor einem sprachlichen Meisterwerk. Die bildende Kunst wird hier ganz künstlerisch analysiert — durch die Kunst der Rede. Rubens ist von Bischer im Zentrum seiner menschlichen