./ff 21. 26. Januar 1905. Künftig erscheinende Bücher. 871 Paul List, Verlagsbuckkanctlung. Leipzig Urteile der Presse über 1^. 6ckobert's (Baronin von Bode) Romane: gesunde, geistige Kost, das Buch auf das wärmste. l^orclcl. Allg. Leitung: In der neuen Belletristik gebührt diesem Roman mit der feinen, psychologischen Durcharbeitung Plätze- ^ ^ ^ ^ zu einem Liebling der deutschen Leserwelt cmporgeschwungcn und mit Recht. In ihrem neuesten Buche glänzt diese vornehmlich nach zwei Seiten hin. Eine merkwürdig verkettete ^und bis zu reden, sondern menschlich fühlen und menschlich denken. Der Verfasserin steht unleugbar noch eine große Zukunft bevor, denn sie scheint die Wünschelrute gefunden zu haben, die wahren Anstand zu verletzen." Vresäcne,' Anreizen: — — ein sehr anziehendes, in leichter, gefälliger Sprache geschriebenes Buch. Der Verfasser l^ationsl-Teitung, Kerlin: In knapper, gut gegliederter Form schildert im vorliegenden Werke der Verfasser — einzelne Momente der Erzählung, besonders einige Schilderungen aus aufkommen, daß Schobert eine Dame, und dann jedenfalls eine der talentvollsten unserer zeitgenössischen Schriftstellerinnen ist — die Schicksale eines armen pariser Mädchens, das durch zur wohlerzogenen jungen Dame umgewandelt, und dann durch weitere Umstände in die ersten gesellschaftlichen Kreise eingeführt wird. — — Mit fester 6and sind die Lharaktere geschildert; fein beobachtende Ziige dienen zur veroollständigung der fast Tempo bis zur Katastrophe und dem ihr folgenden versöhnenden Abschluß entwickelt, kann als eine der besseren Erscheinungen auf dem Gebiete der neueren deutschen Romanliteratur bezeichnet