Amtlicher Teil. ^ 3, 4. Januar 1905. Gebrüder Paetel in Berlin. Rundschau, deutsche. Hrsg v. Jul. Rodenberg. 31. Jahrg. 1904/1905. 4. Heft. (160 S). Lex.-8". Vierteljährlich bar 6. —; in Halbmonatshesten vierteljährlich 6. — Beit L Comp, in Leipzig. krok. vr. v. iVleväsl (uvtsr Nitbülks v. vr. Kurt Lleväsl). 24. labrx. 1905. 24 ^ru. (I^r. 1. 48 8.) Ar. 8". da-r 24. —; Verzeichnis künftig erscheinender Sucher, welche in dieser Nummer zum erjienmale angekündigt sind- v — Umschlag. I. C. C. BrunS' Verlag in Minden i. W. 119 Hlomdert, vis Llüts äss Obaos. 3 Asb. 3 75 Hermann Costenoble in Jena. 112 Stein, Der soziale Optimismus. 5 geb. 6 Dieterichsche Verlagsbuchhandlung Theodor Weicher 116 in Leipzig. Krückmann, RechtS-Atlas. 2. Ausl. 8 Duricker L Humblot in Leipzig. 116 Jaffe, das englische Bankwesen. 5 ^ 60 «H. I Bruno Heßling, G. m. b. H. in Berlin. 115 S. Hirzel in Leipzig. 114 u. 116 Aed. 24 M. Krayn in Berlin. 114 kür 1905 unä 1906. 3. 6sb. 3 E. S. Mittler L Sohn in Berlin. 117 Wittschewsky, Rußlands Handels- und Jndustriepolitik. Etwa 4 50 Wilhelm Pilz in Berlin. 112 66b. 5 OerlivA, Vas 6o1ä6us vuob äss ^Vsibes. 2. ^uü. 2 50 ^ ; Asb. 3 Richard Schoetz in Berlin. 114 Gtruppe ä- Wiuckler in Berlin. 114 Verlag „Wahrheit", Anton Martin in Berlin. v 2 ^Vs-brbeit. I^o. 1. 50 H. Nichtamtlicher Teil. Wissenschaft und Buchhandel. Schriften, Zeitschriftenaufsätze, die kontradiktorischen Verhandlungen, die Verhandlungen zwischen dem Akademischen Schutzverein und dem Börsenverein. Gewürdigt von A. I. Prsgrr. «Fortsetzung aus 1804 Nr. 17», 181, 183, SIS, S4S, 27L d. Bl.) Die Breslauer Zeitung veröffentlicht in ihrer Nummer 388 vom 5. Juni 1SV4 einen Artikel aus der Jeder vr. Alfred Oehlkcs, der die Überschrift: »Der Sortimenter- trägt. Der Verfasser gibt ein kurzes Bild der Kämpfe des Buchhandels mit dem Akademischen Schntzverein sowie eine Orientierung über die kontradiktorischen Ver handlungen und die Verhandlungen der Einigungs-Kom mission. Er behandelt namentlich die Teile des Berichts über die kontradiktorischen Verhandlungen, die sich auf die Lage des Sortimentsbuchhandels beziehen und stellt die An sichten, die sich bei den Verhandlungen geltend gemacht haben, einander gegenüber. Allgemein sei zugegeben, daß die Zahl von 6000 Sortimentsbuchhändlern an sich eine zu große sei. Wenn sich zu ihrer Abhilfe zünftlerische Bestre bungen geltend gemacht hätten, wenn ein Numerus vlansns gewünscht, der Bezug von Verlagsartikeln ungelernten Buchhändlern vorenthalten werden solle, so seien solche Bestrebungen wohl nicht ernst zu nehmen. Gerade in kleineren Orten, in denen ein »reiner- Buchhändler sich nicht halten könne, sei ein Betrieb des Buchhandels in Ver bindung mit Nebenzweigen, Papierhandlung, Galanterie waren ein Vorteil für das Publikum, und dieses hätte von Künstlerischen Bestrebungen, wenn sie Erfolg hätten, den Schaden, und — will ich hinzusetzen — auch der Verlags handel und die Literatur, denn vieles würde ungekaust bleiben, namentlich von nur gelegentlichen Bücherkäufern, wenn sie Gewünschtes sich erst vom Verleger oder aus der Großstadt verschreiben müßten. Verfasser hält aber die Auseinandersetzungen hierüber in den kontradiktorischen Ver handlungen für geeignet, »eine Warnungstafel zu bilden, die von überstürzten Begründungen neuer Buchhandlungen mit ungenügendem Kapital, vielleicht auch mit ungenügender Qualifikation der Inhaber dringend überall da abmahnt, wo kein wirkliches Bedürfnis zur Vermehrung der Geschäfte vorliegt.» Der Buchhandel kann und wird wünschen, daß diese Warnungstafel ihren Zweck nicht verfehlt Die Ausschaltung des Sortimenters für den Bezug wissenschaftlicher Bücher nennt der Verfasser eine geradezu ungeheuerliche Forderung des akademischen Schutzvereins. »Es gehört ein gut Teil akademischer Weltfrcmdheit dazu, wenn man so vollkommen verkennt, was die Sortimenter für den Vertrieb der wissenschaftlichen Literatur und damit für die Verbreitung von Bildung und wissenschaftlichen Interessen leisten.» Die Ausschaltung des Sortimenters würde eine »Verödung des literarisches Marktes- bedeuten, -der dann schließlich nur noch, soweit die wissenschaftliche Literatur in Betracht kommt, eine Spezialität für die Universitätsdozenten werden würde; soweit möchten wir die Wissenschaft und den Buchhandel doch nicht herunterkommen lassen.» Verfasser rühmt die Tätigkeit des Sortimenters