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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 19.03.1900
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1900-03-19
- Erscheinungsdatum
- 19.03.1900
- Sprache
- Deutsch
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64, 19. März 1900. Geschäftliche Einrichtungen und Veränderungen. 2185 betrügt 2 000 000 Als Gründer traten auf: die seitherigen Firmen- inhabcr Herren Julius Wezel und Paul Naumann, ferner die Herren Kommerzienrat Or.Willmar Schwabe, Generalkonsul Eugen Sachsen röder, Kaufmann Paul Rödl, Buchhändler vr. Adolph Geibel, Fabrikbesitzer Friedrich Moritz Weber, Chemiker vr. Johann Hennig Frey, vr. mod. Franz August Gröber, sämtlich in Leipzig, Geh. Kommerzienrat Hermann Vogel in Chemnitz, Kaufmann Otto Kaufmann in Berlin, Rentier Adolf Schütze in Osterburg und die Firmen Karl Krause, F. Volckmar, Siclcr L Vogel, sämtlich in Leipzig, Raphael Tuck L Sons in London, Beit L Co. in Ham burg, sowie die Leipziger Bank. Zum Vorstand wurden gewählt die Herren Julius Wezel und Paul Naumann, während zu Kol lektivprokuristen die Herren Paul Reineckc und Wilhelm Müller ernannt wurden. Den ersten Aufsichtsrat bilden die Herren: Bankdirektor vr. für. Albert Gentzsch, Vorsitzender, Kommerzien- rath vr. Willmar Schwabe, stellvertretender Vorsitzender, Kauf mann Paul Rödl, Chemiker vr. Johann Hennig Frey, Fabrikant Jacob Heinrich Biagosch, sämtlich in Leipzig. Warenhaussteuer. — Die Steuerkommission des württem- bergischen Landtages hat den Antrag, die großen Warenhäuser mit einer Umsatzsteuer zu belegen, abgelehnt. Gutenbergfeier in Mainz im Juni 1900. — In Mainz hatten sich in den letzten Tagen zahlreich besuchte Versammlungen von Damen und Herren mit der Beratung der Ausführung des von den Herren Conrad Sutter und Carl Nohaschek ent worfenen historischen Fcstzuges zu Ehren Gutenbergs am 25. Juni d. I. zu befassen. Das vorgelegte Programm fand allgemeinen Beifall. Die von dem Maler Conrad Sutter ausgeführten Zeich nungen waren während einer Woche in der Stadthalle ausgestellt. Wir hoffen auf das sehr interessante Programm demnächst zurück zukommen. Kalender-Jubiläum. — In einer Studie -Zur Geschichte der Volkskalendcr» im »Litterarischen Echo» (Berlin, Fontane L Co.^ erwähnt der Verfasser Paul Seliger (Leipzig-Gautzsch) das im nächsten Jahre bevorstehende hundertjährige Jubiläum des -Lahrcr Hinkenden Boten». Dieser wohlbekannte Volkskalcnder wurde von Johann Heinrich Geiger 1801 begründet und ein Menschenalter hindurch redigiert. Heute wird er in einer Auflage von rund einer Million Exemplare gedruckt. Sein Absatzgebiet, das sich bis Ende der fünfziger Jahre auf Baden und Süddeutschland beschränkte, hat sich längst über ganz Deutschland und überallhin erstreckt, wo Deutsche sich Liebe zur Heimat erhalten haben. Uebrigens war der Titel Hinkender Bote ehedem ein beliebter Kalenoertitel; ein älterer Volkskalender gleichen Namens, der nachweislich schon vor 1698 herausgeqeben wurde, erscheint noch heute in Bern. Wahrscheinlich ist der Name mit Bezug aus die Langsamkeit des damaligen Nachrichtendienstes sowie darauf gewählt worden, daß der Kalender den Nachrichten nachhinkte, weil er sie immer erst am Ende des Jahres brachte. Einen ausgezeichneten Mitarbeiter hatte der Lahrer Kalender in den Jahren 1858 bis 1890 an dem Karlsruher Eisenbahninspektor und Volksschriftsteller Albert Bürklin, dem Vater des jetzigen Hoftheaterintendanten und langjährigen ReichstaqSmitqliedes vr. Albert Bürklin. Pers onalnachrichten. Zu Paul Heyses siebzigstem Geburtstage. — An Paul Heyse ging zu seinem siebzigsten Geburtstage von Wiener Ver ehrern eine von Max Kalbeck verfaßte Adresse in Begleitung des von Rudolph Marschall modellierten, in Silber gegossenen Reliefs dcS Dichters nach seinem Winteraufenthalte Gardone ab. Sie hat folgenden Wortlaut: -Hochverehrter Herr und Meister! Der 15. März 1900, Ihr siebzigster Geburtstag, wird überall gefeiert, wo Kinder der Welt sich Eins fühlen mit ihrem Dichter. Ein kleiner Teil Ihrer zahl reichen Wiener Verehrerinnen und Verehrer, begrüßen wir den festlich frohen Tag mit besonderer Freude. Giebt er uns doch willkommene Gelegenheit, Ihnen von Herzen zu danken für die vielen Stunden köstlichen Genießens, innigen Behagens und idealen Erhebens, die Ihre Werke uns gewährt haben. Ihr Genius sei gesegnet, daß er Sie in der freien Selbstbestimmung des Menschen das höchste sittliche Gut erkennen ließ, und daß er Sie vor anderen befähigte, die beglückende Botschaft eines der Not des Daseins entrückten, von reinen Formen veredelten und verklärten Lebens im Geiste und der Wahrheit zu verkündigen! Wir bitten Sie, hochverehrter Herr und Meister, zugleich mit unseren innigsten Glückwünschen Ihr von Künstlerhand geprägtes Bildnis zum dauernden Andenken und als ein sichtbares Zeichen des Bundes, der zwischen dem Dichter und seinen Freunden besteht, von uns annehmen zu wollen. -Wien, März 1900. (Folgen 148 Unterschriften.) Geschäftliche Einrichtungen und Veränderungen s13999j Nyßjz! von vsrsbrl. berliner uvcl über Derlin vsrbsbrsndon virmsn rar got. dlaobriobt, dass vir cksr virwa voni8 HOsI in Lsrlin 81V., bommandantsnstr. 16, ckio Larausiistsrunx uvssrsr Vorlags- ^.rtibsl übsrtraAgn babsn. vis virwa R>. Niobisob besorgt clig ^uslistorung niobt msbr. VsipriZ, Nitts Narr 1900. V srlaxs-Iustitut Riobard Lübn. Für die Herren Verleger in Kertin. (14032) Hierdurch machen wir die Mit teilung, daß wir Berlin als Kommissions- Platz aufgeben. Alles für uns Bestimmte ist demnach von jetzt an über Leipzig zu senden, soweit wir nicht ausdrücklich um direkte Zusendung ersuchen. Coblenz, 15. März 1900. W. Groos, Hofbuchhandlung. Stebenundsechzigster Jahrgang. Anzeigeblatt. (13950) />. lob brivAS bisrmit rur üsvntnis, «lass iob naob dsm am 25. vobruar ä. 1. srkol^ton 'loüo msinss Nannss, ckss vuebbäncklsrs 6br. Löst, clis virma: ^.uär. k'rsä. Nöst L 8obu übsrnommsv babs und unvsrändort voitor- kübrsn vsrcks. lob bitts rußlsiob, äas msivsm vsr- storbsnsn Navns bisbsr goscbenbts IVobl- vollsn auk miob ru übortraASn und rsiobns IloobaobtunAsvoll Lopsvba^sn, im Narr 1900. INuris Nöst gsb. vuistisnns. (14059) Berlins 15. März 1900. kilV., Emdencrstr. 15. Hierdurch teilen wir ergebenst mit, daß wir mit dem Gesamtbuchhandel in direkte Verbindung treten. Herr H. G. Wallmann in Leipzig hat unsere Vertretung über nommen. Hochachtend Misfionsbuchhandlung Bethel Ed. Scheue. Verkaufsanträge. (10128) ^ndsrsr llntsrnsbmun^sn vsgsn ist lubrativs Lpsrialität d. Lunstbandsls ru verbauten, vrsis 15000 lürv. ^.n- rablA. 2/,. Rsingsv. 3000 ,/ü Antrag, v. srnstl. Iteü. sind u. 498 ru riobtsn an vrssdsn. dulius vloorn. (13869) lu siuer 8eUöu §sls§6usn 8tuät Uitts1ätzut8siiluu<i8 i8t sius iiosiiiiu§68sIi6U6, §ut §sti«uäs tiusii-, Ituu8t- u. Au8ikuiisu- Iiunt11uu§ Irruultil6it8liuv»tzr LU vsrkuulsu. vis klruiu mustits iin letzten Fuiirs siusu IIui8utL von su. 65000 ^ mit «iusiu Rsiu§tziviuu vou cu. 10000 .-B. ^u eMstiivsu IVsrtsu 8inä kür eu. 42000 ^ vor- iiuuäsu, äu8 vu§sr uiuk»88t nur §uu§i)urs 8ued«u. Vu8 6s8siiü1t liut §10886 Loulinuutiousu, lisr lonruul- I«8srirlrsi Iiut vsit üstsr 300 ^kou- usntsu. vis 1or<isruu§ iistrü§t 66000 — Dvsut. irürs uusii ^6iIIiuiivi8e1iu11 erutüu8slit. Lsrliu IV. 35 LIulu 81auäs. (14026) Ich bin beauftragt, zu verkaufen: Eine umsichtig geleitete Buch-, Kunst- und Musikalienhandlung in einem beliebten rheinischen Kurort mit großer Frequenz; kaufkräftige, vermögende Kundschaft, gute Schulen. Letztjähr. Reingewinn 7000^; große reale Werte. Kaufpreis 30000 Stuttgart, Königsstraße 38. Hermann Wildt. 293
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