9086 Künftig erscheinende Bllcher. .-IL 260 9 November 1903. 6- — —- ^^euksche Perkage-Änstatt V> Leipzig - Stuttgart Oerkin In Kürze erscheint: as seiöene Eine Dainenspende von Otto Julius Vierbuuin ca. f6 Bogen in vornehin gediegener Ausstattung (Mit 12 PoK'bikdern von ^ane Thoma und Schmuck von Peter (Sehrene In Seide nach einem von Peter (Kehrene entworfenen Muster gebunden. 6 (Mark ord., Mark ^.20 fest und bar — Freiexemplare: 7/6 gegen bar. Eiu s-rsdecxcinplur liefern ivir init 40 „Das seidene Buch" ist eine Auslese alter und neuer, zum Teil bisher ungedruckter Gedichte von Otto Julius Bierbaum, dessen „Irrgarten der Liebe" einen Erfolg erzielte, wie er seit undenklicher Zeit keinem deutschen Lyriker beschieden war. Alles nur irgendwie Anstößige sowie alles, was sich mehr an ein rein literarisches Publikum wendet, ist in dieser Auswahl beiseite gelassen, sodaß tatsächlich zum ersten Male ein modernes Lyrikbuch hier in einer Gestalt geboten wird, die man unbedenklich der deutschen Frauenwelt in die Hand legen kann. Beachten Sie sreundlichst, welch ein Absatzfeld dadurch bereits dem Buche erschlossen ist. Aber ganz abgesehen von seinem literarischen Wert, seiner Neuheit und Eigenartigkeit wird „Das seidene Buch" allein schon durch sein Äußeres auffallen und Aufsehen erregen müssen. Auch äußerlich ist es ein Damen buch par excelleneo. Es ist zierlich in Mainzer Fraktur gedruckt, von Peter Behrens mit Nahmen, Leisten und Vorsatzpapier verziert und mit 12 Vollbildern von Hans Thoma's Meisterhand geschmückt. Eine buchgewerbliche Neuheit ist besonders auch die Decke des Buches: Der seidene Einband, wozu der Stoff mit dem Titel eigens nach einem von Peter Behrens dafür entworfenen Muster gewebt wurde, ist in einer ganz neuen eigenartigen Form hergestellt. Das alles und eine ins Große gehende Reklame, die wir im November inszenieren werden, läßt uns hoffen, daß wir nicht zu viel sagen, wenn wir meinen, daß „Das seidene Buch" von Otto Julius Bierbaum dus weihiruchtsbuch für die deutsche Fruueirrr>elt schlechtweg werden wird, das kein Sortiment — ob klein oder groß — wird entbehren können. Unsere Bezugsbedingungen sind in Anbetracht der kostbaren Ausstattung und der leichten Verkäuflichkeit die denkbar günstigsten. In Kommission können wir nicht abgeben, offerieren Ihnen dagegen, damit Sie es kennen lernen, ein Probe-Exemplar mit 40o/g. Nachbeziehen werden Sie dann sicher.