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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 05.12.1901
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- 1901-12-05
- Erscheinungsdatum
- 05.12.1901
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Mrsenvmtt s. d. dentschen Buchhandel Nichtamtlicher Teil. 10149 Warenproben, 21 Briefe (und Kästchen) mit Wertangabe und 868 Paketscndungen blieben hingegen endgiltig unbestellbar, zumeist deshalb, weil der Absender sich nicht genannt hatte oder die Unter schrift unvollständig oder der vom Ausschuß ermittelte Absender nicht aufzufinden war. Der Gesamtbetrag der Wertangaben und der vermittelten Geldsendungen ist trotz der Abnahme der Zahl der beförderten Briefe mit Wertangabe von 24 565,5 auf 26 554,4 Millionen Mark gestiegen. Davon entfallen auf die Pakete mit Wertangabe 6848,6 (1899 5282,8) Millionen Mark, auf die Briese und Kästchen mit Wertangabe 10 677,7 (10 634,8) Millionen Mark, auf die Post anweisungen 8364,2 (7607,2) Millionen Mark, auf die Postaufträge 623,8 (588,3) Millionen Mark und auf die Postnachnahmesendungen 540,1 (452,3) Millionen Mark. — Das Gesamtgewicht der durch die Reichspost innerhalb ihres Gebietes beförderten Pakete ohne und mit Wertangabe erhöhte sich von 570,8 auf 585,9 Millionen Kilogramm. 81 Prozent von diesen Paketen hatten ein Gewicht von nicht mehr als 5 Icg. Die Stückzahl der im Jahre 1900 an das Publikum abgesetzten oder von den Reichs - Postanstalten zur Verrechnung des bar er legten Frankos u s w. verwendeten Postwertzeichen belief sich auf 2948,4 Millionen (im Borjahre auf 2618,5 Millionen), deren Wertbetrag auf 271 631 412 (255 156 959) Von den im Jahre 1900 neu eingcsührten Freimarken zu 2 H wurden im Laufe desselben rund 146,5 Millionen verkauft. Die Zahl der abgcsetzten 5 -H-Markon stieg von 653,8 auf 766,4 Millionen, d. i. um mehr als 112 Millionen, was wiederum auf dieAusdehnung des Geltungsbereichs der Taxe für Postorissendungen auf Nachbar orte nach der Aufhebung der Privatpostanstalten und auf die zu nehmende Benutzung von Ansichtspostkarten zuriickzusühren ist. Un erheblich vermindert hat sich dicZahl der verkauften 10 H-Marken, von 850,5 auf 843,6 Millionen, und die der abgesetzten 20 -^-Marken von 187,4 auf 154,9 Millionen;^ dafür haben aber die (zum Teil im Laufe der Jahre 1899 und 1900 erst eingeführten))Freimarken zu höheren Beträgen in großen Mengen Verwendung gefunden. Mit Wertstempel versehene Postkarten zu 2 wurden im ver gangenen Jahre bereits 69,1 Millionen und solche mit Antwort zu 4 1,2 Millionen verkauft; dafür ist die Zahl der ausgegcbcnen Postkarten zu 5 ^ ein wenig zurückgcgangen, von 299,3 auf 289.3 Millionen. Der Absatz von mit Wertstempel versehenen Kartenbriefen zu 10 der schon im Jahre 1899 von 8,1 auf 4.3 Millionen sich vermindert hatte, ist im Berichtsjahre weiter auf 3,1 Millionen zurückgegangen. Postanweisungen zu 10 ^ wurden 11,2 Millionen gegen 8,5 Millionen im Einführungsjahre 1899 verkauft, während der Absatz von Postanweisungen zu 20 ^ sich nur von 31,7 auf 30,9 Millionen verminderte. Die Länge der Reichs-Telegraphenlinien betrug Ende 1900 108 676 Irm, 3054 irm oder 2,89 Prozent mehr als am Ende des Vorjahres, die der Tclegraphenleitungen 416 960 lim, d. s. 10 974 tzw oder 2,70 Prozent mehr. Befördert wurden im Berichtsjahre insgesamt 42,626 Millionen (1899 41,280 Millionen) Telegramme, 1,346 Million oder 3,26 Prozent mehr als im Vorjahre, und zwar innerhalb des Reichs-Telegraphengebiets 28,644 (1899 27,550) Millionen, aus anderen Ländern 6,658 (6,528) Millionen, nach anderen Ländern 5,699 (5,584) Millionen und im Durchgang durch das Reichs-Tclcgraphsngcbiet 1,625 (1,618) Million. Im Durchschnitt hatte jedes aufqegcbenc gebühren pflichtige Telegramm im inneren Reichs-Telegraphenverkehr 13,47 Wörter. An Telegrammgebühren ^wurden insgesamt 33,065 Millionen (im Vorjahre 31,435 Millionen) Mark entrichtet, d. i. 1,630 Million Mark oder 5,19 Prozent mehr als 1899. Fernsprecheinrichtungen hatten Ende 1900 14304 (am Schluffe des Vorjahres 12686) Orte. Die Länge der Fernsprech linien betrug Ende 1900 66882 tzm, 15265 tzm oder 29,57 Prozent mehr als 1899, und die der Fernsprechleitungen 716562 Irm, 189910 Lw oder 36,06 Prozent mehr als im Vorjahre, wenn man die gleichzeitig dem Telegraphen- und dem Fernsprech verkehr dienenden Linien und Leitungen aus dem flachen Lande hier außer Betracht läßt. An die Fernsprecheinrichtungen waren Ende 1900 198137 Teilnehmer, 38576 oder 24,18 Prozent mehr als Ende 1899, angeschlosfen. Die Gesamtzahl der von den Fernsprechanstalten vermittelten Gespräche stieg von 574 auf 630 Millionen, somit um 56 Millionen oder 9,75 Prozent, und zwar zwischen den Sprechstellen innerhalb der einzelnen Orte von 498,7 auf 548,8 Millionen, zwischen Sprechstcllen verschiedener Orte von 75,3 auf 86,2 Millionen. An Fernsprechgebühren wurden im ganzen 33,439 Millionen Mark, 3,034 Millionen Mark oder 9,98 Prozent mehr als im Jahre 1899, entrichtet. Diese Statistik läßt erkennen, wie sehr der Fernsprechverkehr den Telegrammverkehr überragt. Die Zahl der im Fernsprech verkehr vermittelten Gespräche ist fast fünfzehn mal so groß und selbst die der Gespräche zwischen Sprechstellen verschiedener Orte noch mehr als doppelt so groß wie die Gesamtzahl der beförderten Telegramme. ALtundsechzigster Jahrgang. Wir schließen die Mitteilungen aus der amtlichen Statistik mit einer vergleichenden Uebersicht der Gesamteinahmen, -Ausgaben und -Ueberschüsse der deutschen Reichs-Post- und -Telegraphenverwaltung in den Etatsjahren 1896,97 bis 1900,01, sowie 1890/91 und 1880/81. Es betrug die der im Etatsjahre die Gesamt- der Ueberschuß Ueberschuß Gesamt- Einnahme Ausgabe ohne nach Abzug der einmal. die einmalige Ausgaben 1900 . . . 394 542 596 369 270 885 25 271 711 11 782 080 1899 . . . 373 633 901 321 789 031 51 844 870 41 528 685 1898 . . . 349 150 754 302 003 110 47 147 644 37 789 492 1897/98 . . 324 783 298 282 535 183 42 248115 33 826 553 1896,97 . . 299 739 240 263 732 581 36 006 659 26 729 029 1890 91 . . 224 722 296 200 252 213 24 470 083 17 718615 1880/81 . . 136 647 195 117 899 608 18 747 537 16 409 719 Daß der Ueberschuß im Jahre 1990 hinter dem der Vorjahre beträchtlich zurückgeblieben ist, beruht in der Hauptsache einerseits auf der Ermäßigung verschiedener Portosätze und der Fernsprech gebühren, anderseits aus den einmaligen Ausgaben für die Ent schädigung der Inhaber und Bediensteten der Privat-Brief- besörderungsanstaltcn und auf den Mehrkosten der Fernsprech anschlüsse, die infolge der Herabsetzung der Gebühren in ganz un erwarteter Höhe beantragt und ausgeführt worden sind. (Deutscher Reichs-Anzeiger Nr. 285 v. 2./XII. 1901.) Bayerische Schulen. — Das neueste Heft der -Zeitschrift des Königlich bayerischen Statistischen Bureaus» enthält eine Ab handlung über die Ergebnisse der Unterrichtsstatistik in Bayern für die Schuljahre 1897/98 und 1898/99, der die folgenden An gaben zu entnehmen sind: lieber die Zahl der in Bayern bestehenden Mittelschulen, der an ihnen verwendeten Lehrkräfte und der am Schluffe des Schuljahres 1898/99 in diesen Schulen unterrichteten Schüler giebt folgende Uebersicht Ausschluß: Zahl Darunter mit Zahl der Außer dem der Schulen privatem Charakter Lehr- lräslc Schiller Ho- spitante Humanistische Gymnasien . 42 — 1081 16 045 — Progymnasien 27 — 359 2 531 — Lateinschulen 17 6 124 741 — Realgymnasien 4 — 78 789 — Realschulen 55 4 971 12 259 24 Industrieschulen . . . . 4 — 71 648 43 Baugewerkschulen . . . . 6 — 112 1 986 — Handelsschulen 16 12 181 2 268 39 Kunstgewerbeschulen . . . 2 — 44 421 63 Präparandenschulen . . . Lehrer- und Lehrerinnen- 47 11 250 2 024 — Seminarien 24 10 233 1 281 — Musikschulen 13 6 68 1 496 496 Höhere Töchterschulen . . 134 l01 1880 14 760 24 Frauenarbeitsschulen. . . Arbeitslehrerinnen- 43 39 175 3 562 Seminarien Kreis-Landwirtschaftsschule 5 3 12 65 Lichtenhos 1 — 13 75 — Kreis-Ackerbauschulen . . Gartcnbauschule in Weihen- 5 56 215 stephan Ccntral-Turnlehrer- 1 3 18 Bildungsanstalt. . . . Fachschulen, die nicht unter 1 4 339 die Fortbildungsschulen fallen 106 68 303 9 604 51 Sonst. Privat-Lehrinstitute 4 4 23 691 — Als Hochschulen bestehen in Bayern 16 Anstalten: 3 Universi täten, 7 Lyceen, 1 Technische Hochschule, 1 Akademie der bildenden Künste, 1 Akademie der Tonkunst, 1 Forstliche Hochschule, 1 Akademie für Landwirtschaft und Brauerei und 1 Tierärztliche Hochsckmle. — Die Zahl der Studierenden betrug: a) an den 3 Landes-Universi- täten im Winter-Semester 1898/99: 6519, von denen 4104 auf München, 1369 auf Würzburg und 1046 auf Erlangen entfielen; im Sommer-Semester 1899: 6755, wovon 4452 auf München, 1241 auf Würzburg und 1062 auf Erlangen kamen; b) an den 7 Lyceen im Winter-Semester 718, im Sommer-Semester 688; o) an der Technischen Hochschule in München im Winter-Semester 2128, im Sommer-Semester 2048; ä) an der Akademie der bildenden Künste im Winter-Semester 387, im Sommer-Semester 305; s) an der Forstlichen Hochschule in Aschaffenburg im Winter-Semester 118, 1336
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