arlenlaube. (Asb474) 1697. Abermals sind wir vor dem Schlosse eines Jahrgangs der „Gartenlaube" in der angenehmen Lage, ans einen hocherfrculichen Erfolg unserer gemeinschaftlichen Bemühungen zurückblicken zu dürfen und Sie zum Vertrieb des anfangs Januar beginnenden neuen Jahrgangs, des fünfundvierzigsten freundlichst einzuladen. Unablässig bemüht, den mächtigen alten Stamm unserer Abonnenten nicht nur zu erhalten, sondern womöglich immer noch zu erweitern, haben wir auch für diesen neuen Jahrgang wieder außerordentliche Anstrengungen gemacht, um ihn sowohl bezüglich des Inhalts als der Ausstattung anziehend und wirkungsvoll zu gestalten An Rvmanen und Novellen steht uns diesmal eine ganz besonders reichhaltige Auswahl schöner und wert voller Werke zur Verfügung. Wir beginnen mit dem neuesten Roman einer der beliebtesten und erfolgreichsten Erzählerinnen der Gegenwart, mit Trotzige Herzen. Von W. Hennburg. (Dieser Roman, welchen die Verfasserin für den laufenden Jahrgang nicht mehr rechtzeitig vollenden konnte, liegt nun abgeschlossen für den nächsten vor.) Hieran schließen sich: Hildegard. Roman an; der Zeit der Hexenprozesse von Ernst Eckstein. Onkel Zigeuner. Novelle von Marie Bernhard. Die Hansellrüder. Roman von Ernst Lenbarh. Kismet. Line Novelle aus Oersien. von H. Rosenthal-Vonin. Unsere Krischanr. Erzählung vo» Charlotte Niese. Unter der Linde. Novelle von Wilhelm Jensen. Nus dem Kynast. Erzählung aus den Befreiungskriegen von K. v. Gottschall. Der Stoandlnarr. von K. H. Grein;. Der Psannenflicker. von Carl Wvls-Meran. Ferner Erzählungen und Romane von Marie v. Lbner-Lschenbach, Ludwig Ganghofrr, Stefanie krysrr, Ernst Wjchert, Victor Llnthgen, Lva Treu, O. Verdeck, Johannes Wilda u. s w. Die Verdienste, welche die „Gartenlaube" im Laufe von mehr als vier Jahrzehnten um Verbreitung der Bildung und Aufklärung in den weitesten Schichten des Volkes sich erworben hat, sind allgemein anerkannt. Unser Blatt wird nach dieser Richtung hin den alten und bewährten Grundsätzen treubleiben. Hervorragende Gelehrte und unsere besten Volksschriststeller werden uns nach wie vor durch interessante Beiträge unterstützen. Vor allem wird dabei die „Garten laube" bestrebt sein, die Fortschritte der Zeit auf allen Gebieten des Wissens und Könnens bekanntzugeben, für den deutschen Nationalgedanken innerhalb und außerhalb der Reichsgrenzen einzutreten und Fragen zu erörtern, die für das Wohl der Familie von Bedeutung sind. Aus dem Vorrat von Artikeln, die für die nächsten Nummern der „Gartenlaube" bestimmt sind, heben wir folgende hervor: Gesundheit und ülridnilg von Prof. H. Büchner. — Die traumatische Neurose von Prof. Paul Fürbringer.— Dir Sehschärfe der Naturvölker von Prof. Herm Cohn. — Der Liebeszauber von Prof. Max Haushofer. — Neber das Älter von Rudolf v. Gottschall. — Spiele in Eis und Schnee von Balduin Groller. — Die Elektrizität im Haushalt von F. Bendt. — Änf den Goldfeldern Äustraliens, nach Mitteilungen von Bergrat Schweißer. — Holzfällerleben in den Nrwäldern Ämrrikas von Hans Maria v. Kadich u. s w.