1660 ^ertiqc Bücher. 64. 18 März 1896 jlwmbur^, Osilioktr. 5. f12610j !> ^otzdt^ii viNeiiien: »V l.öd>iM^MW M>fe»«8. -« Vs. M fsjkMgiiii. ückklckck knttlüllull^ll üi„ü8 liM^'iiiiliMii kli!i.i»tl». Nit äow 6116.018 dos doi'iitnotoo V6i't6iäiA6r8. lII 1i 31 t: 6enio unä Vorsirsasisn. — Din 8tunckoben bei äsm bsrübmtev Vsr- teiäiAsr. — 6olä, Oolck, 6slä! — Ois anAoärobts ^v88to88UNA av8 äsm ^nrvalt8tanä6. — Orieckmann a>8 VorteickiAsr in 8ael>sn Kotre. — Oü 68t 1s, tewmo? — Oer 8u- 8swm8ubru(;l>. — Oie Oluosit. — Oie VsrlisttrmA. — LpiloZ. MK- 1'ie-i8 5,0 -Z oi.I. "WfZ leü liefere nur netto dsr w. 40"/^ unci 7/6 Oxplro. 2 I'i<>1tt>pxpini>Iitip I»i1 50°/«. -WE linste! In»r?pi, „msselieiit! ei- Oeteii! OespreedrmAei! unä vtv8- ?,ü»s in äer Ae8Swtev Orsske 6es In- u. ^U8lsväe8 8ieüsrn 8tsrlr8ts ^aosilrsbe. Tms3E Meuigkeitl Aeuigkcil! Historische Schulwandkarte von a ö e n. Non Professor Dr. H. Kienitz in Kartsrutze und Vr. A. Maldtimus, gezeichnet von Kd. Kaebker. I. Die jetzt badischen Länder von 1771—1803, von der Wiedervereinigung der Stammlande bis zum Reichsdepntationshanptschlusse Maßstab 1 :150000. II. Territoriale Entwickelung Badens seit 1803. Maßstab 1 : 300000. 0 Blatt. 20» om hoch. 150 om breit. Preis 15 .F, aufgezogen und mit Stäben 22 Ich liefere auch in Kommission, aufgezogen nur bar, 7 Explre. für 105 50 H. Das Großherzogtum Baden hat sich im Anfang unseres Jahrhunderts aus zahl reichen ungleichartigen Teilen zu seiner jetzigen Ausdehnung entwickelt: Franken, Schwaben und Alemannen, vorher unter verschiedenen geistlichen Herrschaften oder in fürstlichen, gräflichen, reichsritterschaftlichcn und rcichsstädtischen Gebieten, wurden damals zu einem Staate vereinigt. Es ist natürlich, daß die frühere Zugehörigkeit, wenn auch seit Ein führung des allgemein verbindlichen badischen Landrechtes und der Verfassung nicht mehr in Rechtsfragen, doch in Sitten und Bräuchen, in den wirtschaftlichen Verhältnissen und vor allem in der Verteilung der Konfessionen nachwirkt: Das jetzige badische Volksleben ist nur bei Kenntnis der territorialen Entwicklung des Landes verständlich. Eine historische Schulwandkarte des Großherzogtums Baden hat bisher gefehlt; die vorliegende Karte will zunächst diese Lücke aussüllcn, wird aber daneben auch iveitcr- gehcnden Anforderungen dienen können. Wenn die ältere historische Karte von Hcunisch schon deshalb, weil sie die Gemarkungsgrenzen nicht berücksichtigt, ein ungenaues Bild giebt, die im „Großherzogtum Baden" <1885) veröffentlichte historische Karte schon wegen des abgesonderten Textes keine leichte Uebersicht gewährt, beide zudem wegen zu kleinen Maßstabes wenig anschaulich sind, so dürfte die vorliegende Schulwandkarte durch Klar heit der Darstellung, durch Größe des Maßstabcs und wissenschaftliche Zuverlässigkeit allen Anforderungen gerecht werden Zwei Karten sind auf ihr geboten. Die erste (1: 150000) stellt die jetzt badischen Länder von 1771 1803, von der Wiedervereinigung der Linien Baden-Baden und Baden-Durlach bis zu den Veränderungen durch den Reichsdcpntationshanptschlnft, dar. Sie kennzeichnet durch Flächenfärbung die Inhaber der Landeshoheit der ein zelnen Territorien, die heute das badische Staatsgebiet bilden, nach dem Stande von 1771. Die Verhältnisse sind hier oft verwickelt, weil häufig einzelne landesherrliche Rechte, wie die niedere Gerichtsbarkeit, von der Landeshoheit getrennt waren: cs ist deshalb be sonderer Wert darauf gelegt, solche Rechte streng abzugrenzen, zumal deren Besitz auch von neueren Forschern, z. B. beim Großpriorat Hcitersheiin, beim Schüpfergrund und bei Lußhcim, mit dem der Landeshoheit verwechselt ist. Die zweite Karte (1:300000) veranschaulicht die territoriale Entwicklung Badens seit 1803 durch die Färbung nach Erwerbungsjahrc». Muß die erste Karte naturgemäß viele verschiedene Farben zeigen, so legen wir vom pädagogischen Standpunkte Wert darauf, daß diese zweite Karte in nur zwei Grundfarben (Rot und Grün) -llt- n»d Ren-Baden kräftig geschieden dem Schüler vor Augen stellt. Dabei sind dort durch 2 Farbentönc des Rot Baden-Baden und Baden-Durlach, hier durch 4 Farbentönc des