33. 8. Februar 1918. Fertige Bücher. Börsenblatt s. d. Dtfchn. Buchhandel. 693 >!!! ">! »! li »! m !> !!!! !!> !»! >!» >! e ^?>ie Liller KriegSzeitung ist von jeher die beliebteste und verbreitetste Feldzeitung gewesen, unseren Flandernkämpscrn ist sie ein fach unentbehrlich geworden. Eiy besonderes Verdienst hat sich der Herausgeber auch durch die von Zeit zu Zeit erscheinenden Auswahl bände erworben, die durch ihren vielseitigen Inhalt, ihre vortreffliche Ausstattung und außerordentlich niedrigen Preis die wärmste Empfehlung verdienen. Soeben wurde nun in Lille der VI.AllMWlldder ^ Liller KriegszeitW fertiggestcllt und uns zum Vertrieb übergeben. Preis Mark 4.— ord., Mark 2.65 bar II Exemplare Mark 26.5O Jeder Vaterlandsfrcund sollte sich diese Aus wahlbände anschaffen, in keiner öffentlichen Bibliothek sollten sie fehlen, sie sind ihrer Eigenart wegen geeignet, ein Familienschatz zu werden, an dem unsere Kriegsteilnehmer noch in späteren Jahren, ebenso ihre Kinder und Kindcskinder Freude haben werden. Wir bitten die Herren Sortimenter, sich in diesem Sinne für die Verbreitung der Bücher auch weiter zu verwenden und die Kundschaft darauf aufmerksam zu machen, daß der Erlös aus dem Verkauf der Bücher der L. K. zu- fiießt, dieser dadurch ihre dankbare Aufgabe wesentlich erleichtert wird. Berlin — Leipzig — Stuttgart F. Volckmar L. Staackmann I. Bachmmm K Co., G. m. b. H. Koch, Neff K Oetmger, G. m. b.H. B e rlin — Leipzig — Stuttgart F. Volckmar L. Staackmann I. Bachmann L Co., G. m. b. H. Koch, Neff L Oetmger, G. m. b. H. Soeben wurde fertiggestillt -er VI. Ansmhlband der Liller KriegszeitW. Im Vorwort zu dem neuen Bande schreibt Hauptmann Höcker in seiner gemütvolle» Art: „Diese sechste Auslese aus der „Liller Kriegs zeitung" soll einen Einblick gewähren in die Stimmungen, die unsere Armee vom Beginn des vierten Kriegöjahres bis zur Feier von Kaisers Geburtstag im Januar 1918 beseelt har. Unter dem Gehämmer der in Blut und Sumpf > erstickenden Großangriffe in Flandern setzt das neue Kriegsjahr ein. Die Aufgabe, die Hinden- burg den flandrischen Helden gestellt hat, ist groß und schwer. In dem Trichterland tobt ewiger Krieg von nie geahnter Gewalt, tagelang, wochen lang, mondelang. Und die Mammutschlacht der englischen Tanks beginnt unter Gestank und Nebel gegen Cambrais alte Mauern, an denen sich der britische Leu die Pranken blutig schlägt. Die Front im Westen hat eine ungeheure Belastungs- probe auszuhalten. Da gilt cs, den kämpfenden Brüdern draußen ein stärkender Rückhalt zu sein. Jede Zeile der „Liller" ist ei» Gruß an sic. Aber die Kämpfer in Flandern und im Artois ! bleiben Antwort und Dank nicht schuldig. Unaus gesetzt strömt von der Front Beitrag um Beitrag zur Schriftleitung und gibt Kunde von den äußeren Schicksale» und de» tiefwühlenden inneren Erlebnissen derer, die im Feuer stehen. Und dem stahlhartcn Manneswort gesellt sich ein andächtiges Stimmungsbild, ein jugendkräftiges Lied und oft, sehr oftt eine Gabe goldenen Humors. So bleibt der kämpfende Kamerad mir der eisernen Stirn und dem guten Kinderherzen Empfänger und Geber der „Liller" zugleich." 95