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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 03.01.1898
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1898-01-03
- Erscheinungsdatum
- 03.01.1898
- Sprache
- Deutsch
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Personalnachrichten. Hoftitel. — Se. König!. Hoheit Prinz Georg von Preußen ernannte die Herren Fritz Bismeyer und Georg Fleischer, die Inhaber der Firma Bismeyer L Kraus in Düsseldorf, zu seinen Hof-Kunsthändlern. Jubiläum. — Am gestrigen 2. Januar konnte ein verehrter Kollege, Herr Gustav Zterold, der Prokurist des Hauses Bernhard Tauchnitz in Leipzig, auf sünsundzwanzig Jahre treuer Mitarbeit in diesem Hause zurückblicken. Herr Zierold, ein geborener Eßlinaer, erlernte den Buchhandel in seiner Vaterstadt in dem großen Ge schäfte von I. F. Schreiber und war daselbst bis Ende 1871 thätig. Am 2. Januar 1872 trat er als Gehilfe bei Bernhard Tauchnitz in Leipzig ein, dessen Prokurist er am 1. November 1885 wurde. Nach dem Tode des Freiherrn Bernhard von Tauchnitz wurde er im Jahre 1896 auch zum Prokonsul des britischen General konsulats ernannt. — Unsere aufrichtigen Wünsche und Grüße seien dem verehrten Jubilar zu diesem Tage freundschastlichst aus gesprochen. Sprechsaal. Herr Lipsius in Kiel. Herr L. verlangte von Wermanns Buchhandlung hier einige Hefte von -Pilling, Repetitionsfragen-. Diese Hefte sind vor mehreren Jahren in meinen Besitz übergegangen. Da ich Herrn Lipsius seit Juni 189 t nichts mehr liefere, so ging der Zettel mit der Bemerkung zurück: -Auch diese in meinen Verlag übcrgegange- nen Hefte kann ich Ihnen aus den Ihnen bekannten Gründen nicht liefern.- Diesen Zettel erhielt ich durch die Bestellanstalt unter folgender Adresse wieder zurück: -Dem Herzog!. Sachs. Alten burg. Geh. Ober-Kommerzien-Rat Stephan Geibel, Alten burg. Aus dem Zettel stand: „Viäi, »ist, rsmisiU" L.« Wenn dieser Witz des Herrn L. zu seinen besseren gehört, so würde ich das aufrichtig bedauern; ich bin fast versucht, es zu glauben, denn Herr Lipsius hat mich in den letzten Jahren meist mit ano nymen Zuschriften bedacht, und die Zusendung anonymer Zettel steht meines Erachtens noch unter einem -schlechten Witze-, Ich habe früher mit Herrn Lipsius ganz gute Geschäfte ge macht, war aber als Unterzeichner der Verlcgererklärung gezwungen, die Verbindung abzubrechen. Die Quellen, aus denen Herr Lipsius meinen Verlag bezog (z. B. Dannenberg, Stettin), habe ich nach und nach zu verstopfen gesucht. Leider ist mir das noch nicht ganz gelungen; denn die Herren Lipsius L Tischer haben noch vor nicht zu langer Zeit in einem Prospekte, den eine Bremer Buchhandlung mir cinsandte, die Bändchen der Horn'schen Bibliothek, die kart. 50 H kosten, mit 45 angezeigt. Nicht ganz schön finde ich übrigens in diesem Prospekte den Passus, daß er die Bändchen statt mit 75 mit 45 4 liefern kann, und zwar «zu seiner besonderen Freude und Genugthuung-. Der Ladenpreis ist eben seit Juli 1896 50 -H und nicht 75 H. Ich möchte wohl wissen, warum Herr Lipsius es gerade auf mich so abgesehen hat, warum er gerade mir anonyme Liebens würdigkeiten erweist. Er muß doch mit anderen Verlegern, die sich durch ihre Unterschrift gebunden haben, dieselben Erfahrungen gemacht haben! Vielleicht bin ich aber auch nicht der einzige so liebenswürdig Behandelte? Es wäre mir von großem Interesse, hierüber Näheres zu erfahren. Ich werde nach wie vor bestrebt sein, Herrn LipsiuS' Bezugs quellen zu verstopfen, und bin für jede Mitteilung in dieser Rich tung dankbar. Denn es ist mir nicht angenehm, wiederholt von Sortimentern die Anfrage zu erhalten, wie Lipsius billiger liefern kann, als sie. Altenburg S.-A., 30. Dezember 1897. Stephan Geibel Verlagsbuchhandlung. Geschäftliche Einrichtungen und Äeränderunaen >38j Firmenänderung. Vom 1. Januar 1898 ab firmiere ich auch für mein bisher unter der Firma Grumpelt L Böhm betriebenes Sorti ment lt. handelsgerichtlicher Eintragung vom 28. Dezember 1897: Richard Wichm, wovon ich Notiz zu nehmen höflichst bitte. Hochachtungsvoll Leipzig, 1. Januar 1898. Richard Böhm. s30j Aus dem Selbstverläge der Verfasserin ist in meinen Verlag übergegangen: Gedichte von Nina C a m e n i s ch. 3. vermehrte Auflage. Preis 2 ^ 50 -H. Die wenigen noch vorhandenen Exem plare der 3. Auflage kann ich nur noch fest liefern. Die neue <4.) Auflage wird jeden falls noch vor Ostern erscheinen. Davos, Ende Dezember 1897. Hugo Richter, Verlagsbuchhandlung. Anzeigeblatt. Göttingen, 1. Januar 1898. ?. ?. Dem verehrlichen Verlagsbuchhandel hier durch die Mitteilung (ein besonderes Cirkular versende ich nicht), daß ich die seit 1876 unter der Firma „Wilhelm Ludewig" hier be stehende Buchhandlung käuflich erworben habe*) und von heute an, um Verwechse lungen mit ähnlich lautenden Firmen zu vermeiden, als Otto Carius Buchhandlung vormals Wilhelm Ludewig fortführen werde. Als früherer Inhaber der Daustein'schen Buchhandlung in Sagan (stand stets auf allen Verlegerlisten) bin ich ja mit dem Verlagsbuchhandel schon 8 Jahre lang in reger Verbindung gewesen und bitte, meinem neuen Geschäft ebenfalls Konto zu eröffnen, da ich mich mehr für Kommissionsartikel verwenden werde als mein Herr Vorgänger, der seinen Bedarf fast ausschließlich bar bezog. Unverlangte Sendungen wolle man mir jedoch nicht machen. Ich würde solche keinesfalls annehmen, da ich sorgfältig selbst wähle. — Das vorhandene Kom missionsgut übernahm ich, Ihre Genehmigung ooraussetzend, von Herrn Ludewig und werde die wenigen Saldi zur O.-M. 1898 zahlen. Herr Carl Cnobloch in Leipzig hat auch meine Vertretung beibehalten. Das nötige Betriebskapital steht mir zur Verfügung. Referenzen: Reichsbank in Sagan und Herr Carl Cnobloch in Leipzig. Hochachtungsvoll Otto Carius. *) Wird bestätigt: Wilhelm Ludewig. s103j Bonn, den 28. Dezember 1897. ?. ?. Nach dem am 6. August d. I. erfolgten Heimgange meines Mannes, des Herrn Julius Emil Tschiersky, und nach be endeter Erbregulierung ist das hinterlassene Handelsgeschäft mit sämtlichen Aktiven und Passiven vom l. September d. I. an in meinen und meiner minderjährigen vier Kinder Besitz mit der Bestimmung über gegangen, daß die alleinige Vertretung mir obliegt. Im Handelsregister ist das Geschäft unter der Firma Habichts Buchhandlung Lmil Tschierskij's Wwe. eingetragen werden, und habe ich gleichzeitig dem bisherigen Geschäftsleiter, Herrn Erich Siemering, Prokura erteilt, von dessen Unterschrift Sie gefälligst Notiz nehmen wollen. Die Vertretung für Leipzig bleibt nach wie vor in den Händen des Herrn Franz Wagner, dem ich bei dieser Gelegenheit noch meinen besonderen Dank für die vorzüg liche Wahrung meiner Interessen aussprechen möchte. Mit der Versicherung, daß das Geschäft nach den soliden Grundsätzen meines ver ewigten Gatten weiter geführt werden wird, verbinde ich die Bitte um ferneres Vertrauen und zeichne hochachtungsvoll ergebenst Habicht's Bnchhdlg., E. Tschiersky's Wwe. Bertha Müller geb. Müller. Herr Erich Siemering wird zeichnen: ppa. Habicht's Buchhandlung Emil Tschiersky's Wwe. Erich Siemering.
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