.HZ 245. 2tt. Oktober 1894. Fertige Bücher. 6 .29 ft4203t Leopold Aoß in Kamöurg und Leipzig. In meinem Berlage erschien soeben: E. T X Hosfmann Kki» Frlirii und ftiiik Wttkk. Von Heorg KUinger. Preis broschiert 5 in Leinwandband 6 Hoffmann gehört zu den deutschen Schriftstellern, deren Werke in viele» billigen Ausgaben verbreitet, wirklich ge lesen werden; weiteste Kreise nicht nur des Inlandes, sondern auch des Aus landes erfreuen sich noch heute an den Dichtungen dieses originellen und phantasiereichen deutschen Erzählers, dessen merkwürdige Persönlichkeit, — in ihm herrschte ein jäher Ucbcrgang von trübem Schmerz zu ausschweifender Lustig keit — dessen Lust am Geheimnißvollen und Schauderhaften sich in allen seinen Schriften wiederspiegelt. - Sein Einfluß nicht nur auf Zeitge nossen, wie Willibald Aleris und Gaudp, aus spätere wie Hebbel, Otto Ludwig ist nachgewiesen; für seine Einwirkung aus Musikschriftsteller und Musiker seien nur angeführt Schumanns Krcidleriana und in Frankreich - wo Huffman» bekannt ist wie wenige deutsche Schriftsteller — i Offcnbachs Musik zu dem aus Hoffmann scheu Erzählungen verarbeiteten Operntext. Ilm Hoffmanns originelle Persönlich keit, in den späteren Jahren sein abend liches Zusammensein mit Ludwig Dcvrient in der Weinstube bei Lutter L Wagner haben sich zahllose Legenden gebildet. (silliugers Buch gicbt uns das, was inan jetzt mit Recht au eine Biographie als notwendige Forderung stellt: Schil derung der Zeit und Umgebung, eingehende Schilderung der Werke nach ihren An lässen, Quellen und Wirkungen Ludwig Geiger schreibt»! der„National- Ztg." „Das Buch zeigt die bei dem Ver fasser längst anerkannten Vorzüge: klare Auffassung, Gefälligkeit derDarstellung, Besonueicheit der .Kritik." s42597j ^L-a.H2Ö8l86ll68 I7nt6I'I'i6llt8^V6r'K irr, engsten Mrsobluls lin llill Miillll l^ki'pllme. Von Otto LosrnSr. ?. ?. DM" leli erlaube mir II>re ^nt'merbsainlieit uni das in meinem Verlüde ersrbirnrne, kiir alle ärtei! vnn 8 e. I> » l e » bestimmte Lra n xi!sise b e llnterriebtswerli vnn bnerner mit de,' lütte xn lenlien, dasselbe denjenigen 8rl>»te», die eine» tVeelisel des kranxn.siseben I!»leridrl>tswe,4is t.eat.sielitige», in Vorseblag xn Inangen. 8elten lull siel, wnlil ei» neues 1Inte,ndel>Isu e>4» ,äner >» allseitigen günstigen -tntnulnne xn erlerne» gelialit nie das bnernerselie, das xwiselien 4er ulten mul 4vr extremen neueien llellaale einen ver mittelnden 8tunI!^>nnI<t einninnnt »>nl uns k06k-N6O l.6slpducsl. geb. u ^ 2.60 606k>16O 6k3MMAtl><. geb. n. ^l.60 kokkNkll, Wökiei'kucli.Asl. u. 1.20 koei-NKO Ollkl'stufk. geb. u.^2.40 bestellt. glslmld nael, seinem Lrsebeine» gelangte dassell.e un inel>r uls lOb 4er ver- sebiedenartigsten biiliere» nn4 mittleren beliranstalte», snwnllt un t-ziunasien »n4 beulgz innasien, uls un beul-, !>i>l>. 1lü4el>en-, biirger- n»4 > ntbsselnilen xnr Linlül>rnng, wnilinel, siel! iu 4en 2 dalnen seines Le- stebens 4er Itrneb vnn 3 tullagen nötig muelite. Xene Lintnln-nngen linden türt- wäbrend statt, wäbrend eine xrnlse än/ubl weiterer lür «las nüeliste 8eln,lseniest«i' bevor- stvlit. tlieser unkserni-denllieb raselie un4 be4ente»4e Lrtnlg 4es llnernerseben kran- xnsiseben k!nterriel>tsn erlees ist 4er beste beweis kür seine Vurxiige, 4ie uneli vnn ^»tariläten aneidsannt sind: « Oie Loernersoben lZneber sind ein ganx vorxnglicbss Oelirnrittel, eins M-t Ouint- essenx aller guten und ratinnellenNetbodsn. « Ibrour Osbrbuobe und seiner Netbode wird jsdenkalls die 2ulcnntt geboren. « Oas lloernersebe Oelirbneb übertrittt insinss Lr- avbtsus alle äbnliebsn Lüeber. » leb balle dieses Oneb gerade/.» kur das Ideal eines t'ran/üsiseben Osbrbnclis. Linen anstiilirlielien brnspellt (24 8. gr. 8) init xalllreielien überaus gün stigen taelimünniselien benrteilnngen stelle ieb gern in jeder Znxubl x» bienstvn mit 4er. bitte, denselben allen I.ebreru und I.elirerinnen de,' IO-anxösiseI,en 8>>rael>e Ilues IVirbungsbreisvs xn senden. leb bin aueli Lern bereit, unt eine» Vnrseblug Ibrerseits bin denjenigen 8el,nldirelilinne», die einen IVeebsel beabsielitigen, ein Freiexemplar des Lranxnsiselien tluterriebtswerkes vnn Lveruer x» senden. L. o. loubuor io I>6ix»2i8. Ich hoffe soinit den zahlreichen Freunden der Litteratur ein willkommenes Werk zu bieten und bitte um lhütige Verwendung Meine Bezugsbedingungen sind: In Rechnung 25°/g, gegen bar 30°/<, uud 7/6. Hochachtungsvoll Hamburg, Oktober 1894. Leopold Moß. 882*