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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 17.09.1889
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1889-09-17
- Erscheinungsdatum
- 17.09.1889
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- Deutsch
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4688 Fertige Bücher. AS 217, 17. September 1889. (34697s Soeben erschien und wurde versandt: Arbeiten aus dem Kaiserliche» Hesundheilsainte. (Beihefte zu den Veröffentlichungen des Kaiserlichen Gesundheitsamtes.) Fünfter Land. — Drittes Heft. — (Schluß des fünften Bandes.) Preis 12 Non dem nun vollständig vorliegenden fünften Bande (28 ^ ord.) stelle ich Firmen, welche Aussicht auf Absatz haben, gern einzelne Exemplare a cond. zur Verfügung. Berlin, 14. September 1889. Julius Springer. Sang und Klang. (34.Es Lin Hausschatz deutscher Lyrik. In Satin gebunden 7 in Seide und Lederband 12 „O. Verlag von Fr. Wllh. Grunow in Leipzig. Die „Presse" in Wien schreibt unterm 7. September 1889 hierüber: „Eine gute Anthologie lyrischer Gedichte zu schaffen, ist durchaus kein rein geschäftliches Unternehmen, ist keineswegs eine nur juristisch gestattete Konkurrenz zu vielen Gedichtsammlungen, sondern kann vielmehr unter Umständen eine litterarische That sein, für welche alle Dichter, die benützt worden sind, demjenigen, der eine solche Anthologie zusammcnstcllte, aufrichtig dank bar sind. Denn mit lyrischen Gedichten wird wohl niemand goldklingenden Erfolg anstreben wollen; nur in äußerst seltenen Fällen, bei den wenigen Modedichtern, Pflegt sich ein solcher ein zustellen; in der Regel aber ist der Lyriker froh, wenn seine Gedichte in welch beliebiger Weise immer Verbreitung finden. Was kann ihm nun schmeichelhaster sein, als wenn er in eine Muster sammlung lyrischer Gedichte Aufnahme findet? Es hat doch jede einzelne Gedichtsammlung nur wenige der sogenannten Perlen, aber diese her- auszusuchcn fordert auch Geschmack, kritische Ein sicht und nicht zum wenigsten redliche, saure Arbeit. Männer vom litterarischen Range Theodor Storm's haben es daher durchaus nicht unter ihrer Würde gefunden, Anthologien» zu schaffen, und es war für Lyriker vor dreißig Jahren ebenso keine geringe Empfehlung, in diesem Stormschen Hausschatz vertreten zu sein, wie cs späterhin Empfehlung wurde, bei Paul Heyses Novellcnschatz Eingang zu erringen. Aber die Jahre vergehen, cs kommen neue Dichter und es veralten auch die Anthologieen. Das giebt dem neuen, in ganz musterhafter, wahrhaft liebens würdiger Weise ausgestatteten Hausschatz „Sang und Klang", der soeben erschienen ist, seine Le- bensbercchtigung. Er kündigt sich als die mo derne Ergänzung an zu jenem rasch populär gewordenen Liederbuch für altmodische Leute: „Als der Großvater die Großmutter nahm", welches vor zwei Jahren im selben Verlage er schienen ist; er ist gerade so mit einer zierlichen Titelradierung versehen, wie dieses, nur sind die Buchstaben des Textes neu und nicht im Ge schmacks des 18. Jahrhunderts und dessen Rokoko. Und die Gedichte sind nicht veraltet, sondern den lebensfähigsten Lyrikern Deutschlands seit Goethes und Schillers Zeiten entnommen. Hier bekundet der anonyme Herausgeber seine außerordentliche Belesenheit und seinen auscrwählten Geschmack. Er hat kein Gedicht ausgenommen bloß weil es, neu, sondern weil es gut ist. Er hat keine Vor eingenommenheit gegen irgend eine Richtung der deutschen Lyrik, sondern gleiche Empfänglichkeit für den antikisierenden Hölderlin wie für die steierischen Dialektgedichte Roseggers; er hat den märchenhaft spielenden Humor Mörikes neben den dörflichen Spaß des bayrischen Stieler ge stellt: er hat keine einzige positiv religiöse Lyrik cinbezogen, sondern diejenigen religiösen Tone allein gewürdigt, welche Goethes Humanität aus die veier brachte. Ganz im Geiste der modernen Welt hat er mit der ersten Abteilung: ,,Jm Wechsel der Tage", der Naturpoesie den Bor tritt cingeräumt. Eine höchst glückliche Abteilung schuf er mit der „Allerlei Humor" überschricbcnen, in die er bcmerkenswerterweisc Schillers „Teilung der Erde" einreihte. Kurz: dieser Hausschatz ist eine gedankenreiche Leistung in festlichem Ge wände, die zweifellos ihren Weg in die deutschen Familien so finden wird, wie seinerzeit Storms Hausschatz." Leipzig, 11. September 1889. Fr. Wllh. Grunow. (34445s soeben ersebienon (dlur kost): tl»e Sivtlierlsnils: tbo Voz-ggs ok g I''ami>V ln u dlorkolst VViisrrz'. l!z- Lonrzr Llontagn Dongbtx, Entstör ot 'Lnmmsr ln Broudlund'. Wisst ab out. 50 Illustrations trom skstobos st)' füg -stutstor. 6rown 8vo. olotb extra. krolo 8 8b. 6 d. orcl. Dondon. 8amp8on Dow L 6»., Diwitsd. (34802s Soeben erschien: Der SonntagsschiiUehrer. Ein Ratgeber für die rechtzeitige christliche Unter weisung unserer Kinder. Von Arnold Wüegg, Pfarrer. Preis 1 ^ 20 ^ ord., 90 H netto. Wir bitten zu verlangen. Zürich. Orcll Fühlt L Comp. 66k. vorrätig /u Iiallvn in Ltücilon mit Universität, teeffn. Ueirrllnstlilt n. s. w. (34414s Du leb ru Legion des Wintersemesters für dlaebkrage naeb stier verreiobnets» Düostern sorgen werde, unverlangt aber niebts ver sende, bitte lest um reobtreitige Versebrsi- bung, wo dieselben niostt auf Dagor sind: Olansius, K., Oie polentislkunsttion u. d. kotentiul. 4. ^uü. 1885. 4 „F. Uverett. ,1. I)., s'st^siksl. kanbsiten u. Oonstanlen. lffueb d. 3. ^ull. donkod dourb. v. (lbuxpuls u. Xroiobguner. 1888. 3 „H. 4i!en studierenden der Dbz'sist sowie d. msebauiseb-tsobu. Däobor wiobtig. 8tulr«8, Ll. kl., 0->8 Diobt. Tiwölk Vor lesungen, deuteob v. 0. D/.iobest. 1888. 5 Dieses in stöstsrem 8inn populäre Werst des bsrüstiuten sngiisobon Delestrten ist kür alle pb^sistalisoli üobiidetsn von grösstem Interesse und eignet sieb aueb ?nm Osseiisvk in diesen Lvsisen. — In tk. Dalbkranr 7 (so nur fest). 0., Oie malbemst. Fbeorisn der Dlsnelenbeweaunoen. gr. 8. 320 8. 1888. 9 Dür Natbswatistsr wie kür Astronomen von gleiebem Interesse. Din aut gründliebstem Ltndium der Uelstsr (üspler, Hewton, Duler, Dsvsrrier, Dapls.ee, Dagravgs, Oauss u. a.) be- rudendss Dsbrbuest, das sinnige über diesen Degevstand in der neueren deutseben Ditto- ratur. Ol'vellKvI, U., Deilksden in d. Studium d. vbsmievben kteeotionen und rur Qualität. ftngi)'LS. 2. umgeurb. ^uü. Nit 8p66tru.ltg.kel. 1888. Oeb. 3 Unter den 2ablrsieben stleinen Diulsitungsn in die 6bsmis nimmt dieses Dueb naeb dem Urteil der Lritist einen der ersten DIatrs ein. Da aueb dis Ausstattung (naeb d. ,4us- sprueb der Ebomisterxtg.) „mustsrbakt" ist, dürfte sieb Isiebt ^bsatr oder Dinkübrung sr- rielsn lassen 81ieil8ton«, Anleitung rum Oissblssen, kür kühlster u. Obemistsr; dsutsob bearb. v. Dl. lllbsrt. 1887. 2 Das einrigs, ssbr prasttisebs Iliieb über diesen 2weig der pbz-sistalisob-teebn. Deebnik. — Dann nur noeb kest gslieksrt werden. Deiprig. ,IoI>. ^Imdr. vurkli. Ms kritische Tage für UM. (34755s Unser soeben erschienener Jcnaischer illnstrirtcr Hanskalender für 1890. Mit einem farbigen Wand kalender. 6^/4 Bogen. 4". Preis 20 H ord., 12 H netto bar. enthält in dem Kalendarium „die kritischen Tage für 1890" aus der Feder v. Prof. Falb, was allseitig als höchst zeitgemäß begrüßt wird. 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